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Im LeLac nicht publizierte Artikel
Grolley: Theater <Le ptit Trac>
Le ptit Trac Pierre Keller / «Délire dans le Boeing» von Regis Porte, heisst das neue Stück der Truppe. An Bord eines ungewöhnlichen Boeings erleben Personal und Reisende aussergewöhnliche Situationen in welchen sich Träume, Realität und Verwirrungen verwickeln. Wieso auf der guten alten Erde bleiben wenn man sich auf mehr als 36'000 Füsse davon entfernt toll amüsieren kann? Die Theatergruppe «Le Ptit Trac»Grolley, spielt diesen amüsanten Zwei-Akter unter der bewährten Regie von Nicolas Raemy im Saal der Auberge de la Gare, Grolley. Aufführungsdaten: 23., 24., 25., 29., 30. und 31. März um 20h. Platzreservationen ab 12. März Tel. 079 272 63 61 (14h-19h). Eintritt frei.
<Les Petits Princes>, Vallon: Devenez un artisan du bonheur
Pierre Keller / <Les Petits Princes> heisst soviel
wie handicapierte Kinder für eine Woche zu glücklichen kleinen
Prinzen und Prinzessinnen machen. 2003 startete Anissa Djendli aus Vallon
diese schöne Idee aus eigener Initiative und mit viel selbstlosem
Einsatz. Ihr Projekt wurde zum Erfolg, denn bereits im ersten Jahr durften
sechs seh- und hörbehinderte Kinder eine Prinzen-Woche <Les
Petits Princes du Désert> - in Mauretanien erleben. Das
Glück und die Freude der Kinder war gross, sagen die Verantwortlichen,
Anissa Djendli und Marca Rugo.
Avenches: 1000 Gründe: In seinem ersten Album singt Christian Tschanz
Pilze aus Saint-Aubin: Kulinarische Köstlichkeit neu entdeckt
Pierre Keller / Grifola frondosa nennt sich dieser noch wenig bekannte, sehr dekorative und nicht minder fein schmeckende Zuchtpilz. Der nach Missernten wieder auferstandene Pilz-Zuchtbetrieb VEGEtech hat einige Bedeutung für den aufstrebenden Industrieort Saint-Aubin. Nach der geglückten Sanierung hat nun für den Firmenbesitzer und Profizüchter Patrice Collaud Mitte Februar 07 nach Ausfall die erste Ernte begonnen. Geplant sind vorläufig 250-300 kg pro Woche, in zeitlich gestaffelter lückenloser Aufzucht während des ganzen Jahres. Das edle aber arbeitsintensive Gewächs (Collaud beschäftigt 4 Mitarbeiter) verlangt vom Züchter viel Geduld und feinstes Fingerspitzengefühl für die exakte Reife. Die Vertriebs-Administration der Firma läuft auf Hochtouren. Interessiert haben sich bereits 400 Fine-Food-Detaillisten aus der ganzen Schweiz, darunter der Grossverteiler Coop, der den Grifola-Pilz dieser Tage in gefälliger Präsentation schweizweit auf den Markt bringt. Grifola ist ein zarter und kapriziöser Pilz, der sowohl in der Aufzucht (Sauberkeit und Hygiene) wie in der Küche, mit Sorgfalt und Liebe behandelt werden will. Mit seinem ausgewogenen Aroma er schmeckt mild-nussig mag er frische Butter (gedämpft) ohne viele Gewürze, Salz, Pfeffer und Zwiebeln. Auch ist er kein Saucenpilz, eignet sich jedoch ausgezeichnet als noble Beigabe zu Grilladen, Fisch und zu Salaten. Er gibt der gepflegten modernen Küche neue Geschmacksimpulse und ist eine ungewohnte Freude für das Auge. Mehr über VEGEtech und Grifola: www.grifola.com
Musée Romain, Avenches: Alkohol und Drogen zu Römerzeiten
Pierre Keller / Opium zum zMorge - Frühstück
nach Art der alten Römer gefällig ? Brillant, spannend und mit
grosser Sachkenntnis schilderte die Archäologin Sophie Delbarre-Bärtschi
den sorgenlosen Umgang unserer Vorfahren mit weichen und harten Drogen.
Aber dazu gab es damals nicht wenige gute Gründe. Während unsere
heutige Gesellschaft strikten Unterschied zwischen Medikament und Genussmittel
macht, hatten die alten Römer alles im selben Topf und bedienten
sich für unterschiedliche Zwecke nach Bedarf und nach Belieben: als
Betäubungsmittel zur Linderung der Schmerzen, als vorsorglichen Schutz
gegen Krankheiten, oder zum reinen Genuss. Sie kannten Cannabis, Alkohol,
Opium und zahlreiche weitere toxische Präparate aus Pflanzen, Pilzen
und tierischer Provenienz. Zudem waren die RömerInnen Weltmeister
im Mixen und Mischen. Droge Nummer 1 war das Opium in allen Formen und
bei jeder Gelegenheit, gefolgt von Alkohol (Wein), Haschisch/Cannabis
und Marihuana. Die Drogen waren Volksgut, wohlfeil und nicht nur den Reichen
vorbehalten. Dass alle tapferen Gladiatoren auch Dopingsünder waren,
sei hier nur am Rande erwähnt. Einerseits begreift man die Notwendigkeit
des Konsums, anderseits gab es keine Gesetze, die die Verwendung der Drogen
regelte. Der Missbrauch und die Abhängigkeit waren programmiert.
Beigefügt sei noch, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der
Römer unter 50 Jahren stand!
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