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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Vallon

Le Musée Romain en fête

Viele Wege führen nach Vallon…

Pierre Keller / Vallon avant Vallon? Was war und geschah vor 2000 Jahren? Wie unser Foto zeigt, führen viele aber nicht alle Wege nach Rom. Zurzeit lohnt sich bestimmt der Weg ins römische Museum in Vallon. Nicht nur das 10jährige Jubiläum des Museums ist ein Stimmungsbarometer, sondern auch die zahlreichen Funde und Erkenntnisse aus neuerer Zeit. Die prächtige römische Villa aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. gibt ihre Schätze und Geheimnisse nur stückweise und in kleinen Portionen preis. Die neue Temporärausstellung präsentiert einen Überblick als Zwischenbilanz der archäologischen Arbeiten und Studien seit Beginn der Ausgrabungen. Das Motto <2 mosaïques, 3 jardins et 1 tortue> repräsentiert das riesige Spektrum des ganzen Projekts, das noch lange nicht abgeschlossen sein dürfte. Als Dia-Projektion, an Hand aufwendig wissenschaftlich hergestellten Maquetten und ungezählten echten Fundgegenständen, verfolgt der Ausstellungsbesucher den Alltag und das Leben der Bewohner dieser grossen, reichen Villa, die später zu einem Raub der Flammen wurde. Ein Ausstellungserlebnis das, lebendig gestaltet, zum Vergleich mit unserem heutigen Lebensstil herausfordert und den Besucher immer wieder erstaunt, dass diese Römer und Helvetier eigentlich nicht viel anders waren als wir auch. Dass auch sie schön eingerichtete Wohnräume und grosse Gärten liebten, gerne in weichen Betten schliefen, bei Veranstaltungen mit Familie und Gästen gerne viel und gut speisten und, wie letzte Funde beweisen, auch keine Verächter von Delikatessen wie Schildkrötensuppe waren. Die eindrückliche und lebendig-unterhaltsam gestaltete Ausstellung <2 mosaïques, 3 jardins et 1 tortue> im Musée Romain in Vallon dauert bis zum 4. März 2012.

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Avenches: Arenen bis 27. Februar

Schönste Eisbahn der Region

Letztes Jahr konnten erstmals rund 1600 SchülerInnen in den idyllischen Arenen von Avenches Schlittschuh fahren. „Dieses Jahr erwarten wir 20‘000 SchülerInnen auf unserer Eisbahn“ betont Mitinitiator Patrick Ridoux. Die Eisbahn wurde von 450 auf 600m2 vergrössert, um den SchülerInnen und dem Schlittschuhfahren begeisterten Publikum eine grössere Sicherheit und einen optimalen Komfort bieten zu können. Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann sie in der geheizten Garderobe mieten. SchülerInnen bezahlen fünf Franken für die Miete der Schlittschuhe und Benützung der Eisbahn und erhalten erst noch etwas zu trinken. Im Restaurant La Banquise kocht Pierrot Gutknecht kleine Menus für die jungen SportlerInnen sowie Menus für die Eltern. Alle zwei Wochen finden am Donnerstag Konzerte mit Christian Tschanz, 2zis, Jacky Lagger und anderen statt. Regelmässig findet auf dem Eis die Disco On Ice mit einem DJ statt. Am Montag und Dienstag werden Schlittschuhkurse für AnfängerInnen und erfahrene SchlittschuhfahrerInnen jedes Alters durchgeführt. Aventicum On Ice ist jeweils ab 16h, am Mittwoch ab 12h und am Samstag und Sonntag ab 9h geöffnet. Öffnungszeiten des Restaurants, Veranstaltungen, Menuvorschläge usw. auf www.aventicumonice.ch
Die Eisbahn in Avenches ist eindeutig die schönste in unserer Region, wo sich junge und etwas ältere Leute aus der deutsch- und französischsprechenden LeLac-Region treffen.

 

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Broye-Vully

Landi mit neuer Lagerhalle

Die vor zwei Jahren fusionierte Landi Broye-Vully zentralisiert ihre Aktivitäten in Avenches. Die neue 1060m2 grosse Lagerhalle hat eine Kapazität für 800 Paletten. In der neuen Halle sind die gefährlichen Mittel wie Pflanzenschutz und Dünger je in einer gesicherten Abteilung und das Futtermittel und das Saatmittel in einer offenen Abteilung gelagert. In das Depot, das sich hinter dem früheren Landiladen befindet, wurden 2,5 Mio. investiert. Heute verfügt die Landi über einen grossen Verkaufsladen im Centre Milavy von Avenches. Landwirtschaftliche Produkte für Landwirte werden weiterhin an der Place de la Gare 14 verkauft. Letztes Jahr machte die Landi Broye-Vully einen Umsatz von über 45 Mio. Franken.

 

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Faoug: www.electromenager-cornaz.ch

17. Miele Competence Center

Fiona und Eric Cornaz

Am 1. Oktober eröffneten Fiona und Eric Cornaz in Faoug das 17. Miele Competence Center der Schweiz. In der Schweiz werden durch Miele insgesamt 25 solchen Centers aufgebaut. „Wir sind stolz, dass uns Miele das 17. Miele Competence Center in Faoug eingerichtet hat. Die nächsten Centers findet man in Biel und in Pully“ betont der Besitzer der Cornaz SA. Alle 25 Centers werden im gleichen Miele-Design ausgestattet und präsentieren die gesamte Miele-Gerätepalette. Die Mitarbeiter müssen spezielle Kurse bei Miele absolvieren. Ein grosses Geräte- und Ersatzteillager ermöglicht eine schnelle Lieferung und Reparatur der Geräte. 90% der Reparaturen werden in der eigenen Werkstatt oder vor Ort erledigt. Das Familienunternehmen wurde von Daniel Cornaz 1976 gegründet, der vorher während 13 Jahren als Miele Techniker gearbeitet hatte. 1990 stiegen auch sein Sohn Eric und 1990 die Frau von Eric, Fiona Cornaz, in das Geschäft für Haushaltapparate ein und seit 2005 führt Eric das Geschäft. Heute beschäftigt die Cornaz AG 6 MitarbeiterInnen.

 

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Murten: Innovativer Stadtrundgang

Murtner Geschichte und Murtner Spezialitäten…

Ab sofort bietet Murten Tourismus einen kulinarischen Stadtrundgang in 4 Akten an. Urs Peter Grossenbacher, pensionierter Sekundarlehrer, Urs Glauser, kreativer Gastrospezialist, beides auch begabte Hobbyköche, und Marco Plaen, Küchenchef in der Käserei, haben zusammen mit Fabienne Fiedler von Murten Tourismus diesen neuen Stadtrundgang entwickelt. An diesem Stadtrundgang wird den Gästen nicht nur auf humorvolle Art und Weise die Geschichte von Murten erzählt, sondern den Gästen wird während dem Rundgang, in Gastrobetrieben, ein Menü in vier Akten mit Spezialitäten aus der Region serviert. Mitte November präsentierte Stadtbegleiter Urs Peter Grossenbacher der Presse den neuen Stadtrundgang in verkürzter Version.

Erster Akt
Auf der Plattform hinter der Französischen Kirche, mit Blick auf den Murtensee und den Vully, erklärte Urs Peter Grossenbacher den Ursprung der Rebberge im Wistenlach und die Entwicklung der Weinproduktion bis in die heutige Zeit. Dann führte die Tour vor dem Berntor vorbei zum Pulverturm, wo wiederum geschichtliche Anekdoten verkündet wurden. An der Präsentation wurde dann die Presse zum Apéro mit Speckkuchen und einem weissen Vully von Franziska und Jean-Daniel Chervet ins Hotel Murten eingeladen.

Zweiter Akt
Der Stadtrundgang führte danach via Berntor in die Altstadt vor das Modehaus Fuchs, wo der Stadtführer die Geschichte des Hotels „Zum Schwarzem Adler“, wo im 18. Jahrhundert der europäischen Hochadel, ja sogar der deutsche Kaiser, Goethe und Casanova abstiegen und vom sogenannten „Grosshaus, das für einen reichen Murtner Bürgermeister erbaut wurde“, schilderte. (Danach hätte die Vorspeise „Pasteten, Tarten, Zitronensalat“ gefolgt, die aus zeitlichen Gründen für die Presse ausgelassen wurde.)

Dritter Akt
Dieser Akt führte die Gäste via eine bekannte Murtner Bäckerei und den mittleren Brunnen zum früheren Schlachthaus in das Kreuzgässli. Hier erfuhr man, dass das Abwasser durch die Hausmauer herausragenden Schüttsteinen in den Ehgraben via Rinnsal in der Kreuzgasse in den Stadtbach und danach in den See floss. Tier-Fäkalien, Mist und Abfall in den Gassen wurden nicht täglich beseitigt. „Die Düfte stanken im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel“ betont U.P. Grossenbacher mit einem Schmunzeln. Danach ging’s weiter bis zum Rübenloch, wo man Näheres über die Geschichte der Häusergruppe, wo in den Kellern Rüben und Gemüse wie Kohl und Kabis, Lauch usw. eingelagert wurden, erfuhr. Danach wurde im Restaurant Käserei ein typisches Bénichon-Menü (Speck, Schinken, Wurst, Bohnen, Birne, Senf) mit einem roten Vully serviert.

Vierter Akt
Vor dem früheren Hotel Weisses Kreuz erzählte der Stadtführer, wie der bekannte Murtner Elefant mit der Kugel einer Kanone erschossen und durchlöchert wurde. Danach ging’s in die Chesery zum Dessert (Meringue mit Kirsch und Doppelrahm aus Gruyère) mit Kaffee, wo Urs Peter Grossenbacher noch seine letzten Anekdoten erzählte und die Gäste verabschiedete.

Die Rundgänge in vier Akten dauern ca. 4 Stunden und kosten 130 Franken pro Person. Diese finden nicht immer in denselben Gastrobetrieben statt. Folgende Betriebe machen mit: BB Garden, Chesery, Des Bains, Freiburger Falle, Käserei und Ringmauer. Die kulinarischen Stadtrundgänge finden jeden 3. Mittwoch bis im März 2011 statt (im Februar auf Französisch). Vereine, Firmen, Familien usw. können einen kulinarischen Stadtrundgang ab 8 Personen buchen. www.murtentourismus.ch,
026 670 51 12

 


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Seebezirk

4. Wirtschaftstreffen

Um den Austausch zwischen den Wirtschaftsakteuren und den politischen Gremien des Seebezirks zu unterstützen, organisiert der Regionalverband See einmal im Jahr eine Geschäftsbesichtigung. Dieses Jahr durften wir die Firma SPAVETTI AG in Kerzers besuchen. Rund 60 Personen, Mitglieder des RVS, Gemeindevertreter und Wirtschaftsleute, konnten dabei den neusten Teil der Firma, das Zentrum für „Convenience Food“, besichtigen.

Das Familienunternehmen SPAVETTI versorgt den Markt seit 1930 mit Frischgemüse. Als führender Anbieter von Frischgemüse und Convenience Food bietet Spavetti das ganze Jahr über nicht nur das traditionelle Gemüsesortiment, sondern auch eine grosse Vielfalt an Fertigprodukten an. Um diese Leaderstellung verteidigen zu können, war eine Anpassung der Räumlichkeiten an die neuesten Hygienevorschriften unumgänglich. Dies hat die Firma dazu bewogen, ein neues Gebäude zu erstellen, welches den rigorosen Kriterien vollumfänglich entspricht. In den Neubau in der Industriezone Kerzers sind 22 Mio. Franken investiert worden. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit rund 200 Personen aus 12 verschiedenen Ländern und bietet ihnen unter anderem auch Sprachkurse an, um ihre Integration zu unterstützen.

Auf dem äusserst interessanten Rundgang durch das neue Gebäude konnten wir sehen, welch enorme Menge an Gemüse täglich verarbeitet wird und wie die Mischsalate vorbereitet werden, die man in den grossen Läden gewaschen und geschnitten kaufen kann. Rund 50 Tonnen Frischgemüse werden Tag für Tag für die Weiterverarbeitung an Spavetti geliefert. Gemäss Herr Spavetti ist der Gemüsekonsum dank ihrer neuen Produkte gestiegen, stellen diese doch eine echte Alternative dar für alleinlebende Personen oder für solche in Zeitnot, die z.B. eher zu einem gewaschenen Salat greifen als einen Salatkopf zu kaufen, der noch gewaschen und geschnitten werden muss. Von dieser Entwicklung kann der in unserem Bezirk wichtige Zweig des Gemüsebaus stark profitieren.

Es ist für den Seebezirk wichtig und erfreulich, auf innovative und dynamische Unternehmen wie die Firma SPAVETTI zählen zu können. Der Regionalverband See gratuliert dem Unternehmen zu seinem Initiativgeist Und für den angenehmen Empfang.

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  Last Update
3.5.2012
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