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Im LeLac nicht publizierte Artikel Avenches - frischer Wind im Hôtel-de-Ville
Von Pierre Keller / Ehrwürdig ist es geblieben;
von gewisser Noblesse und gehobenem Niveau. Ein bisschen nostalgisch verträumt
wie das Städtchen auch - ohne Stress und Hetze - gemütlich und
anspruchsvoll gleichermassen, aber, der frische Wind ist präsent.
Raphaël Gobet (32) der neue Patron, ist kein unbekannter im Hôtel-de-Ville.
Seine zehnjährige Erfahrung als bewährter Chef de service sind
in guter Erinnerung. Seine, von Gästen und Passanten stets geschätzten
menschlichen und professionellen Qualitäten, wie auch sein tadelloser
Führungsstil haben sich nun seit dem 1.Nov. 03 auf das ganze Etablissement
ausgeweitet. Er ist im eigenen Reich zum kompetenten und weitsichtigen
Patron herangereift. Das verspricht Qualität, Kontinuität und
neue Initiativen in einem, und sichert auch das Vertrauen der Stammgäste
und verwöhnten Feinschmecker aus nah und fern. Ein Bilderbuchstart
für den jungen Unternehmer!
Zwei Tage Fasnacht in Courtepin
Laut Michel Louis, Präsident des Organisationskomitees der Fasnacht, findet die Fasnacht von Courtepin/Courtaman/Wallenried erstmals während zwei Tagen statt. Vor Fasnachtsbeginn läuten zwei Guggen zwischen 19h30 und 20h30 in den Restaurants von Courtepin, Courtaman und Wallenried die Fasnacht ein. Erstmals findet am Freitag um 21h01 die offizielle Eröffnung der Fasnacht mit einer Übernahme der beiden Schlüssel der Gemeinden Courtepin und Wallenried, durch das OK der Fasnacht, einer Ansprache der beiden Gemeindepräsidenten und des Präsidenten des OK der Fasnacht. Als Ehrengast werden Stadtpräsident von Freiburg und neu gewählter Nationalrat, Dominique de Bumann und eine „weltbekannte“ Persönlichkeit aus dem Seebezirk erwartet. Ab 21h31 lädt DJ Momo zum Tanz ein und zwischendurch spielen die Guggen von Courtepin und Plaffeien im Kirchgemeindesaal. Dort wird den Gästen der Fasnacht auch kulinarisch einiges geboten. Um 00h01 werden die besten Masken (beste Verkleidung) prämiert.
Am Samstag wurde alles um eine halbe Stunde vorverschoben Um 12h01 treffen sich die sieben Guggen am Bahnhof und um 15h01 findet der Startschuss des Umzuges (Route de l’Industrie, Courtaman), mit 24 Gruppen, statt. Michel Louis ist besonders stolz, dass erstmals ein Guggenmusik aus Murten, die Ringmurechutze, am Umzug mitmacht. Für ZuschauerInnen ist der Umzug gratis. Um 17h01 beginnt der Prozess des Wacoucou, der anschliessend verbrennt wird, um 17h31 beginnt der Fasnachtsabend, ab 18h01 lädt DJ Momo wiederum zum Tanz ein, zwischendurch spielen die anwesenden Guggen, die um 23h30 gemeinsam ein „kleines“ Monsterkonzert geben. Zum Essen bietet die Fasnacht von Courtepin das traditionelle Geschnetzelte zum Preis von Fr. 10.--, Bratwürste, Sandwichs usw. und das Bier zwischen 22h01 und 22h31 für 2 Franken an. Das OK legt auch grossen Wert auf die Sicherheit und bietet seit einigen Jahren die ERREM-Sécurité auf, die in den letzten Jahren dafür sorgte, dass die Fasnacht ohne unangenehme Vorkommnisse durchgeführt werden konnte. Für die Guggen und FasnächtlerInnen, die nicht mehr nach Hause fahren wollen, stehen Turnhallen mit genügend Matratzen gratis zur Verfügung.
Fasnacht auf www.carnaval-courtepin.ch Seit Kurzem findet man das Programm der Fasnacht 04, die Geschichte der Fasnacht von Courtepin, das OK, Fotos der letzten Fasnacht und vieles mehr auf www.carnaval-courtepin.ch
Wacoucou am Carnaval d’Avenches Da das Organisationskomitee während der Fasnacht sich ausschliesslich um den guten Verlauf der Fasnacht kümmert und nicht mitfeiern kann, geht das OK seit einigen Jahren an den Carnaval d’Avenches. Mit dem Wacoucou-Wagen, der einen neuen Kopf erhält, fährt das OK nach Avenches, nimmt damit am Umzug teil und feiert anschliessen mit den Avenchois mit.
Jérôme Clément, Courtepin Von Pierre Keller / Die einzigartige Schmitte in Courtepin,
die Jérôme Clément (27) Ende letzten Jahres übernehmen
und kaufen konnte, setzt selbst gewiefte Kenner und alte Insider des Ferronneriegewerbes
in Staunen und Begeisterung - ein grosser Maschinenpark aus tonnenschweren
Stahl- und Gusskolossen mit Originalwerkzeug aus den Jahren 1920! Für
jedes Gewerbe- und Berufsmuseum wäre diese Arbeitsstätte aus
vergangener Zeit ein heissbegehrtes Sammelobjekt. Der ausgebildete Fachmann,
Künstler und Ideologe Clément weiss jedoch mit den Maschinen
umzugehen und sie in aufwendiger Pflege funktionstüchtig zu erhalten.
„Als stillgelegte Museumstücke wären sie bereits nach
wenigen Jahren nicht mehr zu gebrauchen“, erklärt er. Nostalgie
kommt auf, wenn man den Künstler in ohrenbetäubendem Lärm
an den feuer- und funkenspeienden Ungetümen, am Schmelzofen (1’200-1’500°)
und Amboss hantieren sieht. Gross auch das Staunen, wenn aus den Maschinen
und unter seinen Händen filigranartige, fast zarte Gebilde entstehen.
Wunderschöne Rosen, Blumen, Trauben und zierliche Ornamente wie aus
1001 Nacht. Jérôme Clément ist ein wirklicher Meister
seines Fachs. So erstaunt es nicht, dass seine abenteuerlich anmutende
Schmitte als einzigartiges Event, zum Anziehungspunkt und Magneten für
Besucher wie Schulen, Vereine und für kulturelle Anlässe geworden
ist. |
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