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Im LeLac nicht publizierte Artikel
Die Broye hat über 56'000 Einwohner Die Waadtländer und Freiburger Broye (Freiburger Broyenbezirk, Bezirk der Broye Vully, VD) hat derzeit 99 Gemeinden mit über 56'000 Einwohnern. Jeder Bezirk besitzt eine Vereinigung, die die einzelnen Gemeinden zusammenschliesst. Diese Vereinigungen sind Mitglieder der COREB (Communauté Régionale de La Broye / Regionale Gemeinschaft der Broye), an die sie einige ihrer Aufgaben übertragen haben, insbesondere das regionale Sekretariat und die wirtschaftlichen Aufgaben. Realisierte Projekte der COREB: Die COREB war mitverantwortlich für die Realisierung des interkantonalen Gymnasium (Payerne) und des interkantonalen Spitals (Payerne/Estavayer). Laufende Projekte der COREB: Auf dem Gelände des Aéropôle Payerne mit rund 400'000m2 will die COREB Gesellschaften aus dem Aeronautikbereich ansiedeln. Regionale Infrastrukturen in den Bereichen öffentlicher Transport, Sport, Kultur, Kindergarten sollen optimiert werden. Ebenso werden die Strukturen der COREB überprüft und optimiert. Ein neuer regionaler Richtplan wird erstellt und ein neues Entsorgungskonzept erarbeiten.
Interview mit Pierre-André Arm
Was ist Ihre Hauptaufgabe? Ich führe die COREB, koordiniere bestehende Projekte und lanciere neue Projekte und bin für die Promotion der Region verantwortlich. Ein Ziel, das ich mir selber gegeben habe, ist die Region zu vereinigen, damit alle zu den Projekten der COREB stehen können, denn heute stehen nicht alle dazu. Ich sehe die COREB als Koordinations- und Promotionsstelle für die Region in der Region und nach aussen. Was sind die Prioritäten? Wir haben verschiedene, aber zwei grosse. Die eine ist der regionale Richtplan, der die Entwicklungsregionen festlegt. Dieser sollte vor Ende Jahr bereitstehen. Die zweite Priorität ist das Reglement für den Betrieb des Aéropôle zu erstellen und die Inbetriebnahme des Aéropôle. Auch die Projekte AventiBois und das Projekt für eine regionale Eisbahn sind wichtige Projekte. Wie wird die COREB finanziert? Durch die Gemeinden und die Kantone, sowie für gewisse Projekte durch Private. Die Kommission für Tourismus der COREB will die Verkehrsvereine Avenches, Estavayer-le-Lac-Payerne und Moudon unter dem Name «Sud Des Trois Lacs» vereinen. Es ist wichtig, dass die Verkehrsvereine in der Broye besser zusammenarbeiten. Die Verkehrsvereine Estavayer-le-Lac und Payerne haben bereits fusioniert und arbeiten sehr gut. Es braucht nicht unbedingt eine Fusion, aber eine intensive Zusammenarbeit. Das diversifizierte Angebot, das die verschiedenen Verkehrsvereine anbieten, als Gesamtpaket anzubieten, ist für die Gäste viel attraktiver. Sud Des Trois Lacs, COREB, Verkehrsverein XY, La Broye, Kommission XY - unter welcher Name soll die Region auftreten? Sud Des Trois Lacs ist ein Vorschlag der Kommission und ist sicher nicht schlecht. Sicher fehlt aber die Marke Broye in diesem Namen. Wir dürfen stolz auf die Region der Broye sein und sollten dies auch ausdrücken. Hat die Region nicht ein Imageproblem, denn ein Zürcher kennt weder die Broye noch die COREB? Wir müssen uns dies wirklich gut überlegen, denn nach aussen muss die Region mit einem Namen klar identifizierbar sein, sei dies im Bereich Tourismus, Kultur oder Wirtschaft. Auch für die Bevölkerung ist dies wichtig, denn die Bevölkerung von Cudrefin ist im gleichen Bezirk wie diejenige von Moudon. Alle sind im gleichen Boot und müssen sich mit dieser Region klar identifizieren können. Es ist wichtig, dass die Schweizer wissen, wo sich die Broye befindet, denn heute kennen die meisten Avenches und Estavayer-le-Lac und dann kommt schon Lausanne. Im Übrigen ist die Broye im Zentrum der Schweiz, die schnell von Zürich, Bern, Freiburg, Lausanne und Genf erreichbar ist. Die Broye hat heute ein grosses Potential und muss sich unbedingt besser nach aussen vermarkten. Etwas möchte ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen: Ich sehe mich nicht als Staviacois, sondern als Broyard, denn ich liebe die Broye. Obwohl die Leute von Avenches, Léchelles oder Moudon ganz andere Sensibilitäten haben, ist dies ein Reichtum für die Region, denn es gibt nichts Traurigeres als ein Stereotyp. Ich habe die Aufgabe, diese Region mit diesen verschiedenen Sensibilitäten zu vereinen.
Pierre-André Arm Alter: 41jährig Zivilstand: verheiratet, zwei Söhne (17 und 23) und eine Tochter (14) Beruf: Volkswirtschaftler, Marketingfachmann Frühere Jobs: Marketing einer Ver-sicherung, Gemeindesekretär Estavayer-le-Lac, Kommunikationschef eines Verbandes Hobby: lesen, Musik & Informatik Wohnort: Estavayer-le-Lac
Pianiste fribourgeois à Morat: 28.2.09 UpJazz présente le Quartet Aeby-Hellmüller
Quartet Aeby-Hellmüller Contemporary hardbop Jazz Dans la salle comble du KiB, le Trio Stewy von Wattenwyl et le saxophoniste Alex Hendriksen avaient clos le 6 décembre la première moitié de la saison UpJazz 08/09 par un concert remarquable. Après la pause d'hiver, UpJazz reprends son cours avec le Quartet Aeby-Hellmüller le 28 février . Le pianiste fribourgeois Stefan Aeby et le guitariste lucernois Franz Hellmüller présentent leur quartet avec Patrice Moret à la contrebasse et Julian Sartorius à la batterie. Après avoir participé au Jazzfestival de Montreux 2007, les deux jeunes musiciens ont décidé de travailler ensemble et de monter un nouveau groupe. Avec Patrice Moret et Julian Sartorius, ils ont trouvé une section rythmique magnifique qui a les mêmes intentions qu'eux: jouer de nouvelles compositions, raconter des histoires musicales et inviter les mélomanes à entrer dans leur univers lyrique et mélodique. Le quartet joue un répertoire composé uniquement de compositions personelles des membres du groupe. Influencés autant par le jazz que par la musique actuelle, ils créent - par une prédominance de la mélodie, une plénitude, un lyrisme des passages improvisés et un sens du groove - une musique qui, parfois intimiste, emporte toujours l'auditeur dans un fascinant voyage. Aeby-Hellmüller Quartett, UpJazz au KiB Morat: sa 28.2.09 20h30. Réservation 026 677 14 64
Vallamand Neue Pächterehepaar im Du Lac
Anna und Olivier Quirici Anfangs Jahr haben Olivier und Anna Quirici das Restaurant du Lac in Vallamand als Pächter übernommen und dieses am 19. Januar wieder eröffnet. Olivier Quirici ist in Cudrefin aufgewachsen, seine Frau Anna stammt aus Polen und spricht perfekt Französisch. Beide haben während 2 Jahren das Restaurant du Débarcadère in Estavayer-le-Lac geführt. ?Vorher habe ich während einigen Jahren in verschiedenen Restaurants der Region gearbeitet. Ich hatte immer den Wunsch, einmal in dieser Region ein Restaurant zu übernehmen" betont der neue Pächter des Du Lac in Vallamand. In Vallamand will das Pächterehepaar von der wunderschönen Lage am See profitieren und den Gästen im Sommer einiges bieten, wie Apéros auf der Seeterrasse und Jazzkonzerte am Donnerstag, während dem Fisch- und Fleischspezialitäten oder leichte Sommerangebote serviert werden. Im Restaurant wird eine saisonale traditionelle Küche angeboten, mit Schwergewicht auf Fischspezialitäten, diverse Fonduespezialitäten, wie Chinoise, Poissons, Vigneronne und im Saal eine etwas feinere Gastroküche. Während der Jagdzeit wird ?La Chasse" angeboten, eine Spezialität des Chefs. Von Montag bis Freitag werden täglich am Mittag zwei Tagesmenü serviert. Nebst den Angestellten stehen die Eltern und der Bruder von Olivier bereit, um bei Bedarf in der Küche, im Service oder in der Waschküche auszuhelfen. In den Köpfen des neuen motivierten Pächterehepaars sprudelt es von Ideen, die sie während dem Jahr einführen wollen. Das Du Lac ist täglich ab 08h geöffnet und am Mittwoch geschlossen (Sommer: täglich geöffnet).
Payerne: www.silverclub.ch 8 Jahre Silverclub
Pierre Keller / Das kulturelle Leben in unserer Region zu fördern und zu bereichern war der Gründungsgedanke der Kultur-Vereinigung Pacemaker, bekannt unter dem Namen Silverclub, das beliebte Forum und Etablissement für kulturelle Anlässe und Events bei Payerne an der Rte. de Berne. Unter der Direktion und künstlerischen Leitung von Philippe Rouvenaz (Gründungsmitglied) entwickelte sich das Unternehmen sehr rasch zu einer beliebten Attraktion unserer Region. Zum Erfolg beigetragen hatten vor allem die reiche Diversität der Programme und die Möglichkeit, zahlreiche Events unter einem Dach zu vereinigen. Ein kluges Konzept mit Konzerten, Openair, Cinéclub, Kunstausstellungen und Bar machten es möglich. ?Es gab auch Rückschläge und fast unlösbare Probleme", sagt Philippe Rouvenaz, ?aber, die stets ansteigende Zahl von Besuchern und Freunden des Silverclub gaben uns immer wieder Mut und Kraft weiter zu machen, Fehler auszumerzen, unserem Publikum noch mehr zu bieten und mit Unterstützung unserer Freunde, Sponsoren, der Gemeinde und der Loterie Romande unsere Ziele im Auge zu behalten." Zu den im Silverclub bereits in die Praxis umgesetzten Ideologien gehören vor allem - neben grossen Namen wie Bruce Kulick, The Silencers, Dolly usw. - die Förderung junger, einheimischer Künstler und Gruppen, ein hochkarätiges Themen-Filmeprogramm in Cinéclub, sowie die Pflege von Kunstausstellungen im neuen Espace EXPO. Im aktuellen ?Geburtstags-Programm" finden sich Highlights wie <D'une ombre à l'autre>, Chansons de Francis Cabrel (7. Febr.) / Ambiance Disco des années 70 (14. Febr.) / <Tropical Ladies Night> (21. Febr.). Im Espace EXPO präsentiert die Künstlerin Roxane Sacchi ihre Bilder und Zeichnungen bis Ende März. Die rauchfreie Bar ist geöffnet.
Tennessee Blues im Vully
Charlie Morris Blues Band (Nashville, USA) Samstag, den 28. Februar 2009 im Restaurant Mont-Vully Der Amerikanische Akustikgitarre Virtuose zeigte in einem puren aber gegenwärtigen New Orleans Stil eine glänzende Facette von aktuellem Blues. Charlie Morris an der Gitarre, wird vom ausserordentlichen Freiburger Pianist Markus Baumer begleitet. Dieser ist zur Zeit für die Kultur in der Stadt Freiburg zuständig und er hat auch den grössten schweizer Jazz-Club ?Moods" in Zürich geleitet. Die Rhythmik wird durch David Clarke, britischer Bassist, und dem einheimischen talentierten Drummer Marco Jeanrenaud gesichert. Dieser spielt in verschiedenen Schweizer Formationen und unterrichtet als Professor am Konservatorium. Die Perspektive eines tollen Konzerts wie im Vorjahr, ist mit so grossen Musikern gegeben. Reservieren Sie Ihren Tisch für ein spezielles ?Charlie Morris Menü" ab 18.30 Uhr Tel. 026 673 21 21
Stiftung F.R.E.D.I. Belfaux: www.fredi.org Von der «guten Stube» zur Geschäftsstelle
Pierre Keller / F.R.E.D.I. steht für <Fondation pour la Recherche d'Enfants Disparus, International> und nahm 1995 in der Wohnstube des Gründerpaares Diane und André Burgy (seither Präsident) aus Grolley ihren Anfang. Benevol-Knochenarbeit und der Einsatz aller zur Verfügung stehender finanzieller Mittel ermöglichten dem Unternehmen einen geglückten Start. Am 30. Januar 2009 war es soweit: Nach 14 Jahren Aufbau in der guten Stube zu Hause etablierte sich das inzwischen erstarkte und reibungslos funktionierende Unternehmen in einem öffentlich zugänglichen Lokal an der Rte. de la Rosière 32 in Belfaux. Aus dem ehemaligen Computerladen wurde ein modernes einladendes Forum mit Empfang, Büro und Konferenzzimmer. Die neue Lage ermöglicht ein effizienteres Arbeiten und bietet Raum für Besucher und Ratsuchende. Zurzeit liegen bei F.R.E.D.I. 120 offene Dossiers über vermisste Kinder. Die Spuren reichen von Marseille bis Amsterdam über den ganzen Kontinent. Das Arbeitsinstrument des kleinen, geschulten Teams ist das Internet. Allein in der Schweiz werden pro Jahr ca. 1000 Kinder als vermisst gemeldet. In vielen Fällen endet die Suche durch die Polizei erfolgreich, in einigen Fällen tragisch. ?Wir drängen uns nicht in die Zuständigkeiten der Polizei. Unsere Prioritäten liegen im grenzüberschreitenden Datenaustausch, in der Prävention (Schulen und Eltern) und in der Begleitung betroffener Eltern und Angehörigen. Wir stehen also nicht im Kollisionskurs mit öffentlichen Diensten", betont Diane Burgy. Umso seltsamer hört es sich an, dass die seit Beginn erfolgreich arbeitende Stiftung von offizieller Seite kaum wahrgenommen wird, und der Wille zur Zusammenarbeit oder, zumindest gewisse Bereiche zu koordinieren, fehlt. Der Bezug der neuen Lokale und der Schritt an die Öffentlichkeit dürfte jedoch das Unternehmen in seiner Glaubwürdigkeit stärken und der Akzeptanz durch öffentliche Ämter und Institutionen förderlich sein. Die Stiftung verfügt über ein Budget von Fr. 55'000.-- und ist auf Spenden und Sponsoring angewiesen. Ein Teil der Betriebskosten wird durch private Spenden und den Markt-Handel mit gebrauchtem Kinder-Spielzeug sichergestellt. ?Aber auch weiterhin muss der Laden mit benevol geleisteter Arbeit in Gang gehalten werden", ergänzt der Präsident und Gründer André Burgy.
Eröffnung eines neuen Beherbergungszentrums für Asylsuchende
Der Staatsrat hat an seiner letzten Sitzung die Eröffnung eines neuen Zentrums für Asylsuchende im Seebezirk gutgeheissen. Dieses vorläufige Zentrum befindet sich in der Gemeinde Bas-Vully und hat eine Aufnahmekapazität von rund 50 Plätzen. Es öffnet seine Pforten anfangs Februar. Dringliche Eröffnung neuer Strukturen Wie die übrigen Schweizer Kantone muss Freiburg einen erheblichen Zustrom Asylsuchender bewältigen, namentlich aus Eritrea, Somalia, dem Irak und Nigeria. Die Zahl der Einreisen in die Schweiz hat sich in den letzten Monaten des Jahres 2008 verdoppelt, und für den ersten Monat 2009 setzt sich die Tendenz fort (bis zum 15. Januar 48 Einreisen). Die eidgenössischen Empfangsund Verfahrenszentren sind zurzeit zu mehr als 100% belegt. Der Kanton Freiburg ist verpflichtet, 3.3% der Personen aufzunehmen, die ein Asylgesuch in der Schweiz eingereicht haben. Somit werden ihm wöchentlich zwischen 15 und 18 Personen zugewiesen. Die vier für die Erstaufnahme bestimmten Beherbergungszentren des Kantons sind zurzeit zu mehr als 100% belegt, und die Eröffnung neuer Strukturen ist dringend. Ein fünftes kantonales Beherbergungszentrum wird anfangs Februar in den Räumen des kantonalen Zivilschutz-Ausbildungszentrums der Gemeinde Bas-Vully eröffnet, zu der die Ortschaften Sugiez, Praz und Nant gehören. Es handelt sich um eine vorläufige Lösung, denn die Zeit für die Benützung des Zentrums ist auf höchstens ein Jahr begrenzt. Am 19. Januar 2009 fand ein Treffen der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) mit den Mitgliedern des Gemeinderats von Bas-Vully statt, eine Zusammenkunft, an der auch der Oberamtmann des Seebezirks, Daniel Lehmann, und die Verantwortlichen der ORS Service AG (diese ist für die Betreuung der Asylsuchenden im Kanton Freiburg zuständig) teilnahmen. Der Entscheid des Kantons, ein vorläufiges Beherbergungszentrum zu eröffnen, wurde bei dieser Unterredung mitgeteilt. Gleichbehandlung unter Bezirken Zwar sprachen sich die Mitglieder des Gemeinderats von Bas-Vully aus mehreren Gründen einhellig gegen die Eröffnung dieses Zentrums aus, jedoch verliefen die Diskussionen ruhig und in konstruktivem Sinne. Bei dieser Zusammenkunft wurde beschlossen, dass für die Einwohnerschaft von Sugiez, Praz und Nant am 3. Februar 09 eine Informationssitzung stattfinden wird, bei der sämtliche Mitglieder des Gemeinderats von Bas-Vully, der Präsident des Staatsrats Claude Lässer, die Verantwortlichen der ORS Service AG, der Vorsteher des Kantonalen Sozialamts und Staatsrätin Anne-Claude Demierre anwesend sein werden.
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