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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Salavaux

Wir essen im Schloss...

Währen vielen Jahren war das Schloss Salavaux nicht öffentlich zugänglich. Nach gekonnter Renovation wurde das Schloss in ein Bijou-Haus der Gastronomie umgebaut. Das Ehepaar Doris Loretan und Martin Zbinden, die heute den Betrieb leitet, hatte vor einigen Jahren die Idee, das Schloss Salavaux in ein Gastro-Haus umzubauen und dieses der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um diese Idee umzusetzen, mussten sie die nötigen Investoren finden, die an diese Idee glaubten. Nach knapp zwei Jahren Umbauarbeiten konnte das neue Gastro-Haus in Salavaux vor zwei Monaten die ersten Gäste empfangen. Das Schloss Salavaux verfügt über 16 Doppel- und 1 Einzelzimmer, einen Saal für 100 Personen, einen Speisesaal für 48 Personen, einen gewölbten Keller, die Schlosslounge für Apéros und eine Terrasse vor dem Schloss.

Ein Menu pro Woche

?Wir servieren unseren Gästen jede Woche ein neues 6-Gangmenu, das nur mit frischen regionalen Produkten zubereitet wird" betont Martin Zbinden. Thomas Riesen, der im 2007 mit der Schweizer Nationalkochmannschaft in Chicago den Weltmeistertitel holte, ist der Küchenchef im Schloss. Mit seinem Team konzipiert er das Wochenmenu, das jeder Gast individuell zusammenstellen kann, so dass er sich auch nur ein 2- oder 3-Gang Menu zusammen stellen kann, je nach Lust und Laune. Nur am Wochenende kann man im Schloss aus der kleinen Karte etwas auswählen, ansonsten wird das Wochenmenu angeboten. Die Weinkarte besteht aus 80% aus Weinen aus dem Vully und die restlichen kommen aus Portugal, Spanien, Frankreich und Italien. Im Keller stehen für Whiskyliebhaber ein paar exklusive Flaschen bereit.

Schloss oder Château

Auf die Frage, warum das Haus Schloss und nicht Château im welschen Salavaux benennt wird, antwortet Martin Zbinden: ?Auf sämtlichen Unterlagen, die wir von früher fanden, hiess es immer Schloss Salavaux, deshalb haben wir dies übernommen, es war wirklich nicht böswillig. Wir bemühen uns, dass auch das Personal französisch spricht. Wir wollen uns hier integrieren und das Haus auch der regionalen Kundschaft öffnen." In der Region sind neben dem Schloss Salavaux auch das Hotel Vieux Manoir in Meyriez und der Bären in Sugiez, die einen ähnlichen Charme ausstrahlen. Für die Region sind diese Häuser sehr wichtig und bringen eine neue Kundschaft in die Region.

Öffnungszeiten: Mi-Fr ab 17h, Sa ab 14h, So ab 11h. Hotel: 16 Zimmer. Spezielle Dienstleistung: Londontaxi, Elektrovelostation (Vermietung & Akkuwechselstation), Schloss Salavaux: 026 677 89 20, www.schloss-salavaux.com

 

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94 Mio. Euro für Cristiano Ronaldo

Kalkulierter Wahnsinn

Kurt Rumo / Der reale Irrsinn - 94 Mio. Euro (141 Mio. Franken) Ablöse für Cristiano Ronaldo! So viel wurde in der Geschichte des Fussballs noch nie für einen Spieler bezahlt. Wahnsinn! Nicht nur. Nach ethisch-moralischen Grundsätzen ist die Frage schnell beantwortet, ob ein einziger Spieler so viel wert ist. Natürlich ist kein Mensch soviel wert. Weder ein Hollywood-Schauspieler, noch ein Rocksänger.

Wirtschaftskrise? Im Profifussball scheint sie noch nicht angekommen zu sein. Zumindest nicht bei Real Madrid und seinem Präsidenten Perez. Bereits während seiner ersten Amtszeit kaufte sich der egozentrische Baulöwe ein Team von ?Galaktischen" zusammen. Figo, Zidane, Beckham, Owen hiessen seinerzeit die Stars, die für Rekord-Ablösesummen engagiert wurden. Nun ist Perez wieder im Amt - und mimt einmal mehr den Sonnenkönig. Für 65 Mio. Euro gab's zum Einstand den Brasilianer Kaka. In Zeiten in denen Autokonzerne an die Wand fahren und viele Unternehmen vor dem Ausverkauf und Insolvenz stehen - da erscheint der Ronaldo-Transfer als purer Irrsinn. Dass Real Madrid zwischenzeitlich sein Vereinsgelände und das Stadion verhökern musste, um nicht Pleite zu gehen, soll an dieser Stelle jedoch nicht unerwähnt bleiben. Real hat einen ganz realen Grund für dieses Transfer: Cristiano Ronaldo ist ein Spekulationsobjekt. Er soll die Fans anlocken, er soll Geld bringen durch Werbung und den Trikot-Verkauf und steigert damit den Wert des Vereins. Und er soll auch noch erfolgreich Fussball spielen.

Vielleicht wird man Real in einem Jahr für einen genialen Transfer feiern. Vielleicht platzt aber auch die Spekulationsblase Cristiano Ronaldo. Und dann ist Real Madrid dort, wo andere Firmen heute schon angekommen sind. Vor dem Ruin! Der Profifussball sollte aber nicht vergessen, dass die Wirtschaftskrise eines gezeigt hat: Wahnsinn ist nicht grenzenlos.

 

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www.kunstset.ch

Bellerive hat wieder ein Beizli

Eva Güntensperger und Sandro Zimmermann vor dem Kunstbeizli

Nach dem Tod von Alfred Graber wurde auch sein Gastro-Restaurant   ?Café des Vignerons" in Cotterd geschlossen. Damit verlor Bellerive das zweitletzte Restaurant und die Region eine der besten Gastroadressen der Region.

Belle 5

heisst das Kunstset Beizli mit Blick auf den Murtensee von Eva Güntensperger und Sandro Zimmermann in Bellerive. ?Unsere Gäste sollen die Kunst von Sandro ansehen können, die Aussicht auf den See und die Alpen geniessen und die Einsicht bekommen, dass bei gutem Essen und Trinken, Ruhe und Erholung einkehrt" betont die lächelnde Gastgeberin. Im Belle 5 wird den Gästen von Donnerstag bis Sonntag am Mittag und Abend einer der 10 Tageseintöpfe serviert. Wer keinen Eintopf möchte, bestellt sich hausgemachte Ravioli oder ein Geissenkäsesalat,   Piemonteser Trockenfleischsalat, Pilzsalat oder ein Fischfiletsalat. Auch das Dessert wird je nach Tagesangebot zusammengestellt. Die biologisch angebauten Produkte stammen aus der Region und das Fleisch aus schweizerischen Biobetrieben. Je nach Wunsch wird dem Gast das Apéro in der Atelierbar, im Keller oder auf der kleinen Terrasse serviert. Belle 5 verfügt über verschiedene Räumlichkeiten (Bar, Beizli, Keller mit Bar, kleine Galerie), wo sich die Gäste verpflegen oder etwas trinken können. Inmitten der Kunst, mit Seesicht, in aller Ruhe eine kleine Spezialität von Eva degustieren zu können, das ist sicher auch eine besondere Lebensqualität von Belle 5. Das Haus verfügt auch über eine kleine Ferienwohnung, natürlich mit Sicht auf den See und die Alpen. 026 677 03 12

 

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Musée romain d'Avenches

AMOR in Aventicum

Pierre Keller / Liebe und Erotik sind nicht nur ein zentrales Thema der Menschen unserer Zeit, sondern beschäftigten schon die alten Römer. Viele ihrer Liebespraktiken und Gebräuche sind durch archäologische Funde als Schrifttafeln, Skulpturen oder Mosaikbilder erhalten geblieben und so der Nachwelt überliefert worden. Dabei geht es aber vor allem um die Liebe in Italien und in Rom selbst. Was aber wissen wir über die Liebe der Römer nördlich der Alpen im Einflussbereich der Kelten und Germanen? Die aktuelle Ausstellung AMOR im Musée romain d'Avenches gibt Antwort und enthüllt so manches Erstaunliches, Pikantes und auch Amüsantes über die Liebesgebräuche unserer Vorfahren. Die aufschlussreichen, wunderschönen und selten gezeigten Exponate aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich vermitteln ein lebendiges Bild der Liebe unter dem Schutz der Venus und ihren Söhnen Amor und Priapus. Was von unserer Leistungsgesellschaft zum trivialen Sex reduziert wird, erscheint - weitgehend enttabuisiert - in der Antike als Symbolik, mit vielen Riten, Magie und Liebeszauber unter der Herrschaft von Amor, dem Gott ohne Gnade. Die Liebe als ambivalente Macht, die Sinneslust und die Sexualgebräuche sind jedoch bis heute im Grunde dieselben geblieben. Den Besucher erwartet eine kleine aber interessant und spannend konzipierte und gestaltete Ausstellung voller Überraschungen.

Die Sonderausstellung AMOR dauert bis 4. Oktober 2009.

Infos: www.avenches.ch

 

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Chavannes-sous-Orsonnens: Le Moulin

Galerie Y'a Q'a in Feststimmung

Pierre Keller / Die Galerie Y'a Q'a im Le vieux Moulin in Chavannes-sous-Orsonnens hat viele Gesichter und besitzt offene oder nur lose gebundene Strukturen. Es gibt keine Zwänge, keine Direktiven und auch kein erkennbares «Quo Vadis». Y'a Q'a heisst nicht definieren und zuordnen wollen, sondern alle Begegnungen mit Kunst und Künstlern einfach zu geniessen. Impressionistische und intuitive Gefühle sind angesagt. Alles scheint Improvisation, Veränderung und Zufallskonstellation zu sein - eine gedankenbefreiende Philosophie wie die naturbelassene Landschaft und der dahinplätschernde Mühlebach. Werfen wir jedoch einen Blick auf das Gesicht, das uns Y'a Q'a im Juli zeigt, rücken kreative und durchaus realistische Aktivitäten in den Vordergrund. Beginnend bei der Soirée country am 10. und 11. Juli mit den Gruppen Colorado und Las Vegas. Beide Abende werden von der Animations-Equipe Ol West Team begleitet. Bar, Restauration und ausreichend Platz sind vorhanden. Der Eintritt ist frei. Ein Week-end de travail folgt am 25. und 26. Juli und bietet dem Besucher Begegnungen und Kontakte zu zehn vor Ort arbeitenden Künstlern. Zusätzlich findet am Abend des 25. Juli die Soirée à la Gauloise statt. Mit Feuer und Wildsau am Bratspiess, mit irländischer musikalischer Animation, Tanz und möglichst im Tenue d'époque bietet dieser Abend jedem Kelten-Fan ein unvergessliches Erlebnis mit Asterix und Obelix. Zu diesem Anlass ist Voranmeldung erforderlich.

Reservationen und weitere Informationen über 079 720 26 07

 

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  Last Update
30.1.2012
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