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Im LeLac nicht publizierte
Artikel
Kinder und Erwachsene begegnen sich
im neuen Duett-Journal «Sens»
Pierre Keller
Wie man es auch dreht und wendet, ein Gespräch
zwischen Kind und Erwachsenen ist fast immer ein Frage- und Antwortspiel,
und oft ist es kein Leichtes dem Kind vernünftig und verständlich
zu antworten. Auf dieser Tatsache beruht die Thematik und Philosophie
des neuen Doppeljournals <Sens>. Zwei Hefte nebeneinander und miteinander
– 1 kleines <Sens> für das Kind, 1 grosses <Sens>
für den Erwachsenen – beide inhaltlich und ästhetisch
einwandfrei, mit zeitgemässem Design und von gehobenem Niveau. Texte
wie Illustrationen (Foto + Grafik) sind eindrücklich und gut verständlich
für die Erwachsenen, und spielerisch amüsant für die Kinder.
Für jede Ausgabe verbindet eine gemeinsame Thematik die zwei sehr
ansprechend präsentierenden Journale. Im kleinen wird das Kind auf
intelligente und spielerische Art zu Wissens-Neugier aufgefordert, während
im grossen Journal Eltern und Erwachsene das wertvolle Hilfs-Werkzeug
finden, dem nun suchenden und fragenden Kind ein kompetenter Begleiter
und Berater zu sein. Dabei stehen für die Herausgeberin und Ideologin
Frau Caroline Jaberg, Gals, (Sitz der Sens-Redaktion) die Kinderfragen
nach Identität, Gefühlen und noch unbekannten Wahrnehmungen
im Vordergrund. Denn genau bei diesen Begriffen tauchen auch die Fragen
auf die oft so schwierig zu beantworten sind. Mit <Sens> jedoch,
wird das Kind nicht ratlos zurückgelassen, sondern erhält sinnvolle
Antworten die, zu verarbeiten es fähig ist. Mit <Sens> lernen
auch die Erwachsenen, das Kind besser zu verstehen und zu begleiten!
<Sens> ist ein intelligent aufgemachtes und psychologisch und erzieherisch
sehr gut fundiertes Journal – eine spielerisch daherkommende Lebenshilfe
für echte Partnerschaft zwischen Kind und Erwachsenen. Ein sinn-
und anspruchsvolles Produkt, das bereits mit seiner Ersterscheinung im
September Aufsehen erregte und sehenswerte Erfolge zu verbuchen hatte.
<Sens> ist konfessionsneutral und erscheint jeden 2. Monat.
Für Infos und Probeheft: siehe Kästchen/Inserat.
 
Jahrmarkt in Grolley -
wenig Einheimisches und sehr viel made in Ping-Pong
Pierre Keller
Rückblickend auf den traditionellen Oktober-Markt
in Grolley, wurde der Ort seinem Ruf, weltoffen und tolerant zu sein,
auch dieses Jahr gerecht. Bei schönstem Herbstwetter entfaltete der
Markt sein buntes Treiben für jung und alt aus nah und fern. Anziehungspunkte
waren nicht allein die zum Einkaufen einladenden Marktstände, sondern
auch die begleitenden Aktivitäten von Kunsthandwerkern und auftretenden
Künstlern. So hatte ein Original-Drehorgelmann Stellung bezogen,
und ein Alphornbauer führte seine Kunst des Instrumentenbauens dem
staunenden und interessierten Publikum vor. Kinder fanden wie gewohnt
zu ihren `Grimages` und die Erwachsenen verpflegten sich im gut besuchten
Festzelt. Ein Tag wie er nicht schöner hätte sein können!
Aber eben: Wer nach Einheimischem, nach Brot, Backwerk und Selbsteingemachtem
suchte, suchte lange und musste feststellen, dass sich auch in Grolley
das typisch Einheimische langsam aus dem beliebten Markt verabschiedet.
Dieser Trend ist zu bedauern, denn früher oder später wird er
zum Absterben des Erlebnis-Marktes führen und übrig bleibt ein
Textil- und Plastikmarkt wie er überall anzutreffen ist - eben made
in Ping-Pong - nach dem sich heute niemand mehr auch nur umdreht. Schade,
dass Traditionen selbst von Anlässen die eigens für sie geschaffen
wurden, langsam verschwinden oder auch verdrängt werden!
  
Salavaux hat wieder ein Restaurant

Nachdem anfangs Expo.02 Blaise Tschanz das Restaurant
des Trois-Suisses in Salavaux schloss, folgte diesen Frühling noch
die Schliessung des bekannten Restaurant du Pont, wo in den 60-iger bis
80-iger Jahren die Berner Prominenz, Bundesräte, Bankiers, Geschäftleute,
Prinz Philippe und Pferdebesitzer aus der ganzen Schweiz regelmässig
zu Gast waren.
Wiedereröffnung „des Trois-Suisses“
Ulrich Kohler „Jack’s“ konnte mit seiner Frau Marlène
vor wenigen Monaten das Restaurant des Trois-Suisses in Salavaux übernehmen
und dieses nach sanften Renovationsarbeiten am 22. Oktober wieder eröffnen.
Ulrich Kohler, den viele nur unter dem Namen Jack’s kennen, ist
in Guévaux aufgewachsen, absolvierte die Schulen in Mur, Cudrefin,
Avenches und schloss seine Lehre als Koch bei Frédéric Haenni
im Restaurant du Lac in Vallamand ab. Nach einem kurzen Aufenthalt im
Ausland arbeitete Jack’s bei Moritz Zürcher im LacOtel, führte
danach während 9 Jahren das Restaurant de la Plage d’Avenches
und während 4 _ Jahren das Restaurant des Arènes in Avenches.
„Per Zufall konnte ich das Trois-Suisses kaufen und hatte zudem
das Glück, dass ich sofort einen Nachfolger für das Restaurant
des Arènes finden konnte, ansonsten ich heute kaum hier wäre“
betont der neue Besitzer des Trois-Suisses von Salavaux.
Dorfbeiz – wo sich jeder wohl fühlt
Das Trois-Suisses soll eine sympathische Dorfbeiz sein, wo sich jedermann
wohlfühlt und wo man etwas Einfaches – aber Gutes – essen
kann. Im 30-plätzigen Café mit Bar stehen ein alter Kachelofen,
schöne alte Holzstühle- und Tische, ein Fussballkasten für
die jüngeren Gäste und eine Musikbox mit Musik aus den 60-iger
Jahren. „Wir haben keine Heizung und heizen mit dem Kachelofen,
jeder Gast, der uns einen Korb Holz bringt, bekommt von uns ein Bier gratis“
meint Marlène scherzend. Der hintere Saal, der auch für kleinere
Gruppen geeignet ist, verfügt auch über 30 Plätze. Täglich
wird am Mittag ein Tagesmenü serviert. Auf der Karte findet man auch
die bekannten Jack’s Pizzas, die auf dem Holzbrett – in Form
des Murtensees – serviert werden, ein gutes Stück Fleisch mit
Pommes Frites und Salat, diverse Teigwaren, Filets de perche, diverse
Fondues (Japonaise, Bacchus, Bourguignonne, Bressanne, Fromage), Salate
und den Cocktail de crevettes Sauce Calypso. Dazu werden Weine aus dem
Vully Vaudois, waadtländische und französische Weine oder ein
Prosecco serviert. Neben dem Zapfbier und einigen Bierspezialitäten
wird auch das Erdinger Weissbier ausgeschenkt.
Restaurant des Trois-Suisses / Öffnungszeiten: Mo-Do 8h30-23h, Fr
& Sa 8h30-24h, So + Mo bis 17h geschlossen, genügend Parkplätze,
Tel. 026 677 08 90
  
6000 BesucherInnen am Comptoir von Salavaux

Über 40 Aussteller präsentierten sich am
Comptoir von Salavaux. Laut Roland Maspoli, Präsident des Comptoir,
waren alle Aussteller vom grossen Besucheransturm sehr positiv überrascht.
Raymond Etter (TV-Etter), der am Comptoir viele neue Kontakte knüpfen
und auch viele Geräte verkaufen konnte, träumt bereits von einem
„Comptoir du District d’Avenches“, das in Salavaux durchgeführt
werden könnte. Laut Alain Fasel, Vize-Präsident des Comptoir,
hat das OK jedoch beschlossen, dass das Comptoir in den nächsten
Jahren (alle zwei Jahre) im gleichen Stil, mit vielleicht 15 bis 20 zusätzlichen
Ausstellern, durchgeführt werde. Er selbst sei auch sehr zufrieden
und habe sogar ein Auto verkauft, was an einem Comptoir eher selten der
Fall sei. Pierre Bovet, Garage du Relais Salavaux, präsentierte den
neuen Peugeot 307 cc, der beim Publikum auf sehr grosses Interesse gestossen
ist. Phillipe Villoz, Besitzer der Mac Quality aus Cudrefin, der grafische
Arbeiten, Homepage, Hard-& Software für Mac und PC und ein neues
Hologramm anbietet, musste jeden Abend während einer Stunde Offerten
überarbeiten und versenden. Viele Offerten wurden bereits am nächsten
Tag bewilligt. Ob am Stand von Bevan, Besson Quincaillerie, Metzgerei
Badertscher, den Winzern vom waadtländer Vully, der Coiffure Marguerite
usw. - bei all den über 40 Ständen sah man nur zufriedene Gesichter
der Aussteller. Das nächste Comptoir von Salavaux soll, mit einigen
Verbesserungen, wieder im Oktober 05 stattfinden.
 
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