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VETERANENWELTMEISTERSCHAFT
IM FREISTIL-RINGEN
Domdidier, 30./31. Juli und 1. August 2010
Nach Toronto im Jahre 1993, Sofia 1995, Bukarest 1999,
Budapest 2003, Teheran 2005, Istanbul 2007 und wiederum Ankara 2009, ist
Domdidier, der aufstrebende Ort im freiburgischen Broyebezirk, Gastgeber
der 19. Veteranen-Weltmeisterschaft im Freistilringen. Die Grossveranstaltung
mit einem Budget von SFR 400'000.- findet vom 30. Juli bis 1. August 2010
statt.
Die Organisation einer Veteranen-Weltmeisterschaft
im Freistil-Ringen in Domdidier im Kanton Freiburg, ist eine echte Herausforderung.
Mit seinen 2600 Einwohnern, empfängt der Hauptort der Unteren-Broye
vom 30. Juli bis 1. August 2010 gegen 300 Ringer aus 30 Nationen der Welt.
Organisiert durch den Freiburger Amateurringerverband (FARV) und dem Club
Olympique Domdidier (COD), in Zusammenarbeit mit dem Schweiz. Amateurringerverband
(SARV) und dem Internationalen Ringerverband (FILA) wird dieser Anlass
im Sportzentrum Domdidier durchgeführt.
Präsidiert durch Jean-Danlel Gachoud, Sportlehrer,
und unterstützt von 160 freiwilligen Helfern, ist das Organisationskomitee
(OK) in der Lage nicht nur 300 Veteranen-Ringer aus aller Welt zu empfangen,
sondern auch die internationalen Kampfrichter, die Trainer und Betreuer,
sowie die Begleitpersonen. Die Athleten und ihr Umfeld logieren in Freiburg
und Lully, die Kampfrichter in Payerne. Ueber 150 Hotelzimmer wurden insgesamt
reserviert. „Die Idee einer solchen Organisation entstand aus einem
Gespräch zwischen Charly Chuard, Präsident des Westschweizer
Ringerverbandes, Christian Jordan und Paul-André Jordan, damaliger
Präsident und Kassier des CO Domdidier, anlässlich ihrer Teilnahme
an der Veteranen-Weltmeisterschaft im griechisch-römischen Stil in
Riga anno 2006“ erklärt Jean-Daniel Gachoud. Das Projekt dieser
Grossveranstaltung wurde im Jahre 2007 der Generalversammlung des CO Domdidier
vorgestellt und man wurde sich einig dieses Abenteuer einzugehen. Gestärkt
durch die Erfahrungen anlässlich der Organisation der Europameisterschaften
im Freistilringen in Freiburg im Jahre 1995, wurde ein Organisationskomitee
gegründet, welches in 10 verschiedenen Kommissionen ausgezeichnete
Arbeit leistet. Der Freiburger Staatsrat Pascal Corminboeuf, welcher seinen
Wohnsitz in Domdidier inne hat, wurde zum Ehren¬präsidenten des
OK ernannt.
Drei Tage Wettkampf und Festbetrieb!
Die Delegationen werden am Mittwoch, 29. Juli eintreffen. Der Donnerstag-Abend
wird eine einmalige „RINGERNACHT“ erleben mit Apéro
der geladenen Gäste, Willkommenzeremonie der Ringer-Asse welche an
Olympischen Spielen teilgenommen hatten, Vorstellung der schweizerischen
Ringer-Grössen, Riesen-Käsefondue, Musikunterhaltung und Restauration.
Die Ausscheidungsrunden beginnen am Freitag 30. Juli und der Tag wird
geprägt durch die Eröffnungszeremonie und die ersten Finalkämpfe.
Entsprechend ihrem Gewicht werden die Ringer in 5 Kategorien eingeteilt:
A (35-40 Jahre alt), B (41-45 Jahre), C (46-50 Jahre), D (51-55 Jahre)
und E (56 Jahre und älter). Konzerte und verschiedene musikalische
Darbietungen bereichern die Abende von Freitag und Samstag. Ein-grosses
Bankett in der Festhalle beschliesst die sportlichen Wettkämpfe am
1. August um 20.00 Uhr. und eröffnet die traditionelle Bundesfeier
im Dorf, mit einem Umzug unter dem Motto „vom 2CV zum Ferrari“.
Die lokalen Vereine des Dorfes begleiten die kommunalen Behörden,
die Delegationen mit ihren Landesfahnen und das Volk. Um 23.00 Uhr werden
sich Sportler und Volk auf dem Dorfplatz vereinen um dem grossen Feuerwerk
beizuwohnen.
Einige Worte über Domdidier…
Bevorzugt durch seine ideale geographische Lage, Domdidier liegt in unmittelbarer
Nähe des Autobahnanschlusses Avenches, zwischen Bern und Lausanne
und nur 15 Autominuten von Freiburg. Mit einer vielfältigen Wirtschaft
die über 1800 Arbeitsplätze und über 150 Lehrstellenplätze
anbietet, darf das Dorf Domdidier als regionaler Wirtschaftspol bezeichnet
werden.
www.lutte-domdidier.ch
 
Feuerverbot in allen Wäldern
des Kantons Freiburg
Wegen der seit mehreren Wochen andauernden Trocken- und Hitzeperiode ist
die Waldbrandgefahr
sehr gross.
Gestützt auf den Art. 32 des Gesetzes vom 2. März 1999 über
den Wald und den Schutz vor
Naturereignissen (WSG) erlässt das Amt für Wald, Wild und Fischerei
ein generelles Feuerverbot, auch für Grillfeuer, in allen Wäldern
des Kantons Freiburg.
Dieses Verbot gilt auch für die phytosanitären Massnahmen (Borkenkäferbekämpfung),
und bleibt
bis auf Widerruf oder mindestens drei aufeinanderfolgende Regentage mit
mindestens 50 mm
Gesamtniederschlag in Kraft.
 
Die Fachhochschule Westschweiz
HES-SO am Paléo: Obox – ein „Wasser- Spiel-Universum“
Dieses Jahr ist die Fachhochschule Westschweiz HES-SO Innovationspartner
des Paléo Festival
Nyon und präsentiert fünfzehn Projekte ihrer Schulen rund um
die vergängliche Obox-
Konstruktion, ein „Wasser-Spiel-Universum“.
Rund 300 Studierende aus 19 Studiengänge und etwa dreissig Lehrkräfte
von vierzehn HES-SO-Schulen haben seit
Jahresbeginn an 15 Projekten für das Publikum des Paléo Festivals
Nyon gearbeitet. Die vergängliche „Obox“ wurde von
den Studiengangen Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen
und Innerarchitektur realisiert. Ein Bereich
am Abhang im Norden des Festivalgeländes wurde mit Wasserterrassen
überbaut, die ein erfrischendes Universum
bilden.
Der Empfang wurde der Studiengang Tourismus anvertraut. Hier empfangen
Studierende die Besucher im
Schwimmtenü. In der Barasiro unter der Leitung des Studiengangs Hotellerie
im Zentrum des so genannten OFNI (Objet
flottant non identifié, dt. „Nicht identifiziertes schwimmendes
Objekt“) schenken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
verschiedenen Projekte originelle Sirupe aus. Der Studiengang Chemie bietet
Wasser-Glacé an und der Studiengang
Önologie olfaktorische und gustative Erfahrungen um die Aromen des
Weins. Die Studiengangen Physiotherapie und
Pflege unterhalten das Publikum mit spielerischen Aktivitäten rund
um den Tastsinn. Andere Studierende der Pflege
führen auf den Parkplätzen und auf dem Festivalgelände
Präventionsaktionen rund um den Alkohol und den Gehörsinn
durch. Die Studiengang Ingenieur-Designer hat eine autonome Solar-Standleuchten
entwickelt und die Studierenden der
Studiengang Telekommunikation haben sich für die Festivalbesucher
ein Geolokalisationssystem per Mobiltelefon
einfallen lassen.
Parallel dazu betreuen Studierende der Studiengang Sozialarbeit das junge
Publikum im Rahmen von Miéli Mélo. Ein
anderes Team übernimmt eine vorbeugende Rolle und vermittelt bei
Konflikten unter den Jugendlichen auf dem
Festivalgelände und in dessen nächster Umgebung. Auf den Grossleinwänden
des Festivals kann das Publikum die von
den Studierenden der Studiengang Visuelle Kommunikation realisierten Videoclips
sehen. Schliesslich werden die
Studierenden des Studiengangs Betriebsökonomie für das Paléo
Festival Nyon eine Zufriedenheitsumfrage durchführen.
Alle an der Innovationspartnerschaft mit dem Paléo Festival Nyon
beteiligten Personen unterstreichen die Bedeutung
dieser Erfahrung mit einem professionellen Projekt für die Studierenden.
Von der ersten Idee bis zum Abbau können sie
die Realität ihres zukünftigen Berufs an einem konkreten Projekt
kennen lernen. Das Projekt bietet zudem Gelegenheit,
Kontakte mit Kollegen zu knüpfen und sich ein solides Netz aufzubauen.
Ihre Mitarbeit wird in ihrem akademischen
Studiengang integriert und dient ihnen später beim Eintritt in den
Arbeitsmarkt
An dieser ersten Erfahrung, die zukünftig in der ganzen HES-SO zur
Regel werden soll, haben vierzehn Schulen
teilgenommen: Ecole d’ingénieurs de Changins – Hochschule
für Technik und Architektur, Freiburg – Ecole hôtelière
de
Lausanne – Haute école du paysage, d’ingénierie
et d’architecture de Genève hepia – Haute école
de gestion Genève –
Haute école d’art et de design Genève HEAD –
Haute école de Santé Genève – Haute école
de travail social Genève –
Haute Ecole Arc Ingénierie et Gestion – HES-SO Valais Wallis
Wirtschaft und Gesundheit – Haute Ecole d'Ingénierie et
de Gestion du Canton de Vaud – Haute école cantonale vaudoise
de la santé.
Die Fachhochschule Westschweiz HES-SO ist mit 15'000 Studierenden, die
auf 27 Schulen in sieben Kantonen verteilt
sind, die Zweitgrösste Hochschule der Schweiz. Sie erteilt auf akademischer
Stufe berufsbezogenen Unterricht und führt
in Verbindung mit der regionalen Wirtschaft angewandte Forschung durch.
Ihre Tätigkeit erstreckt sich auf die sechs
Fachgebiete Design und Bildende Kunst, Wirtschaft und Dienstleistungen,
Ingenieurwesen und Architektur, Musik und
Theater, Gesundheit und Soziale Arbeit.
Infos: www.hes-so.ch/paleo
 
Spannungen und Gewalt im Süden Kirgisistans reissen
nicht ab
MSF ruft zu unparteiischem Zugang zu
medizinischer Versorgung auf
Osh, Genf, 20. Juli 2010 – Fünf Wochen nach den heftigen Ausschreitungen
im Süden
Kirgisistans behandeln die Ärzte, Psychologen und Pflegefachkräfte
von Médecins
Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen (MSF) weiterhin täglich
Gewaltopfer. Weitaus
beunruhigender als die stetige Aufnahme von Verletzten ist jedoch die
Tatsache, dass
in den Kliniken, in denen MSF selber keine direkte Nothilfe leisten kann,
nicht alle
Opfer die gleiche Behandlung erhalten, sondern die Behandlung davon abhängt,
welcher Gemeinschaft der Patient angehört.
„Jeden Tag behandeln unsere medizinischen Teams in den Spitälern
und mobilen Kliniken
Patienten, die geschlagen oder sogar gefoltert wurden. Viele Menschen,
vor allem
Angehörige der usbekischen Bevölkerungsgruppe in Osh, haben
uns erzählt, dass sie keine
öffentlichen medizinischen Einrichtungen aufsuchen wollen, weil sie
fürchten, verhaftet zu
werden“, erklärt Andrei Slavuckij, der Einsatzverantwortliche
für Kirgisistan bei MSF Schweiz.
Inmitten einer Atmosphäre aus Angst und Misstrauen zwischen Usbeken
und Kirgisen sowie
bewaffneten Streitkräften, die um zahlreiche Osher Gesundheitseinrichtungen
herum
stationiert sind, ist der Zugang zu medizinischer Versorgung immer noch
eines der
Hauptprobleme. Die Angst, keine unparteiische Behandlung zu erhalten,
hält viele Personen,
die dringend medizinische Hilfe benötigen, davon ab, eine medizinische
Einrichtung
aufzusuchen.
„In solch einem angespannten und unbeständigen Kontext rufen
wir alle verantwortlichen
Behörden dazu auf, die Parteilosigkeit von medizinischen Einrichtungen
zu bewahren. Es ist
äusserst wichtig, dass jeder Patient, der eine medizinische Behandlung
braucht, diese auch
bekommt, egal welcher Herkunft er ist“, sagt Bruno Jochum, Direktor
der Operationen bei
MSF.
Seit Beginn der aktuellen Krise hat MSF mittels vier mobilen Kliniken
über 4’000 medizinische
Konsultationen in und um Osh und Jalal-Abad herum durchgeführt. Ausserdem
unterstützt
MSF 25 Gesundheitseinrichtungen mit Lieferungen von Medikamenten und medizinischer
Ausrüstung. Nach den extrem gewalttätigen und psychisch belastenden
Ausschreitungen im
Juni, sitzt der Schock bei Tausenden von Menschen auch heute noch tief.
Der Bedarf an
psychologischer Betreuung ist immens und MSF konzentriert sich daher immer
mehr auf
psychologische Hilfe.
MSF ist seit 2006 in Kirgisistan stationiert und behandelt Tuberkulosepatienten
in
Strafanstalten, eingeschlossen diejenigen Patienten, die an der resistenteren
Form der
Krankheit leiden. Gegenwärtig sind 45 Angestellte für MSF im
Einsatz, wobei 19
internationale und 26 nationale Mitglieder dem derzeitigen Notfalleinsatz
zugeteilt sind.
 
Himmelslaternen Gebrauch in
allen Bezirken verboten
Seit einiger Zeit hat sich auch bei uns der in anderen Ländern, namentlich
in Asien, beliebte Brauch
eingebürgert, anlässlich von Hochzeiten oder anderen besonderen
Anlässen sogenannte
Himmelslaternen steigen zu lassen. Diese Leuchtkörper wirken zwar
durchaus bezaubernd, speziell
bei Nacht, doch sind sie auch gefährlich. Haben sie nämlich,
getragen von der Heißluft einer
brennenden Kerze oder einer andern Feuerquelle, den Boden einmal verlassen,
sind sie nicht mehr
kontrollierbar, und sie können überall und ohne Vorwarnung Brände
entfachen. Die entsprechende
Gefahr ist namentlich in Trockenperioden besonders groß. Aber sie
besteht auch sonst. Aus diesem
Grunde haben die Oberamtmänner des Kantons Freiburg entschieden,
den Gebrauch solcher
Himmelslaternen ab sofort in allen Bezirken zu verbieten.
 
Das Gutenberg Museum eröffnet am Samstag, 10.
Juli 2010 seine neue Wechselausstellung „Unsichtbare Widersacher“
- Origamiskulpturen des Luzerners Sipho Mabona.
Origami ist die äusserst alte japanische Kunst
des Papierfaltens. Der Luzerner Sipho Mabona faltet bereits seit seinem
fünften Lebensjahr Papierfiguren und widmet sich heute ganz den Kunstwerken
aus Papier. Im Gutenberg Museum zeigt er Origami-Installationen zum Thema
der unsichtbaren Widersacher.
Gefaltete Kunstwerke aus Papier
Das Gutenberg Museum in Freiburg zeigt vom 10. Juli bis 15. August 2010
die Ausstellung „Unsichtbare Widersacher“ – Origamiskulpturen
von Sipho Mabona.. Sie reiht sich aber in die Reihe von Ausstellungen,
welche aufzeigen, welche Kunstwerke aus Papier entstehen können,
wenn es einmal nicht bedruckt wird. Die Kunstwerke entstehen aus genau
einem quadratischen Blatt Papier, ohne Schneiden und Reissen des Papiers.
Sipho Mabona fügt diese zu ganzen Installationen, welche sich alle
dem Thema der unsichtbaren Widersacher widmen.
Unsichtbare Widersacher
Origami ist eine äusserst alte Tradition. Sie wurde bereits vor der
Erfindung des Papiers (rund 100 v. Chr. in China) ausgeübt, damals
noch mit Textilien und anderen Materialien. Die Grundstruktur von Origami-Skulpturen
ist auf Faltplänen festgehalten. Jede Figur wird aber individuell
neu gefaltet. Dies verleiht ihnen einen eigenen Charakter und macht sie
zu einem einzigartigen Kunstwerk. Eine regelrechte Revolution erlebte
Origami in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Es entstanden regelrechte Wettstreite über komplizierte Falttechniken
und lebensechte Nachbildungen, insbesondere von Käfern und Insekten.
Auch Sipho Mabona faltet Insekten, aber nicht nur. Im Gutenberg Museum
zeigt er Lebewesen, welche von den unsichtbaren Widersachern in ihrem
natürlichen Umfeld bedroht sind. Über vierzig Eisbären
stehen dicht gedrängt auf einem kleinen Eisberg.
Weisse Schwalben
Ein Vogelschwarm bestehend aus über 150 weissen Schwalben fliegt
durch das Museum direkt auf eine Glasscheibe zu. Sie zeigt uns das Leben
von seiner Entstehung bis zum Ende auf und Sipho Mabona fügt hinzu:
„Und die Installationen zeigt auf, wie schnell das Leben vorbei
sein kann“.
Auch wir Menschen sind unsichtbaren Widersachern ausgesetzt.
In seiner Installation „Much ado about nothing“ oder „Viel
Lärm um nichts“, eine Anspielung an das Werk Shakespeares,
zeigt er eine Gruppe abstrakter menschlicher Figuren. Die filigranen Kunstwerke
von Sipho Mabona strahlen auf den ersten Blick Ruhe und Frieden aus. Sie
sind alle aus weissem Papier gefaltet, der typischen Farbe des Papiers.
Damit unterstützt er die Wirkung der Reinheit und der Natürlichkeit
seiner Installationen.
Sipho-Mabona -Ein Luzerner mit südafrikanischen Wurzeln
Sipho Mabona hat bereits mit fünf Jahren sein erstes Papierflugzeug
gefaltet. Mit 20 fing er an, seine eigenen Entwürfe zu kreieren.
Auf diesem Weg entdeckte er die Origami-Kunst. Seit einigen Jahren werden
seine Origami-Kreaturen in Galerien rund um den Globus, zum Beispiel in
New York, Vancouver oder Tokyo ausgestellt. Unvergleichbar bleibt bisher
seine Mitarbeit an einem Werbespot für eine internationale Sportartikelfirma,
wofür Mabona zahlreiche Papierfiguren entwarf. Der Kurzfilm wurde
mit mehreren international renommierten Preisen ausgezeichnet. Im Sommer
2008 wurde Mabona an die Jahreskonferenz der Japan Origami Academic Society
(JOAS) nach Tokyo eingeladen. Gleichzeitig war er der erste ausländische
Künstler, dessen Kreationen auf der Titelseite des Konferenzbuchs
der JOAS abgebildet wurde. Sipho Mabonas Origamis umfassen eine breite
Palette von verschiedenen Stilen. Sowohl sehr subtile und filigrane Designs,
wie auch abstrakte geometrische Figuren gehören zu Repertoire des
28-Jährigen. Seine Arbeit zeichnet sich durch die makellose Falttechnik
und sein grosses Gefühl für Linien und Figuren aus.
Sipho Mabona ist in Luzern
aufgewachsen und wohnt auch heute noch in Luzern. Er hat südafrikanische
Wurzeln und ist gelernter Lehrer. Heute lebt er von seiner Origami-Kunst
– was immer sein Traum war.

John und Scotty Harper verlassen die „Pinte
de Meyriez“ in Murten
Nach eineinhalb Jahren verlässt das Gastronomen-Paar,
John und Scotty Harper, die „Pinte de Meyriez“. Das umtriebige
Paar zieht es Ende September zurück nach Bern. Welche Aufgaben sie
übernehmen werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Direktor Daniel J. Ziegler vom Hotel Le Vieux Manoir, zu welchem die „Pinte“
gehört, bedauert den Weggang.
Scotty und John Harper übernahmen im Frühling
2009 die „Pinte de Meyriez“. Bis Ende 2007 leiteten sie erfolgreich
das Restaurant „Zähringer“ in Bern, welches mit 15 Punkten
GaultMillau dotiert war. Auch in der „Pinte“ erreichten sie
auf Anhieb 14 Punkte GaultMillau. Ihre Entscheidung, wieder zurück
nach Bern zu gehen, „kam schleichend“, so Scotty Harper, welche
die Servicegeschicke leitet. „Der tägliche Weg von Bern nach
Murten, die langen Stunden am Arbeitsort sind einfach etwas viel gewesen“,
ergänzt John Harper. Ihren geliebten Wohnsitz in Berns Matte möchten
die beiden nicht aufgeben. Daher haben sie sich entschieden, ab Oktober
eine neue Aufgabe im Raum Bern zu suchen.
Die „Pinte de Meyriez“
im privaten Park, ist die ideale Ergänzung zum Restaurant „Juma“
des Relais & Châteaux Hotel Le Vieux Manoir, welches von Franz
W. Faeh bekocht wird. Die „Pinte de Meyriez“ wird bis Ende
Oktober 2010 geöffnet bleiben. Anschliessend will die Direktion die
Betriebsferien nutzen, ein Neukonzept zu lancieren. Man darf über
die Neuausrichtung gespannt sein - wie, was und wann wird das Hotel Le
Vieux Manoir baldmöglichst kommunizieren.
 
Mehr Kandidaten-innen und mehr erfolgreiche Abschlüsse
an den
Lehrabschlussprüfungen!
Alle mit der Ausbildung von Lehrlingen und Lehrtöchtern
beschäftigten Partner können mit Stolz
auf eine erfolgreiche Prüfungssession zurückblicken. Über
2300 Ausweise konnten am 9. Juli in der
Festhalle Saint-Léonard im Rahmen von vier Feiern ausgehändigt
werden. Zudem schliesst zum
ersten Mal eine zweisprachige (Deutsch-Französisch) kaufmännische
Berufsmaturaklasse ab;
dieser 2-jährige berufsbegleitende Bildungsgang wird schweizweit
exklusiv im Kanton Freiburg
angeboten.
14 Kandidatinnen und Kandidaten, welche durch besondere Leistungen oder
auf aussergewöhnliche
Art auf sich aufmerksam gemacht haben, konnten einen Spezialpreis in Empfang
nehmen. Im
Weiteren wurden 120 Absolventen gewürdigt, welche die beste Gesamtnote
ihres jeweiligen Berufs
erzielt haben.
Langsam aber sicher etabliert sich auch die 2-jährige Grundbildung.
Mit 111 erfolgreichen
Abschlüssen konnten 45 Kandidatinnen und Kandidaten mehr als 2009
ihr eidgenössisches
Berufsattest in Empfang nehmen. Die Erfolgsrate dieser Ausbildung steht
bei 92,5 % (9
Misserfolge). In den 3- und 4-jährigen Lehren konnten 1828 Ausweise
ausgehändigt werden, was
einer Zunahme von 19 gegenüber 2009 entspricht. 90,2 % der Abschlüsse
waren erfolgreich. Dies
entspricht einer Zunahme von 0.7% gegenüber der letzten Session.
Es darf festgehalten werden,
dass die Multimediagestalter welche bekanntlich im vergangenen Jahr in
die Lehrwerkstätte
integriert wurden, eine Erfolgquote von 89% gegenüber 70% aus dem
vorangegangenen Jahr
aufweisen.
Erfreulicherweise waren in den 2-,3- und 4-jährigen Lehren 6,2% weniger
Misserfolge als
2009 zu verzeichnen. Das eidgenössische Maturitätszeugnis konnte
390 Personen - dies sind 33 oder 9,2% mehr als im
Vorjahr – ausgehändigt werden. Während sich die Erfolgsrate
in den Jahren 2006 – 2008 bei
durchschnittlich 89,5% einpendelte, musste leider dieses Jahr ein leichter
Rückgang auf 87,3%
registriert werden.
13 Lernende konnten als Lohn ihres Einsatzes in der praktischen Ausbildung
ein kantonales Attest
in Empfang nehmen. In der Anlehre wurden 47 eidgenössische Ausweise,
6 weniger als im Vorjahr,
abgegeben.
Um die 6000 Personen fanden den Weg zu den vier Anlässen. Zahlreiche
Vertreter der Regierung
und der Wirtschaft nahmen an den Feiern teil, um den geleisteten Einsatz
der erfolgreichen
Absolventen, aber auch den Beitrag der Ausbildner in den Ausbildungsbetrieben,
den
Berufsfachschulen, den überbetrieblichen Kursen und allen andern
Partnern, sowie der Eltern zu
würdigen.
Beat Vonlanthen, Präsident der Freiburger Regierung und Vorsteher
der Volkswirtschaftsdirektion
wie auch der Dienstchef des Amtes für Berufsbildung, Fritz Winkelmann,
haben die Wichtigkeit
eines eidgenössischen Ausweises als Sprungbrett in das Berufsleben
unterstrichen. Zusätzlich
wurde auf den Übergang in das Berufsleben – dieser ist länger
und unsicherer geworden – sowie
auf das lebenslange Lernen hingewiesen, welches in der heutigen wirtschaftlich
unsicheren Lage
von noch grösserer Bedeutung ist.
 
Geplanter Wechsel in der Direktion der TPF auf Ende
Juni 2011
Claude Barraz, Direktor der Freiburgischen Transportunternehmen, wird
seine Aktivität Ende Juni 2011 einstellen und sich in den Ruhestand
versetzen lassen. Seit 1997 stand er an der Spitze der Freiburger Eisenbahngesellschaft
„Chemins de fer fribourgeois (GFM)“ und der städtischen
Verkehrsgesellschaft „Société des transports en commun
de Fribourg (TF)“, bevor er am 1. Januar 2000 zum Direktor der Freiburgischen
Transportunternehmen (TPF) ernannt wurde. Im Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat
macht der heute 63jährige Claude Barraz sein Recht auf eine vorzeitige
Versetzung in den Ruhestand geltend.
Mit der Übernahme der Geschäfte in einer schwierigen Zeit richtete
er das Leistungsangebot der GFM zuerst wieder auf ihre Grundaktivitäten
aus, um anschliessend die beiden Unternehmen und ihre Pensionskassen zu
sanieren. Entschlossen hat er sich dann für die Vorbereitung der
Fusion der beiden Unternehmen eingesetzt, die am 1. Januar 2000 verwirklicht
werden konnte. Unter seinem Einfluss haben sich die TPF seither auf eine
Reiseverkehrsstrategie konzentriert und zugleich die Rahmenbedingungen
für eine nahtlose multimodale Mobilität geschaffen, die inzwischen
ein mit dem Kanton fest verankertes Markenzeichen darstellt. Gleichzeitig
wurden auch geeignete Projekte ins Leben gerufen, um den wirtschaftlichen
Aufschwung der Region aus der Perspektive der nachhaltigen Entwicklung
zu begleiten.
Unter seiner Verantwortung haben die TPF in einem Jahrzehnt fast gar schmeichelhafte
Resultate erzielt, sowohl im Rahmen der Erweiterung ihres Leistungsangebots
als auch im Bereich der finanziellen Ergebnisse. Als unnachgiebiger Geschäftspartner
verstand er es die Leistungsverträge beharrlich auszuhandeln, die
sich dann nachträglich meistens sehr vorteilhaft auf das finanzielle
Gleichgewicht des Unternehmens ausgewirkt haben. Indem er sich immer für
die Verbesserung des Kundenkomforts und des Umweltschutzes eingesetzt
hat, sorgte er dafür, dass der Park der Strassenfahrzeuge innerhalb
von zehn Jahren praktisch vollständig erneuert werden konnte, während
die Erneuerung des Parks der Normalspur-Schienenfahrzeuge demnächst
erfolgen wird.
Um diesen Fortschritt langfristig zu festigen, verwirklichte er den Bau
des neuen Geschäftssitzes, liess die Unternehmensstrukturen umgestalten
und schaffte neue Arbeitsplätze. Indem er seinen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sowie ihren Stellvertretern immer die volle Aufmerksamkeit
schenkte, verstand er es die Grundbedingungen für eine harmonische
Entfaltung der Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und damit
auch der Arbeitsbedingungen des Unternehmens aufzubauen. So sorgte er
auch für die Einführung von inzwischen beliebten Unternehmensanlässen,
um ebenfalls die Familienangehörigen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
zu integrieren.
Mit seinem unermüdlichen Einsatz hat Claude Barraz die Freiburgischen
Transportunternehmen nachhaltig geprägt und der Verwaltungsrat ist
ihm dafür schon heute sehr dankbar. Die Wahl des Datums für
seinen Eintritt in den Ruhestand am 30. Juni 2011 wird es seinem Nachfolger
erlauben, sich mit der Betriebsführung des Unternehmens vertraut
zu machen und die erste Etappe der Einführung der Freiburger S-Bahn
zu vollenden, ein Ziel, das für die TPF Vorrang hat und bis Ende
des nächsten Jahres verwirklicht werden soll.
Die heute erfolgte Mitteilung leitet die Aufnahme des Verfahrens für
die Neubesetzung dieser verantwortungsvollen Stelle innerhalb der gesetzten
Frist ein. Die Stelle wird demnächst öffentlich ausgeschrieben.

Givisiez
IMTF übergibt sein IT Services Departement an MTF Quadra
Informatique-MTF SA (IMTF) und MTF Quadra SA
arbeiten seit vielen Jahren zusammen. IMTF möchte sich in Zukunft
noch mehr auf ihre Kernbereiche Dokumenten Management, Output Management
und Compliance konzentrieren. Deshalb übergibt IMTF ihr IT Services
Geschäft für KMUs der MTF Quadra, welche ihr Angebot in diesem
Bereich erweitert.
Am 21. Juni eröffnete MTF Quadra seine Freiburger Niederlassung in
den Räumlichkeiten der IMTF in Givisiez. Herr Florian Revaz, ehemaliger
Mitarbeiter von IMTF und jetziger Leiter dieser Geschäftsstelle hat
sich zum Ziel gesetzt, das Geschäft zu erweitern und somit auch einen
Beitrag für das Wirtschaftswachstum in der Region zu leisten.
MTF-Quadra ist ein führender Anbieter von IT Lösungen und Dienstleistungen
in der französichen Schweiz. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet
und führt seine Aktivitäten vom Hauptsitz in Ecublens (VD) und
der Niederlassung in Meyrin (GE) aus. Derzeit werden rund 60 Mitarbeitende
beschäftigt. Der Jahresumsatz beträgt CHF 15 Mio.
MTF Quadra ist Mitglied von MTF Schweiz AG, eines der führenden national
tätigen Systemhäuser welches umfassende Informatik-Dienstleistungen
aus einer Hand anbietet.
IMTF wurde 1987 gegründet und hat seinen Sitz in Givisiez. Seit mehr
als 23 Jahren konzentriert sich IMTF auf innovative Lösungen in den
Bereichen elektronisches Dokumenten-Management und Compliance, vor allem
für den Bankensektor. IMTF ist weltweit durch ein Partnernetzwerk
sowie eigene Niederlassungen in Wien, London, Singapur und Athen vertreten.
Mehr als 100 IT Experten arbeiten im internationale Projektgeschäft.
 
Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für das
künftige Gebäude der
Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit (HEF-TS) und der Hochschule
für
Gesundheit Freiburg (HEdS-FR)
Der Staat Freiburg liess im Februar 2010 über
das Hochbauamt einen Projektwettbewerb für ein
Gebäude durchführen, in dem die Fachhochschule Freiburg für
Soziale Arbeit und die Hochschule
Freiburg für Gesundheit am Standort des ehemaligen Zeughauses in
Freiburg untergebracht
werden sollen. 54 Architekturbüros aus der Schweiz und dem Ausland
reichten ein Projekt ein. In
ihrer Sitzung vom 14. Juni 2010 erkor die vom Kantonsarchitekten Charles-Henri
Lang präsidierte
Jury das Projekt «Raphaele» des Züricher Architekturbüros
Armon Semadeni Architekten GmbH
zum Gewinner des Wettbewerbs.
Im Dezember 2008 hatte sich der Staatsrat grundsätzlich für
den Bau eines neuen Gebäudes für die
HEF-TS und die HEdS-FR ausgesprochen. Diese beiden Hochschulen, die zur
Fachhochschule
Westschweiz (HES-SO) gehören, haben sich in den vergangenen Jahren
erfreulich entwickelt, so
dass ihre heutigen Räumlichkeiten zu eng geworden sind. Der Staatsrat
hat daher beschlossen, diese
beiden Hochschulen in einem gemeinsamen Gebäude am Standort des ehemaligen
Zeughauses in
Freiburg und damit in der Nähe der beiden anderen Freiburger Fachhochschulen
sowie der
Universität Freiburg unterzubringen. Im selben Gebäude sollen
auch die Generaldirektion und die
zentralen technischen Dienste der HES-SO//Freiburg sowie die Kinderkrippe
Pérollino, die in erster
Linie für die Kinder des Personals und der Studierenden der HES-SO//Freiburg
bestimmt ist, Platz
finden. Die HES-SO//Freiburg umfasst alle vier Freiburger Schulen auf
Fachhochschulstufe.
Organisiert wurde der Wettbewerb vom Architekturbüro Bakker &
Blanc, das einen Studienauftrag
für die Umgestaltung des Areals gewonnen hatte. Die Teilnehmenden
hatten bei der Planung darauf
zu achten, dass Kontakte unter den verschiedenen Nutzern des Gebäudes
begünstigt werden. Bei
der Erstellung des Raumprogramms wurde Wert darauf gelegt, mögliche
Synergien zwischen der
HEF-TS und der HEdS-FR zu nutzen und der künftigen Ausgestaltung
der HES-SO//Freiburg
Rechnung zu tragen.
Der Jury standen für die Vergabe von 6 bis 10 Preisen insgesamt 178'000
Franken (zzgl. MWST)
zur Verfügung. Der erste Preis in Höhe von Fr. 56'000 ging an
das Architekturbüro Armon
Semadeni Architekten GmbH in Zürich. Die Jury hat, bevor sie dem
Auftraggeber die Vergabe
eines Studien- und Ausführungsauftrags empfehlen wird, vom Architekturbüro
einige zusätzliche
Arbeiten verlangt, so etwa im Zusammenhang mit dem Detailbebauungsplan,
dem Raumprogramm
und der Realisierung. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Staatsrat
beim Grossen Rat einen
Planungskredit beantragen.
Die Projekte werden öffentlich ausgestellt und können von Dienstag,
6. Juli bis Donnerstag, 15. Juli
(Montag bis Freitag von 17.00 bis 20.00 Uhr und Samstag/Sonntag von 14.00
bis 18.00 Uhr) im
Gebäude des Autobahnamtes am Impasse de la Colline 4 in Givisiez
besichtigt werden.

Murten: 20‘000 Begeisterte am Wake+Jam 2010
Die siebte Ausgabe des Wake+Jam Festivals vom
2. bis am 4. Juli 2010 lockte bei traumhaft heissem Sommerwetter Tausende
von Besuchern an den Murtensee. Nebst den Contests im Wakeboarden und
–surfen wurde ein attraktives Rahmenprogramm für Jung und Alt,
mutige Sportler und gemütliche Sonnenanbeter, Musikliebhaber und
Fashion-Addicts geboten.
Europäische Wakeboard-Elite gibt sich die Ehre
Die Wakeboard-Wettkämpfe starteten mit der Vorqualifikation am Samstag
und erreichten ihren Höhepunkt mit den mit Spannung erwarteten Final-Durchgängen
am Sonntag. Wie bereits 2009 gewann bei den Männern der Österreicher
Dominik Hernler. Er verwies nach einem attraktiven Wettkampf den Franzosen
Lucas Langlois auf den zweiten und den Schweizer Marc Müller auf
den dritten Platz. Bei den Frauen erkämpfte sich die Französin
Lauriane Masson den ersten Platz. Zweite wurde die deutsche Meisterin
Sigrid Bächler, gefolgt Swiss Champion Sarah Gattiker.
Premiere am diesjährigen Festival: der Wakesurf-Contest
Am Wake+Jam 2010 wurde den Zuschauern eindrücklich demonstriert,
dass Wakesurfing nicht nur in Hawaii möglich ist. In Murten war es
allen Surf-Begeisterten möglich, sich für den Contest anzumelden
und um das Preisgeld von gesamthaft CHF 1000.— zu kämpfen.
Der Profi-Wakesurfer Dominic Lagacé entschied den Wettkampf bei
den Männern für sich. Michelle Berner war die verdiente Siegerin
bei den Frauen.
Musikalische Leckerbissen
Am Freitag lieferte Steff la Cheffe, Vizeweltmeisterin an den Beatbox-Weltmeisterschaften,
den perfekten Auftakt zum Musikprogramm. „S’Meitschi vom Breitsch?
begeisterte mit frischem, vielfältigen Hip-Hop und mit ihrer verspielten
Art.
William White & the Emergency lockte seine Fangemeinde an den Murtensee
und bereicherte mit seinen über die Schweizer Grenzen hinaus bekannten
Songs das Festival. Mit den Berner Rockern Angers startete der musikalische
Samstag. Die Latino-Hip-Hopper aus LA, Delinquent Habits, waren speziell
fürs Wake+Jam 2010 in die Schweiz gereist. Sie zogen das Publikum
mit fetten Bässen und heissen Rhythmen bis spät in die Nacht
in ihren Bann. Am Sonntag standen mit Upload, Moritz und Goetterfunken
weitere Schweizer Künstler auf der Bühne.
Sportliche Schweizer Prominenz
Auf die Schweizer Prominenz warteten am Festival einmalige sportliche
Herausforderungen. Bei heissen Temperaturen traten folgende Gäste
am Samstag zu den unkonventionellen Wettkämpfen an:
- Jacqueline Walcher-Schneider, 14fache Schweizer Meisterin im Turmspringen
- Ueli Kestenholz, Snowboardprofi, Weltmeister
- Fabien Rohrer, Snowboardprofi, Weltmeister
- Tim Wielandt, Mister Schweiz 2007
- Donghua Li, ehemaliger Kunstturner, Europa-, Welt- und Olympiameister
Die fünf Prominenten machten auf dem Stand Up Paddle eine gute Figur
und gewannen das hart umkämpfte Beachvolley-Turnier gegen das Capital
FM-Team. Fabien Roher, Tim Wielandt und Donghua Li wagten sich auf den
Blob-Jump und wurden unter den Blicken von unzähligen begeisterten
Zuschauern und den kritischen Jury-Augen von Ueli Kestenholz in luftige
Höhen katapultiert.
Vielfältiges Rahmenprogramm für alle
Wie in den vergangen Jahren bot das Rahmenprogramm auch 2010 viel Überraschendes
und lud zum Flanieren und Zuschauen ein. „Blob Jumping? –
in diesem Jahr als Premiere am Wake+Jam Festival, entwickelte sich zum
Publikumsrenner: Mutige Besucher konnten sich gratis in die Luft katapultieren
lassen, einige akrobatische Einlagen erhielten vom begeisterten Publikum
tosenden Applaus. Beim „Stand Up Paddling? bewiesen die Besucher,
dass sie nicht nur ihr Gleichgewicht halten sondern mit dem Paddel auch
vorwärtskommen konnten. Das Lifestyle Village und die Fashionshows
luden dazu ein, die angesagten Trends der Saison zu entdecken und die
kleinen Gäste hörten mit Begeisterung den Märlistunden
mit Prisca Saxer zu oder vergnügten sich auf dem familienfreundlichen
Kinderspielplatz von Little Tom.
Mit 20‘000 Besuchern Ziel erreicht
„Es war ein bombastischer Event?,
mit diesen Worten beurteilten die OK-Leiter Alexander Schmutz und Thomas
Wyler die diesjährige Ausgabe des Festivals. Mit 20‘000 Besuchern
(2009: 15‘000) konnte das Wake+Jam 2010 einen Besucherrekord verzeichnen.
Das OK blickt auf ein rundum erfolgreiches Festival mit hochklassiger
Sport-Action und tollen Live-Bands zurück und freut sich bereits
jetzt auf das 8. Wake+Jam Festival im 2011.
Impressionen zum Wake+Jam 2010 sind unter www.wakeandjam.ch verfügbar.
 
Gold und Silber für die Staatsweine
Im Juni führte das Office
des Vins Vaudois unter dem Patronat des Verbandes Schweizer Oenologen
die renommierte Sélection des Vins Vaudois durch. Die Freiburger
Staatsreben wurden für drei Chasselas mit Medaillen sowie einer Erwähnung
im Guide Hachette geehrt.
Der «Domaine d’Ogoz 2009, St-Saphorin Grand Cru» erhielt
mit 91,2 (von 100) Punkten eine Goldmedaille und einen Platz im Weinführer
Hachette. Ebenfalls mit Gold ausgezeichnet wurde der auf der Hefe ausgebaute
«Vase no 1, Domaine des Faverges 2008, St-Saphorin Grand Cru»;
er erhielt 89,2 Punkte. Eine Silbermedaille und 87,2 Punkte gingen an
den «Domaine des Faverges 2009, St-Saphorin Grand Cru».
Mit diesen Auszeichnungen wird die Arbeit der Winzer Yvan Regamey und
Gérald Vallélian belohnt, die das Rebgut im Auftrag des
Staates Freiburg bewirtschaften. Gérald Vallélian ist zudem
verantwortlich für die Weinbereitung. Die Staatsweine sind in den
letzten Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Im Jahr 2008 erhielt
der «Domaine des Faverges 2007» beim Grand Prix du Vin Suisse
in Zürich eine Goldmedaille und war anlässlich der Gala du Vin
Suisse unter den sechs besten Schweizer Chasselas. Die allgemeine Qualität
der Weine der Domaine des Faverges deutet vielleicht schon auf erneute
Anerkennung an den Wettbewerben in der Schweiz und im Ausland hin.
Die Rebberge von Faverges und Ogoz bilden mit einer Fläche von 15,5
ha das grösste Rebgut des AOC-Weinbaugebiets Lavaux. Der Staat Freiburg
ist seit 1848 Besitzer der Domaine des Faverges und seit 1773 der Domaine
d’Ogoz. Im Mittelalter gehörten die Rebgüter zum Besitz
der Klöster Hauterive und Humilimont.

Neues Schiff für die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft
AG
An der Sitzung vom Kantonsrat Solothurn wurde der Kredit
von 2 Millionen an ein neues Schiff der Bielersee Schifffahrt bewilligt.
Der Kanton Bern hat bereits einen Kredit von 6 Millionen bewilligt. Das
neue Schiff wird durch tiefere Betriebskosten und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten
helfen, die Wirtschaftlichkeit der BSG weiter zu verbessern. Das Schiff
soll im Frühling 2012 eingeweiht werden, zum 125 Jahre Jubiläum
der Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft AG.
Das neue Schiff
Das Schiff umfasst eine Transportkapazität für 300 Personen
und wird mit einer nautischen Besatzung von 2-Mann gefahren. Davon sind
180 Plätze im Innenbereich, die für gastronomische Leistungen
genutzt werden können. Das Schiff wird nach ökonomischen Grundsätzen
gebaut und betrieben werden. Es eignet sich sowohl für die Aarefahrt
im Sommer wie auch für Fahrten in der kälteren Jahreszeit und
für die Winterschifffahrt, da es geheizt und klimatisiert werden
kann.

Aus dem Gemeinderat Murten
Der Gemeinderat hat gestützt auf die Vorarbeit der Bauverwaltung
Murten in Zusammenarbeit mit dem Ortsplaner die Vorgaben des neuen Raumplanungs-
und Baugesetzes umgesetzt und entsprechende Anpassungen im Gemeindereglement
vorgenommen. Demnach wird der Systemwechsel von der Berechnung nach genutzter
Fläche (Ausnützungsziffer) zur Berechnung nach erstellter Geschossfläche
in geschlossenen Räumen vollzogen. Die Unterlagen mit den Anpassungen
wurden vom Gemeinderat zuhanden der kantonalen Behörden in die Vorprüfung
verabschiedet.
***
Weiter hat der Gemeinderat beschlossen, einige Wegabschnitte
auf den Friedhöfen Murten und Burg zu sanieren. Die Arbeiten wurden
vergeben und werden von der beauftragten Unternehmung demnächst ausgeführt.
***
Schliesslich hat der Gemeinderat aufgrund des Evaluationsberichtes
der Arbeitsgruppe der Primarschulkommission beschlossen, auch im Schuljahr
2010/2011 einen Schultransport für bezeichnete Aussenquartiere auf
dem Gemeindegebiet von Murten anzubieten. Das Angebot wird erweitert und
gilt neu bis und mit der dritten Schulklasse. Die finanzielle Beteiligung
der Eltern an dieser Dienstleistung bleibt für ein Kind mit CHF 240.00
dieselbe wie im Schuljahr zuvor. Bei mehr als einem Kind pro Familie wird
ein reduzierter Tarif eingeführt.
***
Wie bereits berichtet, prüft der Gemeinderat die
Erstellung eines Fernwärmenetzes im Zentrum der Gemeinde. Hintergrund
dafür ist die Notwendigkeit, dass die Heizung des Primarschulhauses
Längmatt erneuert werden muss. Um die Bewohnerinnen und Bewohner
der für einen Anschluss in Frage kommenden Liegenschaften zu orientieren,
wurde am 30. Juni 2010 um 20.00 Uhr im Konzertsaal des Rathauses eine
Informationsveranstaltung durchgeführt.
***
In der vergangenen Woche konnten
das "Brunnenfest" wie auch die Solennität bei idealen Wetterverhältnissen
durchgeführt werden. Der Gemeinderat dankt in diesem Zusammenhang
allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit und
ihren grossen Einsatz zum Gelingen dieser Festlichkeiten.
 
Opéra d'Avenches
Am Freitag, 2. Juli feiert ‚Lucia di Lammermoor‘
Premiere in Avenches. Donizettis Meisterwerk, eindrückliche Dekors
und historische Kostüme im Stil des 18. Jahrhunderts machen ‚Lucia
di Lammermoor‘ im grandiosen Rahmen der Arena zu einem sinnlichen
Gesamtkunstwerk. Regie führt der erfahrene Pier Francesco Maestrini.
In der Titelrolle wird Elena Mosuc glänzen, die zurzeit wohl weltbeste
Lucia, und die aufstrebende Ilaria del Prete. Noch sind gute Karten erhältlich.
Hoch dramatisch und ebenso romantisch ist die Oper
'Lucia di Lammermoor', welche im Schottland des frühen 18. Jahrhunderts
spielt. Verfeindete Clans, Intrige und Betrug, Verzweiflung, Wahnsinn
und Liebe bis in den Tod sind die Ingredienzen dieser schaurig-schönen
Geschichte. Donizettis Meisterwerk ‚Lucia di Lammermoor‘ vermag
seit der Uraufführung 1835 in Neapel das Publikum zu erschüttern.
In Avenches wird es zum ersten Mal gespielt. Dank hervorragender Akkustik
in der Arena können die Operngäste die Musik unverstärkt
geniessen. Die musikalischen Höhepunkte werden unter die Haut gehen,
etwa das Duett von Lucia und Edgardo, in dem sie sich Liebe bis in den
Tod schwören, das musikalisch vollkommene Sextett während der
Hochzeitszeremonie und die grossartige, fast 15 Minuten dauernde Wahnsinns-Arie,
welche der Titelheldin allerhöchste Virtuosität und schauspielerische
Intensität abverlangt.
Elena Mosuc als Lucia di Lammermoor
Mit Elena Mosuc (2.,7.,10. und 16. Juli) in der Titelrolle der Lucia kann
sich das Arena-Publikum auf eine Grossmeisterin der Virtuosität freuen.
Sie gilt zurzeit als weltbeste Lucia di Lammermoor. Ihre Interpretation
der ‚Wahnsinnsarie‘ wird die Zuhörer atemlos lassen.
An drei Abenden (3., 9. und 14. Juli) singt Ilaria del Prete die äusserst
anspruchsvolle Rolle der Lucia, wie sie es schon 2008 am Festival Caracalla
der Opera di Roma mit Bravour tat.
Edgardo, der Geliebte von Lucia und Erzfeind der Ashtons,
wird vom jungen Tenor Gianluca Terranova (2., 7.,10. und 16. Juli) interpretiert.
Mit Nicola Pisaniello (3. Juli) und Giorgio Caruso (9. und 14. Juli) sind
auch die anderen Abende bestens besetzt. Die Rolle von Lucia’s Bruder
Enrico ist mit Giovanni Meoni (2.,7.,10. und 16. Juli) und Giuseppe Altomare
(3.,9. und 14. Juli = neu besetzt!) erstklassig besetzt, ebenso Raimondo,
Lucias Erzieher. Dieser wird von Alfredo Zanazzo und Francesco Ellero
D’Artegna (3. und 9. Juli) interpretiert. Giorgio Trucco als Arturo,
Catherine Jüstrich und Barbara La Faro als Alisa, Christoph Meinen
und Renato Cazzaniga als Normanno vervollständigen die Besetzung.
Lucia di Lammermoor wird
prachtvoll inszeniert
Der italienische Regisseur Pier Francesco Maestrini (2005 Nabucco, 2006
Il Trovatore) wird ‚Lucia di Lammermoor‘ in einem Dekor inszenieren,
welches schon 2008 am Caracalla Festival (Teatro dell‘ Opera di
Roma) das Publikum begeisterte. Getreu der literarischen Vorlage ‚The
Bride of Lammermoor‘ spielt das Stück im Schottland des frühen
18. Jahrhunderts. Die Arena von Avenches wird mit einem sehr eindrücklichen
Bühnenbild in diese Epoche zurückversetzt. Dieses wie auch die
wunderbaren historischen Kostüme stammen von Carlo Savi. Unterstützt
wird die Atmosphäre mit Beleuchtung und Farbprojektionen des ebenfalls
Arena-erfahrenen Alfredo Troisi. Das Orchester des Festivals spielt unter
der Leitung von Pavel Baleff (Baden-Baden). Pascal Mayer betreut den gut
60köpfigen Chor, bestehend aus Rittern und Edeldamen, Dienern, Jägern
und Volk, welche Maestrini garantiert wirkungsvoll in Szene zu setzen
weiss.
Frauen namens Lucia sind
eingeladen
100 in der Schweiz lebende Frauen namens Lucia geniessen die ‚Lucia
di Lammermoor‘ vom Mittwoch, 7. Juli 2010 kostenlos (nur Lucia,
nicht aber Lucie oder Luzia). Zuvor sind sie zu einem feierlichen Apéritif
im Kreise der Sängerinnen und Sänger eingeladen. Ein Rundgang
hinter die Kulissen und auf die Bühne schliesst dieses exklusive
Lucia-Vorspiel ab.
Reservationen (mit Stichwort ‚Lucia‘) per Telefon oder E-Mail
an: 026 676 06 00 oder opera@avenches.ch. Berücksichtigt werden die
ersten 100 gültigen Reservationen. Begleitpersonen bezahlen die normalen
Preise. Die Gratis-Karte muss am Mittwoch, 7. Juli vor 19.00 Uhr am Info-Stand
bei der Arena in Avenches abgeholt werden. Bitte eine Identitätskarte
oder den Pass vorweisen, um den Vornamen Lucia zu belegen.
Vorstellungen
2., 3., 7., 9., 10., 14. und 16. Juli 2010, 21.15 Uhr bis ca. 23.50 Uhr.
‚Lucia di Lammermoor‘ wird in der Originalfassung gesungen,
d.h. italienisch, ergänzt mit eingeblendeten Obertiteln in Deutsch
und Französisch.
Billettverkauf
Die Billettpreise bewegen sich zwischen CHF 50.— (nur Abendkasse)
und 180.--.
www.avenches.ch (online-Verkauf gegen Rechnung oder über Kreditkarte)
Avenches Tourismus: Tel. 026 676 99 22, Fax 026 675 33 93, info@avenches.ch
TicketCorner: Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19/min.) oder an jeder Verkaufsstelle

DAS zweisprachige THEATERFESTIVAL AM SEE - ERLACH
LACHT 15. - 18. Juli 2010
in Kooperation mit La Neuveville
Unter dem Motto ERLACH LACHT
- quel théâtre! eröffnet das 6. Theaterfestival am See
in Erlach.
Zum ersten Mal springt ERLACH LACHT über den Röstigraben und
präsentiert am Samstag ein zweisprachiges
Programm in Deutsch und Französisch.
Erleben Sie die schönste Zeit am Bielersee mit
schräger und nachhaltiger Komik vom Feinsten für Gross und Klein.
4 Tage, 16 Programme, 66 Theater- und Musikschaffende aus 3 Sprachregionen
und das an 4 Festivalorten mit
2 Kleinkunstpreisgewinnern und weiteren Preisträgerinnen, im Kuppelzelt,
im Theaterzelt, am Strand und auf
dem bilingualen Kultur-Schiff Mobicat....
Dazu werden Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten vor, während
und nach den Vorstellungen verwöhnt.
Sommerlicher kultureller Hochgenuss pur!
Tickets Tel. 032 338 21 55
und noch mehr http://www.erlach-lacht.ch/

Junge Schweizer Führungskräfte gewinnen
internationalen Award
Vom 9.-13.6.10 haben 180 junge Schweizer Führungskräfte am Europakongress
der
Junior Chamber International in Aarhus/Dänemark teilgenommen. Die
Schweizer waren
von den 1200 Teilnehmenden die grösste Delegation. Bei der imposanten
Eröffnungsfeier
wurde die Schweiz unter der Führung der amtierenden Nationalpräsidentin
Liliane
Kramer angeführt.
Während vier Tagen haben die jungen Führungskräfte Seminare
über Management, Umwelt
und Leadership besucht. Die Schweizer Delegation traf auch den amtierenden
Weltpräsidenten
Roland Kwemain aus Kamerun. Er lobte das Schweizer Engagement insbesondere
im
karitativen Bereich. Dort gewann die Schweizer Delegation den Preis für
das beste Fundraising
Projekt. Dank dem von der lokalen Kammer JCI Liechtenstein Werdenberg
initiierte Projekt
konnten über CHF 400‘000 der Stiftung Winds of Hope von Bertrand
Piccard übergeben
werden. Winds of Hope hilft mit Prävention und Medikamenten im Kampf
gegen die
Infektionskrankheit Noma. Die Krankheit betrifft insbesondere Kinder.
Wird sie zu spät erkannt
und behandelt, ist Noma in 70 bis 90 von 100 Fällen tödlich.

Gewalttätige Veranstaltung in Freiburg
Die SVP des Kantons Freiburg beklagt aufs Entschiedenste
das Verhalten der Demonstranten in der Stadt Freiburg am letzten Samstag;
eine angebliche Unterstützung für den « netten jungen
Mann », Bruder des bei der Verfolgung auf der Autobahn bei Estavayer-le-Lac
verstorbenen Diebes.
Diese als «gegen die Polizeigewalt» bezeichnete
Manifestation war vor Allem eine Demonstration der Grausamkeit, zu der
sogenannte „Pazifisten“ fähig sind. Notraketen wurden
im grossen Massstab eingesetzt. Diese haben bei solchen Manifestationen
die Wirkung von Waffen. Es sei daran erinnert, dass zwei Freiburger Polizisten
verletzt wurden, einer davon schwer. Die SVP bekundet ihre Unterstützung
für diese Polizisten, wie auch für sämtliche Beamten der
Kantonspolizei, die eine schwierige Arbeit mit Professionalität leisten.
Jene Individuen, die Veranstaltungen dazu ausnützen, Privateigentum
zu zerstören, Personen zu gefährden und Ordnungshüter anzugreifen
müssen mit einer exemplarischen Entschlossenheit streng bestraft
werden.
Im Übrigen agierten diese zum grossen Teil aus dem Ausland stammenden
Randalierer maskiert. Wenn einerseits das Demonstrationsrecht garantiert
ist, so ist es anderseits nicht tolerierbar, dass Demonstranten vermummt
sind. Vermummt können sie sich in Gruppen solche Gewaltausbrüche
leisten, da die Ordnungskräfte sie nicht identifizieren können.
Eine weitere Sorge der SVP ist die Genehmigungspolitik des Oberamtes des
Saanebezirks. Wie konnte nur eine solche Manifestation bewilligt werden,
wo doch ein gewalttätiges Verhalten leicht voraussehbar war? Heute
werden Randalierer aus den Vororten Lyons mit Samthandschuhen angefasst.
Morgen werden Guantanamo-Häftlinge wohl mit Fanfaren in der Stadt
Freiburg empfangen werden!
Die SVP erinnert daran, dass letzten Herbst das Oberamt des Saanebezirks
einer Bürgergruppe nicht erlaubte einen Stand zur Abstimmung über
die Minarett-Initiative auf zu stellen, und dies unter dem Vorwand des
Risikos von Ausschreitungen. In Sachen Bewilligungen praktiziert das Oberamt
eine Bevorzugungspolitik zu Gunsten linksextremer Manifestanten.
Am Samstag ist die Freiburger Altstadt immer vielbesucht.
Letzten Samstag haben zahlreiches Publikum und insbesondere viele Kinder
die Vorführungen des Théâtre de la Cité besucht.
Ist dies dem Oberamt bekannt gewesen, so ist es umso inakzeptabler, jene
Demonstration von vorhersehbar gewalttätigen Personen bewilligt zu
haben.
Die SVP wird zu gegebener Zeit auf politischer Ebene
intervenieren, um gegen diese Laxheit gegenüber der zu grosszügig
tolerierten Gewalt unserer Tage anzukämpfen. Sie wird auch das Verhalten
jener Personen aus unterschiedlichen Kulturen bekämpfen, die nicht
oder nur wenig Respekt vor der Regeln haben, wie beispielsweise die Roma-Gruppe
in Estavayer-le-Lac.
SVP-FREIBURG
 
Promi-Talk im Westside!
Westside WM-Public Viewing mit Promi-Talk
Rasenbar und Lounge-Zelt
Gute Laune, kühles Bier, WM-Tore auf grossen Bildschirmen
und viele Promis: das Westside WM-Public Viewing lässt keine Wünsche
offen! Luzi Fricker, Sportmoderator bei Radio NRJ Bern, talkt bei den
Schweizer WM-Spielen jeweils vor dem Match und während der Pause
mit spannenden Schweizer Promis – dabei sein ist alles!
Den Auftakt macht morgen Mittwoch Jimy Hofer, DER Bronco
und DAS Berner Original, gefolgt von Stadtpräsident Alexander Tschäppät,
dem ehemaligen Fussballprofi und Internationalen Adrian Kunz, Glanz&Gloria-Moderatorin
Nicole Berchtold und dem YB-Vize-Captain Mario Raimondi! Spannende Gäste,
witzige Talks und eine tolle Stimmung – kommen Sie vorbei!
Luzi Fricker’s WM-Promi-Talk, live im Westside:
Mi, 16.6., ab 15.45 Uhr Jimy
Hofer
Mo, 21.6., ab 15.45 Uhr Alexander Tschäppät
Fr, 25.6., ab 20.15 Uhr Adrian Kunz
Di, 6.7., ab 20.15 Uhr Nicole Berchtold
Mi, 7.7, ab 20.15 Uhr Mario Raimondi

Grosse Schweizer Städte - kompakt und handlich
auf dem iPhone
(st) Die Schweizer Städte haben so viel zu bieten,
dass ganze Ferien alleine in diesen Metropolen verbracht werden können.
Jetzt um so mehr: Technikaffine Städtebummler erfahren mit den neuen
iPhone-Apps "City Guide" innert Sekunden, wo die verborgenen
Trouvaillen liegen und finden rasch zu nützlichen Adressen der einzelnen
Städte.
Die Städte der kleinen Schweiz stehen den internationalen
Ikonen in nichts nach. Viel mehr zeichnen sie sich durch Trümpfe
aus, die sie einzigartig machen: eine rekordverdächtige Dichte an
Kulturangeboten, Shoppingadressen von Weltrang, erlebbare Geschichte auf
engstem Raum und eine regional einmalig geprägte Gastronomie. Und
das alles eingebettet in einer grünen Umgebung mit zum Baden einladenden
Naturgewässern.
So stehen denn auch die neusten iPhone-Apps, die in
Zusammenarbeit von Schweiz Tourismus und den sieben Schweizer Grossstädten
entstanden sind, ganz im Zeichen des urbanen Erlebnisses: Für Basel,
Lausanne und Zürich bieten die jeweiligen "City Guides"
Hand, um die einzelnen Städte zu erkunden; die Apps zu Bern, Genf,
Lugano und Luzern folgen im Verlauf des Sommers.
Die einzelnen Apps, die je nach Stadt auf Deutsch,
Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch vorliegen, haben
es in sich: Sämtliche Inhalte - so auch das Kartenmaterial - werden
in der App zwischengespeichert und müssen nicht bei jedem Zugriff
neu geladen werden. So sind Benutzerinnen und Benutzer während des
Städteerlebnisses nicht auf Internetverbindungen angewiesen.
Zentral und praktisch ist auch die GPS-Unterstützung. Flüssig
und auf den Meter genau zeigen blaue Stecknadeln auf der Karte an, wo
sich zum Beispiel die nächstgelegenen Toiletten, Poststellen oder
Geldautomaten befinden. Interaktive Sightseeing-Touren - zum Beispiel
eine Architektur-Tour durch Basel - führen etappenweise von einer
Station zur nächsten, immer mit der vorgezeichneten Route und den
passenden Bildern der jeweiligen Umgebung auf dem Bildschirm. Beschreibungstexte
und zum Teil kurze Audiokommentare zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten
inklusive.
Natürlich bieten die Apps für jede Stadt einen integrierten
Veranstaltungskalender. Die umliegenden Restaurants und Bars werden genauso
angezeigt wie Einkaufsmöglichkeiten und Hotels. Und per einfachem
Fingerdruck bringt einen die App direkt auf die Online-Buchungsseite des
gewünschten Hotels.
Die "City Guide"-Apps sind kostenlos verfügbar,
und zwar über MySwitzerland.com/mobile, über den Apple App Store
sowie über den iTunes Store.

IT Valley
Mit IT Valley verfügt Freiburg ab sofort über
einen neuen Verein, der im Hochtechnologiebereich aktiv ist.
Ungefähr fünfzig Unternehmen aus dem IT- und Kommunikationstechnologie-Bereich
– die IKT-Unternehmen – haben sich im Verein IT Valley zusammengeschlossen.
Dieser Verein ist einer der vier Cluster des Wissenschafts- und Technologiezentrums
des Kantons Freiburg, der von der Neuen Regionalpolitik des Kantons Freiburg
unterstützt wird. IT Valley fördert die gemeinsame Nutzung des
Know-hows der Freiburger IKT-Unternehmen, mit dem Ziel der Implementierung
innovativer Projekte in diesem zukunftsträchtigen Bereich.
Der Verein IT Valley wurde heute durch den Zusammenschluss von IT Valley
Freiburg, das seit zehn Jahren aktiv ist, und des im Jahre 2009 gegründeten
Clusters Information System & IT Security gegründet. Er wird
einen der vier Cluster des Wissenschafts- und Technologiezentrums des
Kantons Freiburg darstellen. Seine Aufgabe wird der Wissenstransfer zwischen
seinen Mitgliedern sein, mit dem Ziel im Bereich der Informations- und
Kommunikationstechnologie innovative Projekte anzustossen. IT Valley wird
bei der Beurteilung von Projekten der IKT-Unternehmen der bevorzugte Ansprechpartner
des Staates Freiburg und der Unternehmen sein. Insbesondere gilt dies
für gemeinsame Forschungs- und Weiterbildungsprojekte, die im Rahmen
der Neuen Regionalpolitik finanziert werden.
In IT Valley sind 55 Unternehmen und Forschungsinstitute
zusammengeschlossen, deren Aktivitäten im Hinblick auf die wissenschaftliche
und unternehmerische Bedeutung weit über die Kantonsgrenzen hinausgehen.
Der Vorstand von IT Valley setzt sich daher aus Vertretern von Swisscom,
Infoteam, der Freiburger Kantonalbank, der Universität Freiburg und
der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg zusammen. Den
Vorsitz führt Christian Meixenberger, Mitglied der Generaldirektion
der Freiburger Kantonalbank.
IT Valley bietet seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit
eine Vielzahl von Schulungen und Workshops an. So werden beispielsweise
im Rahmen der „Swiss Security Days“ Kurse abgehalten, die
die Teilnehmer für das Thema Informatiksicherheit sensibilisieren
sollen. Die Konferenzen „Mobile Mondays“ beschäftigen
sich mit Themen wie „Mobiles Internet“ oder „Web 2.0“.
Ausserdem können Teilnehmer über Ausbildungen mit international
anerkannter Zertifizierung Spitzenkenntnisse im Bereich Planung und Verwaltung
von IT-Netzen, Sicherheit von IT-Infrastrukturen und Web-Anwendungen erlangen.
Schliesslich werden Einführungsseminare im Bereich „E-Government“
zu Themen wie elektronischer Identitätsnachweis (SuisseID), elektronische
Formulare und Online-Zahlungen ausgerichtet. Bis Herbst 2010 wird das
Nationale Sicherheits-Observatorium für KMU eingerichtet sein. Dieser
Dienst ermöglicht erstmalig in der Schweiz einen aktiven Überwachungsdienst,
der KMU Schutz gegen Cyberkriminalität bieten soll.

5. Internationale Harfen-Akademie
„HarpMasters“
Vom 28.Juli – 7. August 2010 findet in Muenchenbuchsee
(BE) die 5. Internationale Harfen-Akademie „HarpMasters“ statt.
Zum ersten Mal findet unter dem Patronat der Musikschule Münchenbuchsee
statt. Dank der neuen Infrastruktur der Musikschule und der Mithilfe der
Gemeindepräsidentin kann die international ausgeschriebener Sommerakademie
nach 4 Jahre in Aarau nach Münchenbuchsee umziehen.
„Es war meinem Ziel, einen Sommer Kurs zu gründen,
wo die talentierten und motivierten junge Harfenistinnen mit der Prominenten
aus Harfenwelt sich zutreffen, zusammenarbeiten und beidseitig sich inspirieren
lassen. Einfach ein jährliches Treffpunkt Harfenelite aus der ganzen
Welt: junge also auch prominente und Stars“, sagt Irina Zingg, selbst
international gefragte Harfenistin, Direktorin und Gründerin des
IHA „HarpMasters“. „Jetzt, nach vier Jahren, hat die
Akademie, die eine Vielzahl von Harfenprominenz für Konzerte, Workshops
und Vorträge gewinnen und einladen können, ist zu einem der
weltgefragtesten Harfen Sommerkurse geworden“.
“Wir freuen uns sehr, dieses Jahr wiederum Skaila Kanga, Professor
Emerita an der Royal Academy of Music (London) und Milda Agazarian, Professor
of Harp an der Russian Academy of Music (Moskau) in unserem Lehrkörper
begrüssen zu können,“ so Irina Zingg. „Der Jazz
Star-Harfenist Park Stickney (www.jazzharp.com), der in New York und Genf
zu Hause ist, leitet auch in diesem Jahr unsere hoch gefragte Jazz-Abteilung
und stellt seine hervorragenden Kenntnisse den jungen Harfenisten zur
Verfügung.“
Seit 2006 haben die grössten Harfen-Weltstars
im Rahmen der HarpMasters „Celebrity Konzert- Serie“ die Welt
der Harfe nach Aarau gebracht: Catrin Finch, Emmanuel Ceysson, Gwyneth
Wentink, Catherine Michel, Maria Krushevskaya, Dan Yu, Isabelle Perrin…
Dieses Jahr folgt ihnen der berühmteste Harfenist Ion Ivan Roncea
(www.ionivanroncea.ro) nach Münchenbuchsee.
Um die musikalischen Horizonte der jungen Harfenisten
zu erweitern, leitet die prominente schweizerische Harfenistin Ursula
Holliger (die Gattin des Star-Komponisten und Oboisten Heinz Holliger)
unsere zeitgenössische Musik-Abteilung.
Nach dem letztjährige Standing Ovation Recital
und folgendes tränenaufgelöste Backstage Talk hat die Akademie
die Ehre, „Die Königin der Harfe“ Marielle Nordmann (www.marielle-nordmann.com)
jetzt als Resident Celebrity Guest einzuladen. Sie gibt eine bereits ausgebuchte
Meisterklasse am Dienstag, 3. August 2010.
Welsh Harfenstar, Elinor Bennett (www.elinorbennett.com)
bringt dieses Jahr walische harfen- reiche Kultur in die Schweiz und stellt
am Mittwoch, 4. Juli 2010 ein sehr seltenes Instrument – „Welsch
Tripple-Harfe“ durch ihr ausordentliche Kunst vor. Sie präsentiert
auch an dem nächsten Tag den Celebrity Masterclass für die jungen
Harfenisten.
Die Studentinnen für die 4. IHA „HarpMasters“
kommen aus England, Japan, USA, Österreich, Taiwan, Canada, der Schweiz,
Portugal, Russland, Italien, zum ersten Mal aus Syrien. Einige Studenten
nehmen bereits das 5. Mal an der Akademie teil.
Dank der Teilnahme an der letztjährigen Internationalen
Harfen-Akademie „HarpMasters“ konnten 2 Teilnehmerinnen mit
Podestplätzen an internationalen Wettbewerben glänzen. Carolina
Coimbra, die 2009 Teilnehmerin an der IHA ist an der Zurcher Hochschule
der Kunst aufgenommen und Esther Severac, die Teilnehmerin an der 2008-09
IHA ist an der Basel Musik Hochschule fuer den Bmus Kurs aufgenommen worden.
Um die jungen Talente zu unterstützen, hat die
Akademie 2009 die neue Serie ins Leben gerufen, die „Harp Masters
present…“ heisst. Die Serie, die unter dem Patronat von S.D.
Prinz Hans-Georg Yourievsky stattfindet, die junge talentierte Harfenisten
vorstellt und fördert, ist stolz auf den diesjährige erst 17jährigen
jungen Star Maria Mikhailovskaya (Russland).
Dank der sehr positiven Erfahrung folgend, sponsert
wieder 2010 die Akademie `HarpMasters` mit einem Sondern Preis in der
Kategorie „ Harfe“ den Schweizerischen Jugend-Musikwettbewerb
(SJMW.ch). Die Gewinnerin des Preises, ist die Vorstudiumstudentin an
der Konservatorium Zurich Rahel Schweizer, nimmt an der Akademie teil.
Die Ziele der Internationalen Harfen-Akademie „HarpMasters“
sind:
• Eine innovative Harfen-Akademie zu sein, in
talentierte junge Künstler aus der ganzen Welt zu investieren und
sie zu fördern.
• Einen Austausch zwischen ihnen und den grossen
Meistern zu ermöglichen.
• Ein hohes technisches und künstlerisches
Niveau in der Harfenkunst zu fördern.
• Das Harfenspiel einem breiteren Publikum näherzubringen.
Der Kurs steht auch für Zuhörer offen. Die
Tageskarte kostet CHF 60.00.
Am Mittwoch, 28. Juli 2010, um 19.30 Uhr, findet in
der Kirche Münchenbuchsee unter dem Patronat von S.D. Prinz Yourievsky
das Konzert „Young Celebrity Artist 2010“ mit Maria Mikhailovskaya
aus Moskau.
Am Samstag, 31. Juli 2010, um 19.00 Uhr im Kirchgemeidehaus
Münchenbuchsee spielt der 1. Prizes Traeger des Israilische Harfen
Wettbewerbs Ion Ivan Roncea (Rumaenien) Werke von Caian, Croft, Rameau,
Handel, Dussek, Glinka, Vlad, Debussy, Albeniz und Smetana.
Am Mittwoch, 4. August 2010, um 19.30 Uhr in der Kirche Münchenbuchsee
präsentiert Elinor Bennett die selten gehoerte Tripple-Harfe aus
Wales und Wales Harfen Musik.
Am Samstag, 7. August 2010, um 19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Münchenbuchsee
spielen die Teilnehmerinnen der 5. Internationalen Harfen-Akademie „HarpMasters“
an der belibten „Harfen-Gala“.
Der Eintritt fuer alle Konzerte ist frei, Kollekte zur Förderung
der Internationalen Harfen-Akademie „HarpMasters“.
 
Bernhard Luginbühl altes
Schlachthaus Burgdorf
Liebe Kunstfreunde, im historischen Schlachthaus hat
die sechste Kunst-Saison
begonnen. Nach einer langen Umbauphase können wir Ihnen die neue
Gastausstellung
und die Schlachthalle in neuem Glanz präsentieren. Mit den zwei bekannten
Künstlerfrauen,
Sabine Hofkunst (gezeichnete Aquarelle) & Ursi Luginbühl (Keramik/Bronze)
ist eine
eindrückliche Ausstellung zustande gekommen. Die wuchtig und zugleich
zierliche Keramik
von Ursi Luginbühl und die präzisen farbigen Bilder von Sabine
Hofkunst sind eine ideale
Kombination für diese Räume im Obergeschoss. Parallel zur Ausstellung
wurde die
Schlachthalle neu umgestaltet. Das Schlachthaus mit gut über 50 Figuren
bestückt und die
Wechselausstellung sind ein Garant für ein Kunstgenuss pur.
Dauer der Ausstellung bis 5.
Dezember 2010 jeden Sonntag 11-17 Uhr
 
Leserbrief
Bundesbern: 9.6.10
Das aktuelle Politgebahren in Bern in Bezug auf unseren
Finanzplatz ist ein Desaster und wird unserem Lande in seiner Reputation
und in seiner volkswirtschaftlichen Entwicklung einen nachhaltigen Schaden
zufügen. Insbesondere die S-Parteien haben den Pfad einer Lösungsorientierten
Sachpolitik nun definitiv verlassen.
Verschiedenste Mandatsträger verstossen mit Ihrem Taktieren gegen
Ihr Gelübdnis, nämlich ihre ganze Kraft zum Wohle dieses Landes
einzusetzen. Diese Nationalrätinnen und Nationalräte sind bei
den kommenden Wahlen abzuwählen.
Zur heutigen GPK-Debatte wiederhole ich meine bereits
gestellten Forderungen, dass nämlich zur Wiederherstellung der Reputation
des Finanzplatzes Schweiz sämtliche Vorkommnisse lückenlos aufzuarbeiten
sind, und allfällige Verfehlungen von den Verantwortlichen durch
einen Richter zu beurteilen sind. Dazu muss das Parlament entweder eine
PUK einsetzen, oder die GPK mit neuen Untersuchungsaufträgen und
den Kompetenzen einer PUK nochmals aktiviert werden. Ebenfalls muss die
UBS, die Bankiervereinigung und der Bundesrat den Rechtsweg für Verantwortlichkeitsklagen
freimachen, und mit unabhängigen Kommissionen die Vergangenheit aufarbeiten.
Zur weiteren Ausbreitung des Desaster trägt auch
der neuste Vorschlag von Herrn Blocher bei, dass nämlich die Bonis
beim Empfänger nochmals mit einer zusätzlichen Steuer belegt
werden sollten. Damit würde bei einer Einführung die SVP weltweit
sämtliche sozialistischen Parteien auf der linken Spur überholen.
Dieser Vorschlag ist nichts anderes als die Forderung einer Reichtumssteuer.
Bonis sind gemäss Steuerrecht ganz normale Lohnbestandteile. Und
das ist auch korrekt so. Mit unserer relativ hohen Progression auf Einkommen
werden auch diese Lohnbestandteile bereits heute um einiges mehr besteuert,
als die durchschnittlichen Einkommen. Die SVP will also nichts anderes,
als noch eine weitere Progressionsstufe am oberen Ende einführen.
Die Linke muss der SVP wohl dazu applaudieren. Wer aber denkt, diese könne
man nur für Leistungslöhne aus dem Finanzsektor einführen,
der fehlt. Das würde nämlich gegen unsere Verfassung verstossen,
welche gerade im Steuerbereich das Gebot der Rechtsgleichheit hoch hält.
Man müsste also eine neue Progressionsstufe einführen, welche
ab einem gewissen Einkommensbetrag alle Lohnbezüger in diesem Lande
treffen würde.
Auch betreffend der "Abzocker-Problematik"
wiederhole ich meine diesbezüglichen Forderungen. Da leider in unserem
Lande einige wenig Personen die gebotene Eigenverantwortung nicht wahrnehmen
und damit unsere liberalen Freiheiten gefährden, muss schweren Herzens
entgegen gewissen liberalen Grundsätzen tatsächlich dieses Selbstbedienungskarusell
gesetzlich eingedämmt werden. Es braucht eine umfassende Lösung,
welche Elemente aus der "Abzocker-Initiative", aus den Vorschlägen
des Bundesrates und zusätzliche Elemente von Rechenschaftsverantwortlichkeiten
beinhaltet. Dieses politische Geschäft muss aber seriös und
losgelöst von anderen Debatten bearbeitet werden.
Hans-Peter Portmann
FDP Finanzexperte, Kantonsrat Zürich

Muntelier, La Cabane, Vernissage: 18. Juni 18h
Ausstellung: Felix hat den Schrank geöffnet!
Die Künstlerin Karin Kurzmeyer zeigt in ihrer
ersten Einzelausstellung die Installation „Felix hat den Schrank
geöffnet!“.
Zu sehen ist ein geöffneter, weissgrundierter Schrank, aus welchem
ein Video mit zunehmender Lautstärke schreit „et moi aussi
j’étais une petite fille!“. Wandhohe Zeichnungen, welche
meist nackte Männergestalten zeigen, schmückt die Künstlerin
mit Bildern aus der Kindheit: So trägt eine Männerfigur ein
Indianerhaupt, ein anderer spielt mit einer kleiner Sonne.
Weiss grundierte Kleiderstücke und schwarze Monotypien auf weissem
Grund hängen im Raum. Gegenstände hängen an Seilen oder
liegen am Boden zerstreut.
Etwas ist in diesem Raum geschehen. Der Besucher versucht
anhand der Sätze, der Gegenstände, der Anordnung der Dinge Indizien
zu finden. Die Geschichte beginnt sich in der Phantasie des Betrachters
zu verselbständigen.
Fokussiert sich der Blick des Betrachters auf einzelnes Fragment wie beispielweise
einen Satz an der Wand „Berühre mich, sonst sterbe ich“,
wird bewusst, wie schwer verdaulich die Arbeit sein könnte. Wendet
sich der Blick aber einem anderen Satz zu, der behauptet „Never
get eaten by a giraffe“, stösst das Humorvolle in den Vordergrund.
Kurzmeyers Arbeit ist ein Wechselspiel einzelner Elemente, deren Wechselwirkung
und überzeugt als Ganzes.
Und wer zum Kuckkuck ist eigentlich Felix? Felix ist dort wo das Stachelschwein
auf die rosarote Puderdose trifft, gleich dort hinten links weiter oben.
Dort wo ab und an auch Spinnereien auf Dreirädern spazieren schwimmen.
Ausstellung bis 17. Juli
 
Bieler Kanuten ziehen weltgrössten
Solarkatamaran
Schaffen es die Bieler Kanuten, den weltgrössten Solarkatamaran MobiCat
der
Bielersee-Schiffahrts-Gesellschaft zu ziehen? Unter dem Patronat des
schweizweiten Präventionsprojekts «Cool&Clean» stellen
sich 16 Kanufahrer am
Sonntag, 13. Juni der ungewöhnlichen Herausforderung.
«Cool & Clean – Wir leisten mit sauberer Energie!»
– dies ist das Motto des Kanuclubs Biel
Magglingen und der Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG) für
den Event auf dem Bielersee.
Die BSG ist mit dem weltgrössten Solarkatamaran im Bereich der emissionsarmen
Schifffahrt
führend. Das Schiff EMS MobiCat ist ein Grossraumkatamaran, der seine
Antriebsenergie aus
Sonnenkollektoren auf dem Schiffsdach bezieht. Die Nachwuchs-Athleten
des KCBM Kanuclub
Biel-Magglingen führen zur Zeit die Ranglisten im Kanuslalom an.
Gemeinsam verbinden die
BSG und der Kanuclub Biel diese zwei Elemente und starten einen Versuch:
Mit reiner
Muskelkraft soll dass 100 Tonnen schwere Schiff aus dem Bieler Hafen gezogen
werden. Die
Aktion gilt als geglückt, wenn die Wassersportlerinnen und Sportler
den Katamaran ab dem Steg
Nr.1 bis zur Hafenausfahrt gezogen haben. Der Herausforderung stellen
sich 16 Nachwuchs- und
Elite-Athleten vom KCBM Biel.
Der Startschuss fällt am Sonntag, 13. Juni um 15.30 Uhr an der Schiffländte
in Biel.
Zu diesem Publikumsanlass werden wichtige Persönlichkeiten aus Sport
und Politik eingeladen.
Die Zuschauer haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld oder am Event
Wetten über den
Ausgang abzuschliessen. Für Speis und Trank vor Ort ist gesorgt,
im und vor dem
Hafenrestaurant Joran.

Murten: 2. - 4. Juli
Hochklassige Wakeboard-Action, neue Wassertrendsportarten
und musikalische Leckerbissen am Wake+Jam Festival 2010
Die bereits siebte Ausgabe des Wake+Jam Festivals am
Murtensee vom 2. bis am 4. Juli 2010 wartet mit Top-Ridern und tollen
Live-Bands auf. Nebst der nationalen und internationalen Wakeboard-Elite,
die um das Preisgeld und um den Titel Queen und King of Wake+Jam 2010
kämpft, trumpft das Festival dieses Jahr mit einem musikalischen
Line-Up der Extraklasse auf. Ein einzigartiges Ambiente, fette Livebeats,
kühle Drinks, Fashionshows und hippes Shopping im Lifestyle-Village
sorgen für unvergessliche Momente.
Beachfeeling am Murtensee
Das wunderschöne Fleckchen Erde am Murtensee ist erneut Austragungsort
des Wake+Jam Festivals und wird für ein ganzes Wochenende the Place
to be. Das spannende und vielfältige Festivalprogramm begeistert
nicht nur Wake- und Surfboardbegeisterte. Auch Musik- und Fashionliebhaber
kommen auf ihre Kosten.
Nationale und internationale
Wakeboard-Elite am Start
Mit u.a. Cyril Cornaro, mehrfacher Schweizer- und Europameister, Lucas
Langlois, French Champion 2009, Dominik Hernler, Österreichischer
Meister 2009 und Sigrid Baechler, 6fache deutsche Meisterin kämpfen
dieses Jahr erneut die besten Wakeboard-Cracks um den Sieg.
Neu – der Wakesurfcontest
Die noch junge Trendsportart „Wakesurfing“ erfreut sich einer
immer grösseren Anhängerschaft. Am Wake+Jam 2010 wird den Zuschauern
zum ersten Mal eindrücklich demonstriert, dass Wakesurfing nicht
nur in Hawaii möglich ist. Und das Beste daran: der Contest ist öffentlich
und für Teilnehmer und Teilnehmerinnen aller Surfstufen möglich!
Wer also sein Können schon immer einem grösseren Publikum demonstrieren
wollte, hat nun die Gelegenheit dazu. Ein Preisgeld von gesamthaft CHF
1'000.00 winkt den Surfern!
Delinquent Habits, William White & The Emergency,
Steff la Cheffe und mehr
Das Wake+Jam Festival ist nicht nur für Wake- und Surfaction ein
Garant, auch das musikalische Line-Up hält für die Besucher
einige Leckerbissen bereit. Mit den Delinquent Habits aus L.A. konnte
eine Latino Hip-Hop Band der ersten Stunde verpflichtet werden. Ihre Erfolgs-Single
„Tres Delinquentes“ verkaufte sich über eine Million
Mal. William White & The Emergency, der begnadete Musiker, der Reggae,
Funk, Soul und Folk gekonnt vermischt und Steff la Cheffe, die junge Berner
Rapperin und Vizeweltmeisterin an den Beatbox-Weltmeisterschaften, sorgen
für beste Unterhaltung. Ebenfalls musikalisch am Start sind die Bands
Angers, Goetterfunken, Moritz und Upload.
Bewährtes Altes und
angesagtes Neues
Das vergrösserte Angebot an coolen Brands im Lifestyle Village und
die Fashionshows mit angesagten Trends der Saison fehlen auch dieses Jahr
nicht im Programm. Die Beach-Volleyballerinnen präsentieren erneut
ihr Können und auch bekannte Persönlichkeiten aus der Sport-
und Glamourwelt schauen am Festival vorbei. Die mit Spannung erwartete
Premiere „Blob Jumping“ und die Sportart „Stand Up Paddle“
warten darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Die kleineren Gäste
können sich auf Märlistunden mit Prisca Saxer freuen und der
familienfreundliche Kinderspielplatz von Little Tom mit einem grossen
Spiel-, Spass- und Bewegungsangebot wird Jung und Alt wieder gleichermassen
begeistern.
Verpflegung & Übernachtung
Für das leibliche Wohl rund um die Uhr sorgen Foodzone, das Barzelt,
die Seebar und Lounges. Wer das Festival während vollen drei Tagen
geniessen will, sichert sich am Besten unter murtentourismus.ch ein Plätzchen
zum Übernachten.
Alle Informationen, das detaillierte Programm und die
Highlights zum Festival gibt es online unter www.wakeandjam.ch.
Facts
Wann: Freitag, 2. Juli 2010, 17.00 Uhr bis Sonntag, 4. Juli 2010, 19.00
Uhr
Wo: Pantschaugelände am Murtensee, Murten
Was: Wakebaord-Fashion-Music-Event
Eintritt: 3-Tagespass CHF 18.00, Einzeleintritte CHF 8.00, bis 14 Jahre
gratis
Was genau ist…
...Wakeboarding?
Ein Wakeboard ist ein Wassersportgerät in Form eines Brettes, das
an die Füße geschnallt wird, um damit auf dem Wasser zu gleiten.
Der Fahrer steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett. Er wird von
einem Boot oder einer Seilbahn gezogen. Der Name Wakeboard lässt
sich von der von den Motorbooten erzeugten künstlichen Well, der
so genannten Wake herleiten, die die Wakeboarder als Absprungrampe verwenden.
... Wakesurfing?
Im Unterschied zum Wellenreiten im Meer surft der Wakesurfer auf der Heckwelle
(der sogenannten «wake»), die von einem speziell für
diesen Zweck hergestellten Wakeboard-Boot erzeugt wird. Surfen und Wakesurfen
ist eine national und international sehr populäre Sportart.
... Stand up Paddle?
Das Stand Up Paddle Surfing (engl. für ungefähr "Paddelsurfen
im Stehen") oder auch kurz SUP genannt, ist eine Wassersportart,
bei der der Sportler aufrecht auf einem Surfbrett steht und mit einem
Paddel den Vortrieb zur Fortbewegung erzeugt.
 
Murten: Ausstellung Deutsche Kirche
Kulturkommission und reformierte Kirchgemeinde Murten
haben zum Gedenken an die Grundsteinlegung des heutigen Kirchenschiffes
der Deutschen Kirche in Murten im Jahre 1710 eine Ausstellung mit Bildern
und Texten vorbereitet, welche auf architektonische Besonderheiten sowie
die damaligen Herrschaftsverhältnisse zwischen Staat und Klerus hinweisen
möchte. Dabei werden anhand verschiedener Bau- und Ausstattungslemente
Vergleiche zu andern Kirchenbauten aus der Zeit um 1700 angestellt, so
zu Kirchen in Avenches, Bätterkinden, Bern, Chêne-Pâquier,
Gampelen, Gränichen, Le Locle, Neuenburg, Thun und Yverdon. Die Ausstellung
wird am Samstag 5. Juni 2010 um 17.00 Uhr mit einer Jubiläumsfeier
in der Deutschen Kirche in Murten eröffnet, an welcher Herr Dr. François
Guex, kantonales Amt für Kulturgüter, und Herr Dominique Guenin,
Pfarrer in Murten, über kulturgeschichtliche, architektonische, politische
und theologische Aspekte referieren werden. Die Feier wird musikalisch
umrahmt von Susanne, Hans Jakob und Matthias Rüfenacht und gefolgt
von einem Aperitif im Kirchgemeindesaal. Die Ausstellung dauert bis Ende
September 2010. Wir gestatten uns, Sie auf Ausstellung und Vernissage
hinzuweisen, zu denen Sie herzlich willkommen sind.

Geschäftsbericht 2009 der Freiburgischen Verkehrsbetriebe
Zum 10 jährigen Jubiläum präsentieren
die TPF eine positive Bilanz
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) transportierten 2009 eine Rekordzahl
an
Reisenden, welche von 23,7 auf 24,4 Millionen stieg. Diese Entwicklung
wird von einer
Zunahme der Einnahmen von 5,1% im Personenverkehr begleitet. Trotz dieser
ermutigenden Ergebnisse bleibt das Basisgeschäft des Unternehmens
im öffentlichen
Verkehr defizitär. Das ausgezeichnete Finanzergebnis dieses Jahres
ist auf den Verkauf
des ehemaligen Geschäftssitzes zurückzuführen. Um ihren
Auftrag erfüllen zu können,
haben die TPF während dem gesamten Geschäftsjahr mehrere Arbeitsplätze
geschaffen.
Für das Jahr 2009 zeigte die Gewinn- und Verlustrechnung einen Rekordwert
von 114 Millionen Franken
mit einem Reingewinn von 6,9 Millionen Franken, welcher hauptsächlich
auf den Verkauf des ehemaligen
Geschäftssitzes an der Pilettes-Strasse zurückzuführen
ist. Die Zahl der beförderten Reisenden ist von
23,7 auf 24,4 Millionen gestiegen. Diese Erhöhung betrifft sämtliche
Geschäftsbereiche und wird durch
die Zunahme der Einnahmen im Personenverkehr von 5,1% begleitet. Diese
ermutigenden Ergebnisse
werden jedoch getrübt durch den Verlust von rund 670'000.- Franken
im Bereich des konzessionierten
Verkehrs. Diese defizitäre Situation sollte nächstens aufgrund
der bereits durch den Verband öffentlicher
Verkehr (VöV) angekündigte Tariferhöhung auf Ende 2010
ausgeglichen werden können.
Präsentation des Projekts S-Bahn durch
den Kanton Freiburg
Die Präsentation des Freiburger S-Bahn-Projekts durch den Staatsrat
am 4. Dezember 2009 stellte den
Höhepunkt einer Reihe von Verhandlungen zwischen dem Kanton Freiburg,
den TPF sowie den
Transportunternehmen SBB und BLS dar. Mit der Präsentation des ausgewählten
Konzepts und der
Festlegung eines Zeitplans mit einer ersten Etappe im Dezember 2011 (Bulle-Romont-Freiburg
durch die
TPF, Bulle-Romont-Freiburg-Bern durch die SBB) und einer zweiten Phase
im Dezember 2014, wurde
grünes Licht zur Realisierung eines grossen und ehrgeizigen Projekts
gegeben. Durch die starke
Konsolidierung im Bereich Mobilität auf Schienen soll die wirtschaftliche
Entwicklung im Kanton Freiburg
gestärkt werden.
Zu diesem Zweck wurde ein Leitungsausschuss S-Bahn Freiburg gegründet.
Dieser wird vom Präsidenten
der TPF geleitet und umfasst, neben den SBB, Vertreter des Amtes für
Verkehr und Energie des Kantons
Freiburg und des Bundesamtes für Verkehr. Um die zusätzlichen
Eisenbahndienstleistungen im Rahmen
der Freiburger S-Bahn (+259% für die TPF im Dezember 2014) zu gewährleisten,
mussten parallel zu den
gemeinsamen Vorbereitungen durch den Verwaltungsrat der TPF unumgängliche
Entscheidungen
hinsichtlich des einzusetzenden Rollmaterials getroffen werden. Noch im
Jahr 2009 vergaben die TPF die
Bestellung von acht Triebzügen an die Firma Stadler Rail. Die Lieferung
der ersten vier Züge wird im
Herbst 2011 erwartet, und die zweite Lieferung erfolgt im Jahr 2014, abgestimmt
auf den vom Amt für
Verkehr und Energie des Kantons Freiburg festgelegten Bedarf.
Auch andere Sektoren der Firma sind von bedeutenden Fahrzeugerneuerungen
betroffen. So stimmte der
Verwaltungsrat dem Erwerb von zwölf Trolleybussen der Firma Hess
zu, um die diesel-elektrischen
Duobusse der ersten Generation im Stadtnetz zu ersetzen. Das Jahr 2009
erlaubte es endlich, die
Bedingungen für die Lieferung der letzten Volvo-Gelenkbusse für
das regionale Automobilnetz zu erfüllen.
Steigende Anzahl der Arbeitsplätze
Auf sozialer Ebene haben die TPF und die Gewerkschaften am 16. Februar
2009 den
Gesamtarbeitsvertrag bis zum 31. Dezember 2011 erneuert. Um auf die die
Entwicklung des
Unternehmens vorbereitet zu sein, wurde die Belegschaft der TPF um 5%
erhöht und umfasste am 31.
Dezember 2009 630 Arbeitsplätze. In einer Zeit des Zusammenbruchs
der Finanzmärkte und der
Wirtschaftskrise ist es erfreulich zu sehen, dass die betriebliche Altersvorsorge
der TPF in der Lage war,
einen Deckungssatz von über 100% zu halten, was angesichts der globalen
Lage nicht unbedeutend ist.
Die Bilanz per 31. Dezember 2009 spiegelt die finanzielle Gesundheit des
Unternehmens wider, welches
bereits dem zehnten Jahr in Folge schwarze Zahlen schreibt. Die Eigenmittel
belaufen sich nun auf rund
56 Millionen Franken und die Reserven aus Abschreibungen liegen bei rund
55 Millionen Franken. Diese
Kapazität der Eigenfinanzierung erlaubt dem Unternehmen, laufende
Projekte mit der nötigen
Gelassenheit anzugehen und den Herausforderungen der Zukunft tatkräftig
zu begegnen. Ebenfalls zu
beachten ist schliesslich, dass die Freiburgischen Verkehrsbetriebe im
Jahr 2010 ihr zehnjähriges
Bestehen feiern, wobei die Aktionärs-Hauptversammlung vom 25. Juni
den Höhepunkt darstellen wird.
La Commission culturelle et la Paroisse réformée
de Morat commémorent cette année le commencement des travaux,
il y a 300 ans, pour la reconstruction du corps principal de l’Eglise
allemande de Morat. Une exposition photographique avec des textes explicatifs
a été montée à cette occasion pour permettre
une meilleure compréhension de l’époque autour de
1710 quant aux principes régissant la construction des églises
et leur installation intérieure ainsi qu’en ce qui concerne
la relation d’alors entre les pouvoirs séculier et ecclésiastique.
L’illustration du thème se fait par la comparaison de l‘église
de Morat sous différents aspects – historique, politique,
théologique, d’histoire des idées – avec les
églises réformées (ou temples) datant plus ou moins
de la même époque à Avenches, Bätterkinden, Berne
(Eglise française), Chêne-Pâquier, Gampelen, Gränichen,
Le Locle, Neuchâtel (Temple du Bas), Thoune et Yverdon. Nous nous
permettons de vous informer de l’événement, auquel
vous serez les bienvenus – tant pour le vernissage que pour la durée
de l’exposition.
 
Schützenkönig &
Waffensieger Feldschiessen 2010
Schützenkönig /
Roi du tir 300 m
Ausstich Finale
Goetschi Niklaus, 54, Galmiz 72 Pt.
Waffensieger Stgw 90 / Vainq. Fass 90 70 Pt.
Bula Markus, 68, Murten 43
Lehmann Martin, 59, Galmiz 39
Waffensieger Stgw 57 / Vainq. Fass 57 69 Pt.
Etter Michael, 85, Courlevon
Bester Junior / Meilleur junior 69 Pt.
Bürgy Fabian, 91, Gurmels
Beste Dame / Meilleure Dame 69 Pt.
Oberson Chantal, 65, Cournillens
Bester Veteran / Meilleur Vétéran
69 Pt.
Mory Alexis, 49, Wallenried
Bester Jugendlicher / Meilleur ado 65 Pt.
Kläy Lukas, 95, Liebistorf
Kombinationssieger 300 /
25 / 50 m
Goetschi Niklaus, 54, Kerzers / Galmiz 173 Pt.
72 Pt. 245 Pt.

Schweizer Bäckermannschaft holt Silber und Gold
an der
„Prima Editione SIAB Bakery Award“
welche vom Sonntag 23. bis Mittwoch 26. Mai 2010 in Verona, Italien stattfand.
In einem hochstehenden Internationalen Berufwettkampf
holten die Schweizer Bäckerteam mit Christoph Ackermann aus Yverdon
und Daniel Hächler aus Seengen die Silbermedaille im Teamwettkampf
und den Spezialpreis für das beste Brot zum Thema „pane del
mondo“. Alle Teams mussten in acht Stunden vier Brotsorten, eine
Sorte Kleingebäck gefüllt und ungefüllt, zwei verschiedene
Pizzas, vier Sorten Hefesüssgebäcke und ein Schaustück
herstellen.
Das Schweizerteam hat diesem Wettbewerb die Innovation
gewagt, bei allen Hefesüssgebäcken, kein einziges Gramm Zucker
einzusetzen, sondern nur das natürliche Süssungsmittel Stevia.
Die Produkte überzeugten die Fachjury nicht nur vom Aussehen sondern
auch im Geschmack und konnten mit den besten Gebäcken welche aus
Zucker hergestellt wurden, mithalten.
Zum Thema „pane del Mondo“ wurde ein Brot
kreiert welches Getreide und Samen von allen fünf Kontinenten enthält.
Ganze Weizen und Roggenkörner wurden am Vortag gequellt sowie Hirse
und roter Quinua wurden angeröstet und dann mit Wildreis aufgekocht.
Diese beiden Quellstücke wurden dann, zusammen mit einem natürlichen
Vorteig, geknetet. Das Brot wurde in der Form des „Ying und Yang“
Signets gebacken.
Als Schaustück, welches einen Bezug zum eigenen
Land haben musste, wurde das Thema „Brot und Käse“ gewählt.
Im Hintergrund, läuft einer ein Meter grossen Maus aus Brotteig,
beim Anblick der vor ihr aus Teig aufgetürmten Käselaiben, das
Wasser im Mund zusammen.
Das ganze Schaustück, wurde mit kleinen modellierten Mäusen
dekoriert. Alle Mäuse wurden speziell und themenbezogen geformt,
so springt unter anderen, Maus Simon Amman über das Fondue Caquelon,
während Maus Didier Cuche den Raclette Käse herunter fährt.
Maus Wilhelm Tell schiesst mit seiner Armbrust in ein Stück Käse,
welches auf dem Kopf von Maus Walterli steht. Als Bezug zu Verona, wo
der Berufswettkampf stattfand, wurde noch ein kleines Lebkuchenhäuschen,
mit einem Balkon und den Mäuschen Romeo und Julia in das Schaustück
integriert.
Das italienische Team wusste
den Heimvorteil mit den Vorgaben Ciabatta Brot und Pizzas gut zu nutzen
und gewann den Teamwettkampf vor der Schweiz und Frankreich. Herzliche
Gratulation!
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