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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Vallamand-Dessus

Famile Ogi feiert 45 Jahre Café du Commerce

Anna und Christian Ogi

Die Familie Ogi feierte am 17. September, mit rund 300 eingeladenen Personen, 45 Jahre Café du Commerce in Vallamand-Dessus. Christian Ogi, Käsermeister aus Tramelan, übernahm am 1. Mai 1964 die ?Fromagerie & Café du Commerce". ?Bis 1968 verarbeitete ich noch 1200 Liter Milch im Tag, die von 15 Bauern angeliefert wurde. Heute liefert keiner mehr Milch" betont Christian Ogi. Früher gab es in der Schweiz insgesamt fünf ähnliche Betriebe, die sowohl Milch verarbeiteten und gleichzeitig Dorfbeiz waren. Bis ins Jahr 2000 führte Ogi die Käserei von Cotterd. Obwohl Ogi seit Beginn im Commerce hinter dem Kochherd tätig war, wollte er einen Kochlehrabschluss nachholen, den er erfolgreich als 70-jähriger im 06 abschloss, gleichzeitig mit seinem 18-jährigen Grosssohn, der gleichzeitig seine Bauernlehre abschloss. Seit diesem Jahr bildet Ogi in seiner Küche selber einen Kochlehrling aus und freut sich, im Commerce noch lange mit seiner Frau die berühmten Käseschnitten, Eglifilets, Champignonschnitten und ab sofort Jagdspezialitäten servieren zu dürfen. ?Im Mai 2014 ist das nächste Rendez-vous" meint Ogi lachend.

 

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WM in Afrika

Am Kap steigt die Spannung

Fans von Südafrika

Kurt Rumo / 2010 findet die Fussball-WM erstmals auf dem afrikanischen Kontinent statt - die Schweiz auf dem besten Weg dorthin?

Es soll Menschen geben, die interessieren sich nur für Fussball, wenn Welt- oder Europameisterschaften sind. Die haben Gründe dafür: Hier ist Fussball noch nicht zur grossen Shopping-Show geworden, in der Milliardäre und Manager auf Einkaufstour gehen und sich Mannschaften zusammenkaufen.

Ehe das Spektakel losgeht, muss Veranstalter Südafrika allerdings noch einige Hürden nehmen. Die WM 2010 soll die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen endlich vereinen. Doch ist das in einem Land, in dem der Sport eines der machtvollsten Symbole für die Trennung von Schwarz und Weiss war, überhaupt möglich? In der Historie hat in nur wenigen Ländern der Sport so viel über die gesellschaftlichen Gegebenheiten verraten wie in Südafrika. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Apartheid als offizielle Regierungspolitik eingeführt wurde, herrschte logischerweise auch im Sport strikte Rassentrennung, was zur Folge hatte, dass das Land vom ersten African Cup im Jahre 1957 ausgeschlossen wurde. 1964 reagierte die FIFA und hat den Fussballverband auch ausgeschlossen. 1992 wurde Südafrika endlich wieder in die FIFA-Familie aufgenommen. In anderen Sportarten aber nahmen ausschliesslich weisse Nationalmannschaften des Landes weiterhin an internationalen Vergleichen teil.

Nicht wenige Südafrikaner sind der Ansicht, dass die WM die schwarze Bevölkerung ignoriere. Dass es den Veranstaltern eher darum gehe, ausländischen Fussballtouristen ein grosses Spektakel zu bieten, statt das Turnier dafür zu nutzen, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern und dem traditionellen Fussballpublikum des Landes die Möglichkeit zu geben, die Spiele zu verfolgen. Wird es der WM also wirklich gelingen, die Südafrikaner zu vereinen und das Land als farbenfrohe Regenbogennation zu präsentieren, wie die Organisatoren und Politiker beteuern? Oder ist alles nur Publicity?

 

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Bergerie de Chandossel, Villarepos

Herbstmarkt und offene Tür

Pierre Keller / Wenn Reto Fivian und seine Lebenspartnerin Lea Egli ihre <Bergerie de Chandossel> dem Publikum öffnen, dann feiert das Dorf und die ganze Gegend mit. So kommt es am 10. Oktober mit vereinten Kräften zum ersten, eigentlichen Herbstmarkt in Chandossel. Zentrum der Festivitäten ist Reto Fivians Bauernhof mit seinen vom Aussterben bedrohten Engadinerschafen und seiner exklusiven Festbeiz, die selbstverständlich mit Lammfleischspezialitäten und vielen andern ländlichen Köstlichkeiten aufwartet. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Die Kinder finden ein Karussell und einen Streichelzoo und die Erwachsenen einen lebhaften Markt mit einheimischen Bio-Erzeugnissen aus dem Dorf und der ganzen Gegend: Ofenbrot, Honig, Gemüse, Früchte als eine bunte Herbstpalette. Informationsstände der Festpartner ProSpezieRara, Bio Fribourg, ?Unser Biokorb", das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve und ?Produits du terroir" geben dem Markt ein offizielles Gepräge. Zu bestaunen gibt es auch eine Hirtenhundedemo mit Schweizer Meister Joseph Rais. Der Markt findet am 10. Oktober von 10h-16h in Chandossel statt (Zufahrt von Wallenberg gesperrt).

Infos: www.agneau-bio-lamm.ch , Tel. 026 675 30 72 / 079 745 28 56

 

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Kulturaustausch Schweiz - Peru

Ambassadrice vom Vully macht Furore in Peru

Mino Gonseth avec le Dir. du Musée d'Art Contemporain de   Cusco, Arq. Oscar del Castillo Gibaja

Pierre Keller / Die Kunstschaffende Mino Gonseth aus Nant/Vully hatte die Ehre, neben sechs weiteren einheimischen Künstlern die offizielle Schweiz in Peru zu vertreten. Der Kulturaustausch zwischen Peru und der Schweiz wurde von Frau Martine Rafael, Präsidentin des Vereins <Art Sans Frontières> angeregt und durchgeführt. L'histoire des relations culturelles et interpersonnelles, comme l'histoire des relations consulaires et diplomatiques entre le Pérou et la Suisse sont des histoires de succès. La Suisse et le Pérou partagent en effet les mêmes valeurs et les relations entre les deux Etats sont amicales et harmonieuses. Mino Gonseths Erfolg verdankt sie nicht allein ihren eindrücklichen Bildern, sondern auch ihrem weltoffenen Umgang mit Menschen, Künstlern und Persönlichkeiten jeder Nationalität und Provenienz. Ihr sicherer und sympathischer Auftritt als Kulturbotschafterin verschaffte ihr auch in Peru auf Anhieb viele Freunde und Gönner. So wurden ihre Bilder während zwei Monaten in den drei wichtigsten Museen des Landes ausgestellt und in der Presse gelobt, was ihr auch spontan zu einer persönlichen Einladung 2010 mit Einzelausstellung verhalf. Dazu die Künstlerin: ?Ich bin glücklich, dass ich diese Erfahrung habe machen dürfen und freue mich bereits auf das nächste Jahr. Dabei möchte ich allen danken, die mich bis heute in dieser Mission unterstützt haben."  

 

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  Last Update
30.1.2012
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