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Im LeLac nicht publizierte Artikel
Galerie Maison Marel, Portalban / www.marel.ch ARTPortalban 2010 en expo
Pierre Keller / Alle 2 Jahre wartet ARTPortalban mit einer Kunst-Biennale in der Galerie Maison Marel, Rte. du Canada 22, Portalban, auf. Dieses Jahr ist es eine Gruppe von 5 Künstlern, die sich in die zahlreichen ausgestellten Werke teilen. Das Aussergewöhnliche ist, dass sowohl bescheidene wie anspruchsvolle künstlerische Arbeiten gezeigt werden. Die Kriterien des Veranstalters Fausto Margreth zur Wahl der Künstler sind nicht selektiv, sondern vermitteln ein gemischtes Kunstschaffen, was die Ausstellung lebendig, spannend und interessant macht. Angeführt von der bekannten Berner Künstlerin Heidi Gerber zeigt die aktuelle Biennale ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst. Keramik, Eisenplastiken, Holz und Ölbilder stehen im Zentrum. Wieder hervorgehoben, Heidi Gerber mit ihren ausdrucksstarken Keramikfiguren und Statuetten, Robert Bucher mit gefälliger figürlicher Landschaftsmalerei, die in einem schönen Kontrast zu Faustos abstrakten und sehr farbenprächtigen Ölbildern stehen. Auch das Skurrile fehlt nicht und ist mit den schrillen Fabel-Figuren von Michel Haenggi bestens vertreten. Sehr schön gearbeitete Holzfiguren und Skulpturen von Jean-Marc Chèvre runden das Bild ab. Auf dem gepflegten, weiträumigen Gelände der Maison Marel fanden die Künstler ideale Bedingungen, ihre Arbeiten optimal zur Geltung zu bringen. Die Biennale in Portalban ist eine gute Initiative und vermag das kulturelle Angebot des Ortes nicht unbedeutend aufzuwerten. Die Ausstellung dauert noch bis 6. Juni 2010.
Kunstwerkstatt in Faoug Pierre Keller / Zu sinnvoller kreativer Tätigkeit fanden die zwei Künstler Pia Durrer und Edgar Stöckli aus Faoug bei Murten. Ihre anfangs 2010 eröffnete Kunstwerkstatt an der Rte. d'Avenches 8 vereinigt ein kluges Konzept schulischer und psychotherapeutischer Dienstleistungen. Während Pia Durrer als dipl. Kunst- und Maltherapeutin Heilkräfte aus der Kunst und der Malerei mobilisiert, widmet sich Edgar Stöckli dem begleiteten Malen als Unterricht und dem freien künstlerischen Gestalten. Zusammen, als harmonisch funktionierendes Team, eröffnen die Zwei interessante Aspekte in künstlerischer und menschlicher Hinsicht. Dazu Pia Durrer: ?Möchte jemand seine kreativen Fähigkeiten ausloten, befindet er sich vielleicht in einer Krisensituation oder möchte seine Selbstheilungskräfte aktivieren, durch Farben, Ton, Poesie, Klänge, Bewegung und Gespräch veränderte Sichtweisen entwickeln, dann haben wir - so glaube ich - wirklich etwas anzubieten. Erspüren, Ausdrücken, Darstellen kann jemanden stärken, handlungsfähiger werden lassen oder auch heilen. Dazu benötigt er - oder sie - keine künstlerischen Vorkenntnisse oder Begabungen." Pia Durrer und Edgar Stöckli sprechen damit Einzelpersonen wie auch Kleingruppen jeden Alters an. Jeden Montag und Donnerstag herrscht in der Kunstwerkstatt ?offenes Atelier". Wer sich angesprochen fühlt kann ohne Verpflichtungen schnuppern, zuschauen, sich erkundigen oder auch gleich ein Bild oder eine Skulptur beginnen. Alle Arbeitsgeräte und Farben sind vorhanden und stehen zur Verfügung. Mehr Infos. über www.piaktiv.ch oder Tel. 079 661 51 71
Römisches Museum Avenches
Palais en puzzle Pierre Keller / <Palais en puzzle>, so nennt sich die neue temporäre Ausstellung im Römischen Museum in Avenches. Das hat mindestens zwei gute Gründe: 1. weil sich die Ausstellung nicht auf einen Saal mit Fundgegenständen beschränkt, sondern ebenfalls den Fundort ausserhalb des Museums mit einbezieht und 2. weil archäologische Ausgrabungen in der Rekonstruktion fast immer ein kompliziertes Puzzle von Fragmenten beinhalten. So auch ein Stadtpalast aus der Römerzeit in Avenches, der durch seine ungewohnten Ausmasse und sein immenses Reichtum zu einer zentralen Ausgrabungsstelle geworden ist, an der seit gut 300 Jahren und bis heute gearbeitet wurde. Die Zwischenbilanz wird nun der Öffentlichkeit mit dieser interessanten Ausstellung, die bis zum 3. Oktober 2010 dauert, zugänglich gemacht. Das Aussergewöhnliche sind der für das Publikum zugängliche und markierte Fundort sowie die dezentralisierte Struktur der Präsentation, die sich sowohl auf das Römische Museum wie auf den Standort des Objekts, <Derrière la Tour>, an der heutigen Rue du Pavé bezieht, und damit ein übersichtliches Gesamtbild anbietet. Die grosse, von Hugo Lienhard, Mies aufwändig gearbeitete Maquette zeugt von der Grösse des Palastes, auf unserem Foto am Standort massstabgetreu ins heutige Stadtbild einkopiert. Die von Dir. Anne de Pury-Gysel initiierte und von Sophie Delbarre-Bärtschi wissenschaftlich abgestützte Ausstellung mit Führungen ist in Deutsch und Französisch konzipiert und von einem Katalog begleitet. Im Sommer ist vom 19. Juli bis 20. August 2010 eine Ausgrabung geplant, die auf Anmeldung hin jedermann erlaubt, für einen Tag selber Archäologe zu sein. Informationen: www.aventicum.org oder Tel. 026 675 17 27 / 026 557 33 00
Präsidentenwechsel beim Supporterclub des HC Freiburg-Gottéron SEE-Lac
Am 8. Mai 2010 fand die erfolgreiche Hauptversammlung des Supporterclub HC Freiburg-Gottéron SEE-LAC auf dem Schiff « Le Romandie » statt. Nach einem Willkommensdrink leitete Hansruedi Zwahlen nach 15 jähriger Präsidentschaft die Versammlung zum letzten Mal. Mit Freude stellte er seinen Nachfolger, Herrn Fredy Schwab, vor. Dieser ist Gemeinderat in Kerzers, arbeitet als Agroingenieur in Grangeneuve-Posieux und ist in Gottéron-Fankreisen der Region seit vielen Jahren bestens bekannt. Der Präsident dankte allen Mitgliedern und allen Personen von nah und fern, welche die Juniorenbewegung von Gottéron unterstützen. Nach dem statutarischen Teil stellte sich freundlicherweise Herr Michael Bauer, Direktor der Valiant-Bank Bern-Land und Freiburg, zur Verfügung, um ein interessantes Gespräch mit den Spielern Marc Leuenberger und Franco Collenberg sowie Raphaël Berger, ehemaliger Spieler und heutiger Administrationschef von Freiburg-Gottéron, zu führen. Im Anschluss an die Versammlung wurde ein feines Nachtessen serviert. In gemütlicher Atmosphäre und unter der Anwesenheit von sympathischen Spielern von Freiburg-Gottéron wurden viele Erinnerungen über vergangene Spiele wach. Alle freuen sich schon jetzt auf die im September beginnende Hockey-Saison 2010/2011.
www.jack-beck.ch Bénéteau-Day bei Jack Beck
Ende Mai präsentierte die Bootswerft Jack Beck die neuesten Bénéteau-Yachten in Faoug. Vor zwei Jahren feierte die Bootswerft Jack Beck in ihr 60. Jubiläum. Heute ist die bekannte Bootswerft in Faoug Vertreter der Westschweiz für die Bénéteau Boote, die von der grössten Werft von Frankreich hergestellt werden. Im Yacht-Hafen von Faoug wurden die Bénéteau Frist 21.7, 25,7, Océanis 31, 34 und 37 präsentiert. Mit der Bénéteau First 35 schliesst die Werft aus Frankreich die vollständige Überarbeitung der bewahrten und beliebten First-Reihe ab. Die Bénéteau First ist ein gelungenes Beispiel für den ungebrochenen Trend zur Performance orientierten Cruising-Yacht. Die First 35 ist in zwei Varianten erhältlich. Bei der luxuriöseren Variante gibt's den abklappbaren Salontisch, eine Warmwasserdusche, eine weitere Batterie usw. Diese 10,85 m lange und 5,5 Tonnen schwere Yacht wurde von Bruce Farr gezeichnet. Bénéteau-Yachten gibt es für jedes Budget, die First 21 ist ab 40'000, die 35 ab 156'000 und die 58 ab 655'000 Franken zu haben.
Das drittgrösste Sportereignis der Welt, zum 97. Mal Tour de France 2010 - ein Parcours für Bergspezialisten
Col du Tourmalet Kurt Rumo / Die Tour de France gilt nach der Fussball-WM und den Olympischen Spielen als drittgrösstes Sportereignis der Welt. Über 3596 km führt die Tour im Uhrzeigersinn durch die Alpen, dann durch die Pyrenäen. Nach dem Start am 3. Juli in Rotterdam, geht es über Brüssel und Klopfsteinpflaster nach Frankreich und endet am 25.7. in Paris. Der Col du Tourmalet muss zweimal befahren werden. Auffallend ist, dass es abgesehen vom Prolog nur ein Zeitfahren geben wird. Der Einsatz verbotener Mittel zur Leitungssteigerung hat die Tour de France vor allem in den letzten Jahren in ein schlechtes Licht gerückt. Verbotene Chemikalien waren im Peloton bereits in den zwanziger Jahren im Umlauf. Mitte der sechziger Jahre galt es als sicher, dass viele Fahrer der Grande Boucle als ?Reiseapotheken auf zwei Rädern" durch Frankreich rollten. Um dem Doping-Missbrauch vorzubeugen fuhren die Tourveranstalter 1966 erstmals unangemeldete Tests durch. Sofort protestierten die Fahrer: Auf der Etappe nach Bayonne stieg das Feld geschlossen vom Rad und legte einen grossen Teil der Strecke zu Fuss zurück. Um den ersten Dopingtests zu entgehen, griffen die Fahrer zu allen Mitteln. So liessen sie bei Urinproben nicht selten Fremdurin durch einen Katheter in den Becher plätschern. Bei der Auswahl der ?Urinspender" gingen die Athleten nicht immer sorgfältig zu Werke. 1978 schmuggelt der Belgier Michel Pollentier erfolgreich fremden Urin durch die schärfer werdenden Kontrollen. Allerdings wird er trotzdem neun Monate gesperrt - wegen einer diagnostizierten Schwangerschaft. Anschliessend muss er sein Gelbes Trikot gegen ein ?Umstandskleid" in gleicher Farbe eintauschen. Das usbekische Team um die ehemalige ?Jugendmeisterin" im Hammerwerfen, Dschamolidin Abduschaparow, gewinnt 1997 überraschend die Bergetappe zum Col du Tourmalet. ?Ich habe die Jungs hochgeworfen" bekennt ?der" Hüne schliesslich, bestreitet aber den Einsatz von Anabolika. (?Sie sollten erst mal meine kleine Schwester sehen.") Nach einer einjährigen Sperre zieht sich Abduschaparow aus dem Radrenngeschäft zurück und tritt als "Die stärkste Frau der Welt (mit Bart)" auf Jahrmärkten und Pharma-Kongressen auf. Auch die Vorwürfe der französischen Anti-Doping-Agentur ALFD, dass die Kontrollen bei der vergangenen Tour nicht immer regelkonform abgelaufen seien, liessen der Tour-Direktor Christian Prudhomme kalt. Er betonte noch einmal im Oktober 2009 - nicht ohne Stolz - dass die 96. Tour ohne positiven Dopingfall über die Bühne gegangen war.
Galerie Arte Laué, Avenches / www.galerieartelaue.ch Ein harmonisches Künstler-Quartett
Pierre Keller / Die markanten Gegensätze künstlerischen Ausdrucks schaffen gesamtheitlich eine wohltuende Harmonie in der aktuellen Ausstellung der Galerie Arte Laué in Avenches. Aber genauer betrachtet zerfällt das Quartett in vier Realitäten, die sich aus vier sich differenzierenden Ressourcen der Kreativität ergeben. Die Spannungen bauen sich nicht zwischen den Kunstwerken, sondern zwischen den besagten kulturellen Ressourcen eines jeden einzelnen Künstlers auf. Dieser Kulturmix ist äusserst interessant und zeugt von der hohen und ausgeglichenen Qualität der Ausstellung und der Sensibilität der Galeristin Ruth Laué. So begegnen wir der Objektkünstlerin Patricia Pittet mit ihren schwebend leichten, zarten und zerbrechlichen Geschöpfen und Objekten aus Fiberglas, einem erstaunlichen, sich im Licht verändernden Material. Oliver Schneider überrascht mit seinen farbintensiven, sich im selben Bild heftig kontrastierenden Gefühls- und Ausdruckswelten. Ebenfalls sind sehr schöne Siebdruck-Bildkompositionen über <Veränderungen in Avenches> und kleine Kupferdrucke in Aquatinta-, Kaltnadel- und weiteren Kupferdrucktechniken von Ruth Laué zu sehen, und Claude Büchler stellt seine neuen, eindrücklichen Bilder <Avenches abstrakt>, und monochrom gestaltete Arbeiten sowie Kupferdrucke vorwiegend in Aquatinta vor. Alles in Allem, eine sehr schön gestaltete, eindrückliche Ausstellung, die noch bis zum 20. Juni zu sehen ist.
Courtepin: 4 juin 2 Chöre, 2 Freunde, 1 Konzert Der Chor La Chanson du Lac de Courtepin unter der Leitung von Gonzague Monney wird am Freitag 4. Juni um 20h15 in der Kirche von Courtepin sein neues musikalisches Programm vorstellen. Gesungen wird Musik aus der Schweiz und aus Frankreich (Rameau, Franck, Saint-Saëns, Fauré, Poulenc, Reichel, Monney, u.a.) a cappella oder mit Begleitung des Organists Philippe Schilder. Dieses Konzert ist mit einer starken und schönen Freundschaft des Chordirektors zu Mondo Musicale verbunden, ein Chor aus Graz (Österreich), mit welchem er während zwei Jahren in engem Kontakt war und als Assistent und Freund des Direktors, Markus Zwitter, amtierte. Mit dieser Reise in die Schweiz feiert Mondo Musicale sein 15. Jubiläum. Der eingeladene Chor wird romantische Musik aus Deutschland und Österreich singen (Brahms, Mendelssohn, Bruckner, u.a.). Nach dem Konzert wird die Freundschaft im Pfarreisaal weiter gefeiert, bei einem Glas Wein, einer offerierten Sennensuppe und natürlich mit Volksliedern von hier und dort.
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