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Neu in Avenches
Brechbühl fleurs, Place de l’Eglise

v.l.n.r. Ruth Brechbühl und Floristinnen Valentine
Mottas und Rita Luthy
Pierre Keller / Das neue Blumengeschäft im altehrwürdigen, renovierten
Eckhaus setzt farbige, frische Akzente auf die Place de l’Eglise.
Neue, spezialisierte Detailgeschäfte sind zur Zeit hochwillkommen
im Städtchen; und das gute Gespür für Marktlücken
war den Geschwistern Ruth und Hans-Jörg Brechbühl aus Faoug
ein guter Ansporn zu ihrer neuen Blumen- und Pflanzenfiliale in Avenches.
Das Geschäft mit der grossen Trottoirauslage besitzt viel jugendlicher
und einladender Charme. Rationale Strukturen und verspieltes Design in
der Präsentation des Angebots machen den Besuch des Ladens zu einem
echten Vergnügen und Genuss für das Auge. Die Auswahl ist gross
und an ein breites Publikum gerichtet, und Pflanzen wie Schnittblumen
werden jeden morgen frisch aus der hauseigenen Gärtnerei in Faoug
angeliefert. Drei gelernte Floristinnen stehen dem Kunden bei der Wahl
von Pflanzen und Schnittblumen zur Seite und beraten ihn kompetent und
professionell in allen Fragen für Gebinde und Dekorationen zu Hochzeit,
Geburt oder zum Familienfest. Als besonderes Angebot verlocken diverse
Kräuter und wunderschöne, grosse Salatköpfe aus Eigenaufzucht
zum Mitnehmen. Alles in allem ein origineller Blumenladen, ein aufgestelltes
sympathisches Team und ein motivierter professioneller Service.
 
Metzgerei Badertscher auch in Domdidier

Nachdem das Milavy-Zentrum in Avenches eröffnet wurde, schloss die
Coop ihren Laden in Domdidier. Die Räumlichkeiten wurden von Jean-Noël
Marion, Geschäftsleiter Denner Domdidier, übernommen und im
Dennerkonzept neu eröffnet. Stéphane Badertscher, der mit
seinen Eltern die Metzgerei in Avenches führt, eröffnete im
neuen Denner in Domdidier die zweite Badertscher-Metzgerei. Die Metzgerei
Badertscher kauft die Tiere selber ein, schlachtet diese im Schlachthof
von Payerne und verarbeitet sie in Avenches. „Ich kann mit den gleichen
Maschinen und dem gleichen Personal unsere Metzgerei in Domdidier mit
demselben Sortiment beliefern, das wir heute unserer Kundschaft in Avenches
anbieten“ betont Stéphane Badertscher. In Domdidier arbeitet
zusätzlich Sylvie Loup als Verkäuferin im Verkaufsladen. Die
Metzgerei Badertscher beschäftigt 7 Personen und ein Lehrling
 
Stunde der Wahrheit für die LLN

„Jedes neue Personentransportschiff, ob klein oder gross, nimmt
uns Passagier weg und ist ein Konkurrent der LLN“ bekräftigte
Denis Wicht, Direktor der LLN an der Pressekonferenz. Denis Wicht meint
denn auch, dass die LLN und die BSG viel mehr in die Ausbildung der Angestellten
und in die Sicherheit investieren müssten, als die kleineren Schiffsgesellschaften,
die auf den Drei-Seen aktiv seien. Letztes Jahr transportierte die LLN
um die 270'000 Passagiere, dies sind 28'000 Passagiere weniger, als im
Vorjahr. Im Expojahr machte die LLN 700'000 Franken Gewinn. „Die
Stunde der Wahrheit schlägt in den nächsten zwei Jahren“
betont D. Wicht und fügt an, dass er sehr optimistisch in die Zukunft
sehe. Mit den 42 Bootanlegestegen, dem längsten Wasserweg der Schweiz
zwischen Yverdon und Solothurn, den über 1200 Events, die in der
Dreiseelandschaft organisiert werden, dem Gemüsepfad, den über
240 Weinbauern usw., verfüge die Gegend über ein sehr attraktives
Tourismusangebot. Doch müssten all diese Angebote besser koordiniert
und den Touristen kommuniziert werden. Für Denis Wicht ist die Dreiseelandschaft
die „Rive de la Méditerranée helvétique“.
Farbiger Fahrplan und neues Erscheinungsbild der
Schiffe
Im übersichtlichen Fahrplan 04 findet der Passagier
den Winterfahrplan in rot, den Frühlingsfahrplan in grün und
den Sommerfahrplan in blau. Auch die übrigen Angebote, wie Cap Gourmand,
die Events und das neue Terrassenrestaurant im Hafen von Neuenburg sind
übersichtlich beschrieben. Die Fahrpläne der LNN und der BSG
(Bielersee-Schifffahrtsgesellschaft) wurden abgesprochen, angepasst und
beide in den Fahrplan integriert. „Nur wenn wir zusammenarbeiten,
können wir Erfolg haben“ betont Denis Wicht. Sämtliche
Boote der LLN erhalten ein gleiches Erscheinungsbild. Auch die Internetseite
(www.navig.ch) wurde auf das neue Erscheinungsbild überarbeitet.
Die Fribourg fährt schneller und braucht 30%
weniger Energie
Die Fribourg wurde diesen Winter überholt, erhielt
einen stärkeren Motor und wurde mit einem Bugwulst ausgerüstet.
Mit dieser neuen Ausrüstung fährt die Fribourg schneller und
braucht trotzdem 30% weniger Energie. Die LLN besitzt 9 Schiffe mit einer
Kapazität von 3100 Passagierplätzen und 1000 Restaurationsplätzen.
Cap Gourmand
Die vor einem Jahr gegründete Cap Gourmand AG
ist eine LLN-Tochtergesellschaft, die für die Restauration zuständig
ist. Die Cap Gourmand wird von Thierry Chollet geführt und beschäftigt
15 junge Leute und 6 Köche. Die Cap Gourmand servierte letztes Jahr
um die 25'000 Essen an Bord. Frische regionale Produkte werden angeboten
und für die Events einen Partyservice. Dieses Jahr betreibt die Cap
Gourmand auch das Terrassenrestaurant Capsule im Hafen von Neuenburg.
http://www.capevents.ch
 
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