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Im LeLac nicht publizierte Artikel

10 Jahre Metzgerei Clément, Grolley…
und das grosse Fest steigt am 18. Dezember...

Pascal Clément präsentiert...

Pierre Keller / Mein Grossvater pflegte zu sagen: „ein Detailhandelsgeschäft, das sein 100jähriges Jubiläum noch vor sich hat, ist nicht vertrauenswürdig.“ Heute präsentiert sich die Lage im hart umkämpften Detailhandel etwas anders. Der Druck auf Gewerbetreibende wie Bäcker, Metzger usw. ist besonders gross. 10 Jahre dürfen also mit berechtigtem Stolz gefeiert werden und zeugen von einem innovativen und konkurenzfähigen, stabilen Unternehmen. Von Nichts kommt Nichts, das wissen auch Unternehmer Pascal Clément, Metzgermeister seit 1994, und seine 4köpfige Belegschaft. Jeden Tag stehen über 100 frische, sorgfältig zubereitete Artikel zur Auswahl und jede Woche wechseln allein in der Metzgerei Grolley 1-1,5 Tonnen (!) ausgesuchte, saftige Stückchen Fleisch oder feine Rauchwürste aus eigener Produktion über den Ladentisch. Diese Zahlen schaffen Vertrauen. Beliebt und gefragt sind die „Ideen des Tages“, das praktische Traiteur-Angebot und das „sur commande“ für Gourmet-Platten und Spezialitäten wie Fisch, Fruits de mer und Fohlen. Das gute Laden-Ambiente, gewürzt mit stets guter Laune und Humor, macht das Einkaufen bei Clément zusätzlich zum Vergnügen.
Das Fest vom 18. Dezember, 17h-20h, im Centre commercial Grolley, bietet sowohl Weihnachtsstimmung mit der Fanfare de l’Avenir, Grolley, wie auch Action mit viel Spiel und Spass, Restauration, Animation, heissen Getränken und einer feinen Suppenküche. Dass der Jubilar Clément (er offeriert am 18. Dezember in der Metzgerei den ganzen Tag 10% Rabatt auf allen Artikeln) neben Denner mit dabei ist, versteht sich von selbst.


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Interview mit der Weinkönigin du Vully

Am 5. Juni dieses Jahres wurde Tamara Däpp zur ersten Weinkönigin du Vully gewählt. Die 21-jährige Weinkönigin darf dieses noble Amt bis zum 5. Juni 06 ausüben. Tamara Däpp ist ledig und arbeitet als stellvertretende Betriebsleiterin „SV-Schweiz“ im Center Löwenberg. Wir wollten wissen, was die neue Weinkönigin für Pflichten hat und wie sie die ersten Monate erlebt hat.

Tamara Däpp, wird man als Weinkönigin zur Millionärin?
Die Weinkönigin lacht: Nein, finanziell bringt mir dieses Amt nichts, ich kann aber viele interessante Kontakte knüpfen. Vielleicht ist dies bei der nächsten Weinkönigin anders.

Wie viele Tage waren Sie als Weinkönigin unterwegs?
Einige Tage sind es schon, aber ich muss sagen, dass das Team von „rouge et blanc“ auch schon viele Tage mit mir unterwegs war. Ich kann jetzt sehr viele neue Leute kennen lernen und dabei sehr viel lernen. Dieser Erfahrungswert ist für mich sehr wichtig. Es gibt auch unangenehme Situationen.

Was sind für Sie unangenehme Situationen?
Es gibt Leute, die mir mit einer gewissen Skepsis gegenüberstehen. Es ist etwas Neues, man kennt es nicht und weiss nicht was die Weinkönigin für eine Aufgabe hat. Dies gibt manchmal ganz komische Situationen, wo ich mich fragen muss, was soll ich tun?

Was ist die Aufgabe der Weinkönigin du Vully?
Meine Aufgabe ist es, in der Schweiz und so gut als möglich auch im Ausland, den Wein aus dem Vully und die Region zu vertreten und bekannt zu machen.

Gab es auch lustige Situationen?
Ich kann dies nicht sagen, denn jeder Auftritt ist so speziell, dass jeder dieser Anlässe für mich ein spezielles Erlebnis ist. Ein absolutes „Highlight” war das Winzerfest im Vully.
Die Weinkönigin du Vully wurde durch Etienne Perrin von rouge & blanc ins Leben gerufen.

Stehen die Vullierains dahinter?
Mittlerweilen schon, es hatte gewisse Anfangsschwierigkeiten. Ich kann nicht für alle sprechen aber ich glaube, dass es viele gibt, die stark dahinter stehen. Besonders wichtig ist, dass die Winzer dahinter stehen. Aber auch diese mussten zuerst sehen, wie dies funktioniert. Etienne Perrin ist der Manager der Weinkönigin du Vully, der die Anlässe koordiniert.

Werden Sie von den Winzern unterstützt?
Ja, wenn ich eine Frage habe, weiss ich wohin ich gehen kann. Aber finanziell werde ich nicht unterstützt. Am Winzerfest wussten viele Winzer auch nicht genau wer ich bin und was ich für eine Aufgabe habe und waren zu Beginn etwas skeptisch, aber am Sonntag Abend war es soweit, dass ich mit ihnen sämtliche Stände besuchte.

Wie teilen Sie Ihre Zeit ein?
Ich habe meinen Job im Löwenberg. Wenn ich während der Arbeitszeit als Weinkönigin unterwegs bin, muss ich diese Zeit später wieder aufarbeiten.

Sie müssen deshalb mehr arbeiten und verdienen nicht mehr, sind Sie trotzdem zufrieden?
Die Weinkönigin überlegt etwas länger und meint: Ja doch schon, denn es ist jedes Mal etwas Neues. Natürlich möchte ich manchmal lieber am Abend früher nach Hause kommen oder am Wochenende etwas Sport treiben, aber ich habe dies so gewollt und stehe auch dazu. Auf der anderen Seite graut es mir, wenn ich daran denke, dass ich im Juni 06 das Amt als Weinkönigin abgeben muss.

Sie sind eine glückliche Weinkönigin!
Ja, ich bin gerne Weinkönigin und mache auch gerne die Aufbauarbeit, die dazu nötig ist. Es gibt positive und negative Erfahrungen, die von mir auch etwas abverlangen, doch ich denke nicht gerne ans abgeben. Die zweite Weinkönigin du Vully wird es hoffentlich im 2006 etwas leichter haben - WK lacht – aber es ist ja das Ziel, dass ich die Aufbauarbeit mache. Vielleicht kann die nächste Weinkönigin auch finanziell etwas rausholen. Ich hoffe, dass durch unsere Aufbauarbeit die Zukunft der Weinkönigin du Vully gesichert wird und diese die Weine aus dem Vully, die regionalen Produkte und die Region noch lange vertreten kann und sie einem grossen Publikum bekannt machen kann.


Aktivitäten der Weinkönigin
Arlesheim: Weinpromotion
Kallnach: Weinpromotion (ehem. Hotelfachschüler Bern)
Sugiez: Bisconet (Promotion Wandkalender 05 – Denk an mich)
Sugiez: Winzerfest
Bern: Grand Prix du vin suisse (Stadttheater)
Löwenberg: Weindegustation
Murten: Murten Classics
Murten: 10.-12. Dezember Stand BisConet am Weihnachtsmarkt


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Das Restaurant de l’Ecu in Praz wurde sanft renoviert

Antoinette und Pierre-André Derron

1987 haben Antoinette und Pierre-André Derron das Restaurant de l’Ecu und die Metzgerei von den Eltern Derron übernommen. Das Restaurant und die Metzgerei werden bereits von der dritten Generation der Familie Derron geführt. Laut Pierre-André Derron wurden die letzten Renovationsarbeiten 1987 gemacht und 1999 eine neue Küche installiert. Diesen November wurden im Bistro und im schönen alten Saal nebenan eine neue Lüftung installiert und im Bistro ein neues Buffet und eine neue Zimmerdecke mit neuen modernen Sparlampen. Bei den Renovationsarbeiten wurde darauf geachtet, dass der typische Bistrocharakter beibehalten wurde, deshalb findet der Gast auch wiederum die schönen alten Holztische, die zum neuen Steinplattenboden bestens passen, sowie die neuen Stühle.

Gutbürgerliche Familienküche
Laut Pierre-André Derron haben seine Eltern und Grosseltern den Gästen immer eine gutbürgerliche Küche serviert. Antoinette Derron, die seit Jahren hinter dem Kochherd im Ecu steht, meint dazu: „Ich koche gutbürgerliche Gerichte, wie man sie von zuhause kennt“. Das Kochtalent liegt anscheinend in der Familie, denn die Mutter von Antoinette kochte während Jahrzehnten und ihre Schwester Monique noch heute im Buffet de la Gare in Faoug. Das zarte Filet de boeuf und Filet mignon, die Spargeln, die Grillspezialitäten im Sommer und die Cochonaille sind nur einige der beliebten Spezialitäten, die im Ecu serviert werden. Das Restaurant wird nicht nur gerne von der einheimischen Bevölkerung heimgesucht, sondern hat eine grosse Stammkundschaft aus Bern und Basel. Die Hausmetzgerei beliefert auch andere Restaurants im Vully. Das Restaurant ist vom Mittwoch bis Sonntag geöffnet.
Tel. 026 673 14 39

Historique: Restaurant de l’Ecu
L’ancienne Auberge du Lyon d’Or, qui abrite actuellement ce restaurant, est mentionnée pour la première fois en 1810. On ignore par qui cet établissement fut fondé. Il appartint de 1818 jusqu'à 1845 à Emmanuel Aeschbacher, de Lützelflüh. En 1870, la maison était la propriété de Louis Vacheron. Son nouveau nom d’Ecu cantonal apparaît pour la première fois dans les textes en 1844. L’auberge fut modifiée et agrandie en plusieurs étapes; de 1839 à 1843, puis en 1853, suite à un incendie. Le toit fut refait en 1913, comme indique sa couverture en tuiles qui est datée. L’annexe occidentale, coiffée d’un toit plat et servant de salle à manger, fut ajoutée après la deuxième Guerre mondiale.
Noël à la carte


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Avec les Gourmettes du Vully

Pierre Keller / Die Frage nach Weihnachtsgans oder Neujahrsbraten? Machen Sie’s wie die Gourmettes du Vully, und jedes Rezept- und Küchenproblem wird zum ungetrübten Kochvergnügen und Gaumengenuss bei Ihnen zu Hause mit Familie und Gästen. Die positive und stets innovative Philosophie dieser „Confrérie féminine gastronomique, bachique et artistique“ darf für den Hausgebrauch kopiert und angewandt werden. Leitmotiv dabei ist die Freude am Kochen, die Lust zu geniessen und das Vergnügen, Familie und Freunde kulinarisch zu verwöhnen. Stellen Sie also wieder einmal Ihr Heimchen an den Herd und kochen Sie sich über die Festtage Glück und Freude ins Haus.
„Aller Anfang ist leicht“, wie Mosimann einmal sagte. Planen, überlegen, gezielt einkaufen und schon kann’s losgehen. Bei den aktiven Gourmettes wird ein solcher gastronomischer Höhepunkt unter ein Motto gestellt das vielleicht „Tour de Suisse“, „Toscane“ oder auch „Train bleu“ etc. heissen kann. Stossrichtung und Rahmen für’s braten, kochen und backen eines Menus werden im Voraus bestimmt. Das vereinfacht die Komposition des ganzen Menus sehr, denn auch Gewürze, Wein und Desserts sind im Motto bereits gegeben. Eine runde Sache die nicht zusammengepuzzelt werden muss und in der Pfanne und im Gaumen ein Chaos anrichtet. Das sind einige nützliche Tipps, die ich der Doppel-Präsidentin (Zentral und Sektion Vully) Gisèle Althaus entlocken konnte. Aber jede motivierte Hobby-Köchin darf ruhig einmal ihre Augen, Ohren und die Nase bei den Gourmettes zwanglos spazieren führen. Die Gourmettes sind eine von Männern unverseuchte Gilde kreativ kochender Frauen, die der typisch weiblichen Kunst huldigen, sich selber zu verwöhnen. Unter den 14 Mitgliedern der Sektion Vully werden regelmässig Treffs mit 5-Gang-Menus in Môtier organisiert die – versteht sich von selbst! – von einer ausgelosten 4er-Brigade gekocht und an festlicher Tafel in corpore genossen werden. Das schafft Team-Geist, Ideenaustausch, knüpft Freundschaften und multikulturelle Verbindungen, und gibt nicht zuletzt jeder Teilnehmerin ein neues Wertgefühl für Koch- und Essenskultur mit nach Hause, das sich auch auf Familie und Kinder überträgt. Die Gourmettes Suisses zählen 270 Mitglieder in 20 Sektionen, und jede motivierte Frau ist herzlich eingeladen mitzumachen. Dabei ist es nicht Bedingung bereits eine gute Köchin zu sein, sondern vielmehr der Wille aktiv und mit Herz und Hand dabei zu sein. Ergreifen Sie die Gelegenheit, erkundigen Sie sich und schaffen Sie sich neue, wertvolle Kontakte. (Tel. 026 673 10 60, Gisèle Althaus, Lugnorre).
„Dame Gourmette est un fin palais amateur d’un art subtil et délicat: la gastronomie. Convivialité, créativité, amitié résument les qualités d’une Gourmette.


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  Last Update
30.1.2012
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