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Kerzerslauf: 20. März

Ein superschneller Kerzerslauf ist programmiert


Die Verpflichtung der ausländischen Spitzenathleten für den diesjährigen Kerzerslauf vom 20. März ist mehr oder weniger abgeschlossen, und es zeichnet sich ab, dass das Elitefeld so stark besetzt wie vielleicht noch nie sein wird. Spielt das Wetter mit, dürfte es insbesondere beim Männerfeld eine Jagd nach dem Streckenrekord geben.
Eingeschrieben haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt der Vorjahresssieger David Langat sowie der Kerzerslauf-Rekordhalter (43:25) Stanley Salil (beide Kenia). Herausgefordert werden die beiden von ihrem Landsmann John Mwangangi, zweifacher Murtenlaufsieger und Inhaber des Streckenrekordes beim GP Bern sowie den 20 Kilometern von Lausanne.
Bei den Frauen ist bislang der Start der Siegerin 2005 Leah Malot bestätigt. Das Feld der Schweizer Eliteläufer wird in den Tagen bis zum Kerzerslauf noch definitive Formen annehmen. Der Kerzerslauf zählt auch dieses Jahr zur Schweizer Laufsportserie Post-Cup.
Zweieinhalb Wochen vor dem Kerzerslauf haben sich knapp 6300 Läuferinnen und Läufer für den 32. Kerzerslauf angemeldet. Damit befindet sich man ungefähr auf dem Niveau der beiden Vorjahre. Das Organisationskomitee rechnet bis zum Lauftag wiederum mit ungefähr 8000 Einschreibungen.


CO2-neutrale Organisation
Erstmals wird der Kerzerslauf dieses Jahr als CO2-neutrale Organisation durchgeführt. Die Veranstaltungen hat nach der letztjährigen Durchführung den CO2-Asstoss berechnen lassen. Dabei hat man festgestellt, dass der Kerzerslauf insgesamt 14 Tonnen CO2 produziert (ohne Anreise der Läufer). Diese 14 Tonnen fallen grösstenteils bei der Verpflegung an. Das Organisationskomitee des Kerzerslauf hat an seiner letzten Sitzung entschieden, für den CO2-Ausstoss einen Betrag an die Organisation „myclimate“ zu leisten, mit dem ein Projekt zur Kompensation des CO2-Aussosses geleistet wird. Damit wird der Kerzerslauf zur CO2-neutralen Organisation. Er ist nach dem Luzern-Marathon die zweite Laufsportveranstaltung in der Schweiz, welche diesen Weg geht.

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Stephan Sulke im Schloss Münchenwiler

„Mensch ging das aber schnell…“ ist die Lokomotive für dreizehn weitere, sensible Songs – allesamt emotional und tiefgründig – des gleichnamigen Albums vom Chansonnier Stephan Sulke, das am 27. März 2010 veröffentlicht wird.

Sulke, Schweizer Staatsbürger, lebt heute das Savoir-Vivre Südfrankreichs. Heimat hat für Stephan Sulke wohl eine ganz besondere Bedeutung: Wer sonst ist Sohn Berliner Eltern, in Schanghai geboren, hat seine ersten Hits in Nashville und Paris abgeliefert, in der Schweiz Juristerei studiert und in einem Genfer Hotel als Hilfsconcierge gearbeitet? Für einen Auftritt im Rahmen eines Gala-Dinners kehrt Stephan Sulke in seine zweite Heimat, das Freiburger Seeland, zurück. Nicht nur die neuen Songs werden zum Nachdenken anregen, auch Klassiker wie der 1981 geschaffene Gassenhauer „Uschi (mach kein Quatsch)“ werden eine grosse Fangemeinde finden. Der Anspruch Sulkes ist denn auch kein Geringer, soll doch alles unter seinem Namen weder Ecken noch Kanten haben, sondern schlicht perfekt sein.

Stephan Sulke spannt am Donnerstag, 8. April 2010 den musikalischen Rahmen zum exklusiven Gala-Dinner im Schloss Münchenwiler. Der Abend wird mehr als ein Ohrenschmaus sein, ebenso wird er ein unvergesslich kulinarisches Erlebnis.

Veranstaltungsinformationen Gala-Dinner mit Stephan Sulke
Schloss Münchenwiler bei Murten, Rittersaal
Donnerstag, 8. April 2010
Türöffnung 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Ticketreservationen: 026 672 81 81
Weitere Informationen: www.stephansulke.ch

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Tourismus 2009: ermutigende Zeichen trotz rückläufiger Hotellogiernächte

(st) Der Schweizer Tourismus zieht für das Jahr 2009 eine durchwachsene Bilanz. Während gegenüber 2008 ein globaler Rückgang der Hotellogiernächte um 4,7% verzeichnet werden musste, konnte die Parahotellerie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Allgemeinen gut auffangen. Ebenso war das letzte Quartal 2009 für die Hotellerie insofern ermutigend, als die im Dezember gebuchten Hotelübernachtungen annähernd eine Rekordhöhe erreichten (zweitbester Monat Dezember seit 1934).
Quelle der Statistiken über Hotellogiernächte: Bundesamt für Statistik (BFS)

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben das Jahr 2009, namentlich die ersten neun Monate, geprägt. Gegenüber 2008 nahmen die Hotelübernachtungen um insgesamt 4,7% ab. Die Schweizer Touristen generierten 15'424'468 Übernachtungen (-2,5%), die ausländischen 20'164'425 (-6,2%). Im Vergleich mit dem Rekordjahr 2008 (bestes Ergebnis seit 1990) hat die Schweiz 2009 den Folgen der Wirtschaftskrise aber insgesamt standgehalten. Das letzte Quartal des Jahres zeigt eine starke Verlangsamung der sinkenden Hotellogiernächte (-1% von Oktober bis Dezember). Dabei lieferte vor allem der Monat Dezember mit 2'507'384 registrierten Übernachtungen ein Glanzresultat und war damit seit 1934 der zweitbeste Dezember (nach Dezember 2008) für die Schweizer Hotellerie.

"Trotz rückläufiger Zahl der Logiernächte in der Hotellerie fällt die Bilanz des Schweizer Tourismus angesichts der Weltwirtschaftslage insgesamt zufriedenstellend aus", erklärt Daniela Bär, Leiterin Unternehmenskommunikation Schweiz Tourismus. "Positive Signale wie die Verlangsamung der rückläufigen Hotellerieübernachtungen und die Wachstumssteigerung bei den Übernachtungen in den grossen Städten gegen Ende des Jahres sowie die Ergebnisse der Parahotellerie zeigen, dass die Schweizer Touristikbranche auch in schwierigen Zeiten international wettbewerbsfähig ist", fügt Bär hinzu.

Entwicklung der Hotellerie 2009: unterschiedliche Bilanz je nach Markt.
Die Übernachtungen von Touristen aus den für den Schweizer Tourismus extrem wichtigen Nahmärkten wie Frankreich und Italien gingen verglichen mit dem Vorjahr nur leicht zurück (Frankreich -0,4%, Italien -1,8%). Bei den Märkten mit etwas stärkerem Rückgang, darunter Deutschland (-4,5%) und die Niederlande (-5%), liegt das Niveau der Logiernächte - in absoluten Zahlen ausgedrückt - jedoch trotzdem auf der Höhe der Zahl von 2007, einem für die Hotellerie ausgezeichneten Jahr. Die ersten Ergebnisse der Marketing-Offensive von Schweiz Tourismus, welche mit einem ausserordentlichen, im Rahmen des Konjunkturstabilisierungsprogramms des Bundes gewährten Budgets lanciert wurde, zeigen, dass die in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich und Italien eingeleiteten Massnahmen dazu beigetragen haben, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu mildern und die Attraktivität der Schweiz auf diesen Märkten zu verstärken.

Als kombinierte Folge der wirtschaftlichen Lage des Landes und des ungünstigen Wechselkurses musste bei den Übernachtungen der britischen Touristen ein Rückgang von 18,6% gegenüber 2008 hingenommen werden. Auch die Logiernächte der Touristen aus den USA gingen um 8,9% zurück. Die ersten konkreten Zeichen eines Aufschwungs dieser beiden wichtigen Märkte werden wohl erst in mehreren Monaten zu spüren sein.

China, Golfstaaten, Indien: weiterhin intaktes Wachstumspotenzial.
Nach einem durchzogenen Jahr 2008 blüht der von der Wirtschaftskrise wenig betroffene chinesische Markt wieder auf und verzeichnet ein Wachstum von 26,8% bei den Logiernächten. Gemäss Schätzungen von Schweiz Tourismus wird dieser Markt auch 2010 eine zweistellige Zuwachsrate erzielen. Die Entwicklung der Übernachtungen aus den Golfstaaten (-7,1% gegenüber 2008) und Indien (-0,9%) litt ebenfalls unter der Wirtschaftskrise. Trotzdem bleibt das Wachstumspotenzial dieser Märkte langfristig gesehen über dem Durchschnitt und daher intakt.

Günstige Bedingungen für ein Wachstum der Parahotellerie.
Die ersten Resultate der grossen Anbieter in der Parahotellerie (Campingplätze, Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Bed&Breakfast und Gruppenunterkünfte) zeigen, dass 2009 für dieses Segment insgesamt ein positives Jahr war. Die Parahotellerie repräsentiert nahezu die Hälfte der jährlich in der Schweiz registrierten Übernachtungen (1). Interhome, der führende Anbieter von Ferienwohnungen, verzeichnete eine Zunahme der Reservationen von 6% gegenüber dem Vorjahr, insbesondere von Seiten der französischen (+27%) und deutschen (+24%) Kunden. TCS, der führende Anbieter auf dem Schweizer Camping-Markt, konnte seinen Umsatz und die Zahl der Übernachtungen um 5% steigern. Der Umsatz bei Reka, einem wichtigen Akteur auf dem Markt der Vermietung von Ferienwohnungen, blieb gegenüber 2008 stabil. Die Wirtschaftskrise bewirkte eine klare Verlagerung der Hotellogiernächte zur Parahotellerie, sowohl bei den Schweizer Touristen als auch bei den Touristen aus den Nachbarländern, wobei letztere den Grossteil der Kundschaft der Parahotellerie ausmachen. Im Übrigen konnte Seilbahnen Schweiz (SBS) in den vergangenen Jahren sowohl im Sommer als auch im Winter steigende Frequenzen verzeichnen. Zu Beginn dieses Winters (Dezember 2009 bis Januar 2010) wirkten sich die Krise, stärker jedoch die ungünstige Wettersituation auf die eher abnehmenden Frequenzen aus. Bei weiteren optimalen Schnee- und Witterungsverhältnissen erwartet die Seilbahnbranche für den Rest der Wintersaison positive Signale.
(1) Referenzjahr: 2003 (Quelle BFS). Da die Beherbergungsstatistik für die Parahotellerie 2004 unterbrochen wurde, basieren die späteren Resultate für dieses Segment auf Schätzungen.

Perspektiven 2010
Gemäss Prognosen von BAK/SECO wird die Zahl der Logiernächte erst 2011 wieder zunehmen. Im November 2009 kündigte BAK/SECO einen Rückgang der Übernachtungszahlen von 2,6% für 2010 und eine Abnahme von 3,7% für die Wintersaison (November 2009 bis April 2010) verglichen mit der Vorjahreswintersaison an. Was die europäischen Nahmärkte anbelangt, wird die Entwicklung der Euro-Wechselkurse gegenüber dem Schweizer Franken die Ergebnisse des laufenden Jahres möglicherweise beeinflussen.

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Der Kanton Freiburg eröffnet sein Biometrie-Erfassungszentrum
Ab 1. März 2010 werden alle ausgestellten Pässe biometrische Daten enthalten (elektronisch gespeichertes Gesichtsbild und digitale Fingerabdrücke). Die Schweiz ist aufgrund des Schengen-Assoziierungsabkommens verpflichtet, nur noch solche biometrischen Pässe auszustellen, was vom Schweizer Stimmvolk am 17. Mai 2009 gutgeheissen wurde. Die Pässe,
die gegenwärtig noch in Umlauf sind, bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit gültig.
Ab dem 24. Februar 2010 können Pässe nur noch beim Amt für Bevölkerung und Migration (BMA) bestellt werden, und zwar beim Sektor Schweizerpässe – Biometrie-Erfassungszentrum in Granges-Paccot, an der Route d’Englisberg 11 im Erdgeschoss. Wer einen Pass beantragen will, muss persönlich beim Erfassungszentrum vorsprechen, und zwar nach Vorbestellung
des Passes über das Internet (www.passeportsuisse.ch) oder per Telefon (026 305 15 26). Der Sektor Schweizerpässe ist erreichbar über die Ausfahrt Freiburg-Nord, Richtung Murten, oder mit dem Bus (TPF), Linie 1, Haltestelle «Les Portes de Fribourg» (Endstation).
Diese Einrichtung einer zentralen Erfassungsstelle, wie sie auch in anderen Kantonen erfolgt ist, wurde vom Staatsrat aufgrund der hohen Kosten der neuen technischen Ausrüstung beschlossen und wird auch zur Ausstellung von Reisedokumenten für Ausländerinnen und Ausländer, später auch von Ausländerausweisen für aussereuropäische Staatsangehörige
dienen. Im gleichen Gebäude, in dem schon der grösste Teil des BMA untergebracht ist, sind 420 m2 zugemietet und eingerichtet worden. Die Arbeiten sind mit 500 000 Franken veranschlagt worden, die Kosten für die spezifische Informatikausrüstung belaufen sich auf 212 000 Franken. 4 neue Stellen sind für das Erfassungszentrum vorgesehen worden.
Die Identitätskarten werden hingegen keine biometrischen Daten enthalten und können entweder wie bisher bei der Wohnsitzgemeinde oder auch beim Erfassungszentrum in Granges-Paccot bestellt werden. Die Bestellung von Pass und Identitätskarte im Kombiangebot ist jedoch nur beim Erfassungszentrum möglich.
Der biometrische Pass wird billiger; nachdem ein fünf Jahre gültiger biometrischer Pass bisher 250 Franken für Erwachsene gekostet hat, wird der Preis künftig für eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahren 140 Franken betragen.
www.admin.fr.ch/spomi

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CEO von COMET verlässt das Unternehmen
Der Verwaltungsrat der COMET Holding AG mit Sitz in Flamatt (Schweiz), und der CEO der Gesellschaft, Dr. Roland Zarske, haben gemeinsam beschlossen, sich wegen grundlegender Meinungsverschiedenheiten in personellen Führungsfragen zu trennen. Gleichzeitig haben der Verwaltungsrat und der Personalchef des Unternehmens, Pascal Weyermann, gemeinsam beschlossen, sich ebenfalls zu trennen.
Verwaltungsratspräsident Hans Hess übernimmt ab sofort bis zur Regelung der Nachfolge als
Delegierter des Verwaltungsrates den Vorsitz der Geschäftsleitung. Die Suche nach einem neuen CEO ist eingeleitet.
Der Verwaltungsrat anerkennt, dass sich Roland Zarske in den vergangenen Jahren als CEO um COMET verdient gemacht hat und dankt ihm dafür. Roland Zarske hat die COMET Gruppe auch erfolgreich durch das wirtschaftlich schwierige Jahr 2009 geführt.
Das Geschäft der COMET-Gruppe hat sich im zweiten Halbjahr 2009 entsprechend den Erwartungen positiv entwickelt. Die Ertragslage konnte auf Stufe EBITDA gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 deutlich verbessert werden. Die eingeschlagene Strategie wird unverändert fortgesetzt.

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Freiburger Kantonalbank (FKB) : eine starke Unterstützung der Bergbahnen und Skilifte des Kanton

Die FKB überweist einen Betrag von 3'000'000.- Franken an die Remontées
Mécaniques Fribourgeoises SA (RMF), deren Ziel es ist, die Installationen der fünf
Stationen von Charmey, Jaun, La Berra, Schwarzsee und Moléson zu erneuern. Durch
diesen Beitrag anerkennt die FKB die Wichtigkeit der Bergbahnen und Skilifte für die
Freiburger Wirtschaft.
Philippe Menoud, Präsident der neuen Gesellschaft Remontées Mécaniques Fribourgeoises
SA, « freut sicht über die wichtige Unterstützung der FKB und dankt ihr dafür. Dieser Betrag
von CHF 3'000'000.- wird es den verschiedenen Betreibergesellschaften der Bergbahnen
und Skilifte erlauben, einen wichtigen Teil der Eigenmittel abzudecken, welche sie
bereitstellen müssen, damit das Finanzierungskonstrukt zustande kommt, welches eine
unerlässliche Bedingung vor Baubeginn darstellt».
Die FKB hat bereits mehrere Millionen zur Unterstützung von Renovationsprojekten der
Stationen investiert, hauptsächlich bei der Gründung der Télégruyères SA (Moléson und
Charmey).
Die FKB engagiert sich auch durch die Überweisung von Steuern an den Kanton, die
Gemeinden und Pfarreien. Dieser Beitrag beläuft sich im 2009 auf 45,5 Millionen Franken,
wovon die Gemeinden ungefähr 8,1 Millionen Franken erhalten.
Die Unterstützung dieses Projektes mit kantonaler Grösse und Ausstrahlung reiht sich
vollumfänglich in das Engagement der FKB gegenüber der Bevölkerung ein.

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Roche und die Royal Bank of Canada: Würdige Public-Eye-Preisträger


Davos, 27.1.10. In Sichtweite des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace heute die sozial und ökologisch skrupellosesten Firmen des Jahres prämiert. Ihre Public Eye Awards 2010 redlich verdient haben sich die nichtstaatliche Royal Bank of Canada sowie der Basler Pharmakonzern Roche. Auch die Online-Abstimmung für den Publikumspreis mit über 20'000 Teilnehmern konnte Roche nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen GDF/Suez für sich entscheiden. Der erste "Greenwash Award" geht derweil an das höchst fragwürdige UNO-Wassermandat.


Am elften Public Eye in Davos haben Greenpeace Schweiz und die EvB zwei Unternehmen und eine Institution "ausgezeichnet", deren verantwortungsloser Umgang mit Menschen und Umwelt die Schattenseiten eines von Profitdenken getriebenen, ungezügelten Ultraliberalismus zeigt. "Die andauernde Finanzkrise hat die Systemfehler des Kapitalismus, wie wir ihn kannten, schonungslos offen gelegt und dadurch erst wirklich therapierbar gemacht", stellte Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz per Videobotschaft – statt wie geplant vor Ort – fest. Der Vordenker rechtlich verbindlicher Regeln für transnationale Konzerne warnte aber zugleich davor, dass "die Marktfundamentalisten bereits wieder Morgenluft wittern" und versuchen, "die zu neuem Selbstbewusstsein erwachte Politik erneut zu schwächen".

Die Royal Bank of Canada gewinnt den diesjährigen "Global Award". Am Pranger steht das umsatzstärkste Unternehmen Kanadas wegen seiner Rolle als weltweit führender Financier der Ölsandkonzerne. Diese fördern in der Provinz Alberta auf einer Fläche grösser als die Schweiz und Österreich zusammen das dreckigste Rohöl der Welt. In seiner Laudatio berichtet Brant Olson vom kalifornischen Rainforest Action Network von "einer der grössten Umweltsünden des 21. Jahrhunderts" und fordert deren Hauptgeldgeber zur "endgültigen Abkehr von dieser mittelalterlichen Klimakiller-Industrie" auf.

Roche räumt gleich zwei Anti-Oscars ab: Den "Swiss Award" und den "People’s Award". Diese Doppelauszeichnung zeigt, dass Fachjury und Internet-Gemeinde die Geschäftspraktiken des Basler Pharma-Unternehmens gleichermassen scharf verurteilen. Für sein Medikament CellCept, das die Organabstossung verhindern soll, führt Roche in China Studien durch. Dort stammen aber mehr als 90 % aller transplantierten Organe von hingerichteten Gefangenen. Roche kann oder will dennoch nicht sagen, woher die mehr als 300 Organe für ihre Studien kommen. Für Patrick Durisch von der nominierenden Déclaration de Berne "triumphiert Profitstreben hier besonders zynisch über Menschenrechte". Entsprechend verlangt er "die sofortige Beendigung der skandalösen Studien".

Den neu geschaffenen "Greenwash Award" hat die Fachjury dem im Rahmen des Global Compact lancierten UNO-Wassermandat verliehen. Von Wasser als primärer Ressource finanziell profitierende Konzerne wie Nestlé, Coca Cola oder Dow Chemical geben vor, in diesem Klub gemeinsam mit UN-Organisationen und NGO die Wasserkrise zu bekämpfen. Stattdessen, so Richard Girard vom kanadischen Polaris Institut, "betreiben sie unter dem UNO-Signet ihre Politik der Wasserprivatisierung systematisch weiter" – ohne Berücksichtigung existierender, verbindlicher Öko- und Sozialstandards.

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Agora: der Weg ist frei, die Einigung ist zustande gekommen!
Nachdem sich die am Projekt Agora beteiligten Parteien bereits Ende Dezember über die Grundsatzfragen einig waren, haben sie heute das Abkommen unterzeichnet, das die getroffenen Vereinbarungen bestätigt. Der Bau über dem Busbahnhof in Freiburg wird insbesondere von der Firma Alcon Pharmaceuticals Ltd. genutzt werden, ausserdem werden weitere rund 6'500 m2 Bürofläche für Dritte zur Verfügung stehen. Der Bau wird zudem 15 Wohnungen umfassen. Gleichzeitig wird die Kapazität des Parkhauses im Busbahnhof von 200 auf 300 Plätze erweitert. Das Abkommen sieht vor, dass durch diese Erweiterung weder die Zahl der Parkplätze erhöht, noch einen Mehrverkehr im betroffenen Gebiet zur Folge haben wird. Erreicht wird dies, indem rund hundert bestehende Parkplätze im Bereich Tour-Henri aufgehoben werden. Verbessert wird zudem die Situation des Fahrradverkehrs.
Die Verhandlungen zur Beseitigung der Opposition gegen die Änderung des Detailbebauungsplans "Butte de la Gare" und den Bau einer Decke für 100 Parkplätze im Parkhaus des Busbahnhofs konnten erfolgreich zu Ende geführt werden. Die beteiligten Parteien erzielten am 22. Dezember 2009 Einigkeit in den Grundsatzfragen. In der Zwischenzeit wurden nun auch die Detailfragen geregelt. Somit konnten heute, unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundesamts für Verkehr (BAV), der Kanton Freiburg, die Stadt Freiburg, die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF), der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und die Interessenvertretung
der Freiburger VelofahrerInnen PRO VELO das entsprechende Abkommen unterzeichnen.
Das geplante Gebäude, das bereits über eine Baubewilligung verfügt, soll künftig insbesondere der Firma Alcon Pharmaceuticals Ltd. für deren Verwaltungstätigkeit dienen. Nebst zusätzlichen rund 6'500 m2 Bürofläche für andere Nutzer entstehen auch 15 Wohnungen. Um das Volumen des Parkhauses im Busbahnhof bestmöglich zu nutzen und der gestiegenen Nachfrage nach gedeckten Parkmöglichkeiten gerecht zu werden, wird dieses Parking von 200 auf 300 Plätze erweitert. Im Gegenzug wird der Staat im Bereich des Tour- Henri 91 Parkplätze aufheben. Dieser Transfer wird im betroffenen Gebiet keinen Mehrverkehr zur Folge haben. Zudem wird die Art der Nutzung der 300 Parkplätze Bestandteil des Detailbebauungsplans sein. Die
Aufteilung sieht 100 Plätze für Park+Rail, 135 für Mitarbeitende im neuen Gebäude Agora (Alcon und andere künftige Mieter), 50 für Angestellte der TPF sowie 15 für die Anwohner vor.
Die TPF ihrerseits verpflichten sich, im Anschluss an den Mobilitätsplan die Zahl der im Busbahnhof selbst genutzten Parkplätze von 100 auf 50 zu reduzieren. Betreffend Langsamverkehr, verpflichten sich zudem die Stadt und der Kanton, im Bereich des Tour-Henri 50 Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen und eine durchgehende Fahrrad- und Fussgängerverbindung von der Murtenstrasse bis zum Bahnhof zu realisieren. Dies
beinhaltet unter anderem die Schaffung von Radstreifen und eine Überführung über die Avenue Tivoli. Weiter nimmt die Stadt den Bau einer Velostation mit 700 Plätzen und einer Velowerkstatt beim Alten Bahnhof in den Finanzplan 2011 Kategorie III auf.

VCS und PRO VELO gehen davon aus, dass "durch die Kompensation der Fahrzeugbewegungen, die Realisierung von Mobilitätsplänen und das konsequente Engagement zugunsten des Langsamverkehrs, dieser Kompromiss die wirtschaftlichen und ökologischen Interessen in Einklang bringt." Daher, und im Gegenzug zu den Zugeständnissen seitens der Stadt Freiburg, des Kantons Freiburg und der TPF, akzeptieren der VCS und PRO VELO auf ihre Einsprachen zur Baubewilligung und den damit verbundenen Änderungen des Detailbebauungsplans zu verzichten. Sie werden sich ausserdem nicht gegen das Abänderungsgesuch stellen,
das im Busbahnhof Parkhauskapazitäten für 300 Plätze vorsieht. Infolgedessen sind die Bedingungen erfüllt, damit die rund 18 Monate dauernden Arbeiten sobald wie möglich beginnen können.

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Kulturkeller Gerbestock Kerzers: 29. Januar

Kleine Eheverbrechen


Am Freitag, dem 29. Januar, ist das bekannte «kellerpoche» und «tgb Theatergruppe Bösingen» mit einer Gemeinschaftsproduktion, dem spannendenden Zweipersonenstück «Kleine Eheverbrechen» im Kulturkeller Gerbestock in Kerzers zu Gast.
Gilles Andary, ein Krimiautor, hat bei einem mysteriösen Unfall das Gedächtnis verloren. Nach einem Klinikaufenthalt kehrt er zu seiner Frau Lisa in die gemeinsame Wohnung zurück. Doch nichts ist mehr, wie es war. Alles ist Gilles fremd, auch Lisa, mit der er seit 15 Jahren verheiratet ist. Wer ist er eigentlich? Nach den Schilderungen seiner Frau muss er der perfekte Ehemann gewesen sein. Doch was, wenn das gar nicht stimmt? Wenn er gar nicht der treue Mustergatte ist, als den sie ihn beschreibt? Kann sich Gilles wirklich an nichts mehr erinnern? Oder tut er nur so? Wer führt hier wen an der Nase herum? Und warum?
Der französische Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat mit dem Motiv der Amnesie einen originellen Zugang zu einem faszinierenden Verwirrspiel über die Liebe zwischen Mann und Frau gefunden. Das ist spannend, das ist witzig, das geht unter die Haut. Nichts ist, wie es scheint. In überraschenden Theatercoups kippen die Situationen immer wieder um und münden in neue Konstellationen, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Spannend, witzig, aber auch berührend, so werden in einem fulminanten verbalen Schlagabtausch die Probleme einer langjährigen Partnerschaft aufs Tapet gebracht.

Kulturkeller Gerbestock, Kerzers, Freitag, 29. Januar, 20 Uhr. Eintritt 25 Franken. Reservation 031 750 53 53 (Bürozeiten). www.gerbestock.ch

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Aus dem Gemeinderat Murten

Der Gemeinderat hat vor einiger Zeit beschlossen, auf eine Eisfläche im Kleinbootshafen zum Schlittschuhlaufen zu verzichten, da die Temperaturen in den letzten Jahren dieses Vorgehen nicht mehr zuliessen. Da nun in diesem Winter für längere Zeit tiefe Temperaturen angesagt sind, werden die Balken zur Verhinderung von Wellenbewegungen im Kleinbootshafen wieder angebracht; der Gemeinderat hofft, dass dieses Jahr das Schlittschuhlaufen dort möglich sein wird. Im Moment ist das Eis noch zu dünn; es wird darum gebeten, vor Betreten der Eisfläche die Signalisation zu beachten.

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Was ist der Afrika-Cup?

Kurt Rumo / Der Afrika-Cup oder auch die Afrikameisterschaft ist ein vom afrikanischen Fussballverband organisiertes Turnier, bei dem die afrikanischen Länder den Meister ihres Kontinents ermitteln. Das machen auch andere Kontinente. Bei uns in Europa gibt es ja die Europameisterschaft. Erstmals wurde der Afrika-Cup vor mehr als 50 Jahren ausgespielt, nämlich 1957. Seit dem Jahr 1968 findet diese Meisterschaft alle zwei Jahre statt. Bei der ersten Austragung geb es lediglich drei Teilnehmer: Ägypten, den Sudan und Äthiopien – Südafrika wollte zwar teilnehmen, wurde jedoch aufgrund seiner Politik ausgeschlossen. Vor zwölf Jahren nahmen erstmals 16 Mannschaften teil. Das erfolgreichste Land bei den bisherigen Auflagen des Afrika-Cups war Ägypten, das sich insgesamt sechs Mal den Titel sichern konnte. Ghana und Kamerun waren jeweils viermal erfolgreich. Für die Afrikaner die in Europa spielen besteht eine Abstellungspflicht der FIFA.


Afrika-Cup nach dem Überfall in Angola – Kein Vergleich mit Südafrika

Kurt Rumo / Togo trägt Trauer, die Fussball-Welt steht unter Schock – aber der Ball rollt. Dennoch begann unter dem Eindruck des Blutbades mit drei toten Delegationsmitgliedern der togolesischen Fussballnationalmannschaft in der angolanischen Exklave Cabinda am Sonntagabend der 27. Afrika-Cup ohne die in Tränen aufgelösten Spieler Togos. Der Umstand, dass es zu diesem Terroranschlag kam, ist der angolanischen Regierung anzulasten. In ihrer Entschlossenheit zu beweisen, um welch friedliches Land es sich handle, hat sie alle Warnungen ignoriert, auch die unruhige Enklave Cabinda als Austragungsort von Spielen auszuwählen. Die Quittung für das Land ist verheerend.
Schon werden wieder Rufe laut, die von der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika warnen. Nun sollen es also angolanische Rebellen sein, die einen Schatten auf die WM werfen. Doch das ist Unsinn. Denn Angola hat mit Südafrika so viel gemein wie Albanien mit Norwegen. Und wer würde die Absage der Olympischen Spiele in London fordern, wenn im Baskenland Bomben explodieren?


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Mehr als 4000 Besucher für das Modell Frima 1606

Das historische Modell der Stadt, Frima 1606, erlebt einen noch nie dagewesenen Erfolg! Die Safe Gallery der Freiburger Kantonalbank (FKB), wo die Rekonstruktion der Kantonshauptstadt im Rahmen der Ausstellung „Erzähl mir… Freiburg“ ausgestellt wird, konnte in nur einem Monat schon über 4000 Besucherinnen und Besucher empfangen. Nächste Etappe: Die nötigen Mittel für eine Sanierung des Werkhofs auftreiben, der ein ständiger Ausstellungsort des Modells werden könnte.

Seit der Vernissage am 4. Dezember 2009 haben bereits 4000 Personen das Modell Frima 1606 bewundern können, was einem Tagesdurchschnitt von 180 Besucherinnen und Besuchern entspricht. Der grösste Andrang erfolgte natürlich an den Samstagen, an denen über 220 Eintritte gezählt wurden. Besonders glänzten auch die Feiertage mit einem Tagesdurchschnitt von knapp 400 Besuchen. An der Organisation und dem reibungslosen Ablauf der Ausstellung waren rund dreissig Personen beteiligt.

Das Konzept der Ausstellung – eine Verschmelzung von Handwerk, Geschichte und Multimedia – hat alle Altersklassen für sich gewinnen können. Nebst zahlreichen Familien kamen auch mehr als 10 Schulklassen aus den kantonalen Sekundarschulen und einer Orientierungsschule. Insgesamt konnten also rund 300 französisch- und deutschsprachige Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Unterrichts die Vergangenheit ihrer Hauptstadt entdecken. Bei privaten Anlässen wurde das Stadtmodell ausserdem von vielen regionalen und nationalen Vereinen und Betrieben besucht. Auch die Politikerinnen und Politiker zeigten dem Projekt keineswegs die kalte Schulter: An die dreissig Grossrätinnen und Grossräte sowie Vertreterinnen und Vertreter des Freiburger Generalrates folgten der Einladung des Vereins Werkhof-Frima (AWF), der FKB und dem Qualifizierungsprogramm Frima.

Nächstes Ziel: der Werkhof

Der Erfolg des Modells Frima 1606 ist ein erster Schritt auf dem Weg zum Hauptziel der AWF: die Sanierung des Werkhofs im Herzen der Freiburger Altstadt. Neben Räumlichkeiten für die Aktivitäten der Bevölkerung und der Unternehmen der Region sieht das Projekt vor, das definitive Modell von Frima 1606 auf einer Fläche von 220 m2 ständig auszustellen.

Die AWF hat sich zum Ziel gesetzt, die 3 Millionen Franken, die für die Sanierungsarbeiten notwendig sind, bis Ende 2010 beisammen zu haben – ansonsten wird das Projekt aufgegeben. Derzeit fehlen für das Budget noch 1,1 Mio. Diskutiert wird mit dem Staat und den Gemeinden sowie mit Akteuren der Wirtschaft, Vereinen und möglichen privaten Spendern.

Frima 1606 ist die getreue, dreidimensionale Rekonstruktion der Stadt Freiburg anhand des Kupferstichs von Martin Martini aus dem Jahre 1606. Das 55 m2 grosse und gänzlich von Stellensuchenden geschaffene Modell wird in der FKB erstmals in voller Grösse vorgestellt. Die Ausstellung ist Teil des Qualifizierungsprogramms Frima vom Amt für den Arbeitsmarkt des Kantons Freiburg. Das Modell wurde in über 150 000 Arbeitsstunden hergestellt. Die Ausstellung „Erzähl mir… Freiburg“ dauert noch bis am 16. Januar. Öffnungszeiten und Informationen finden Sie auf www.frima1606.com, der Eintritt ist gratis.

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  Letztes Update
04.03.2010
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