![]() |
||||||||
|
||||||||
|
Im LeLac nicht publizierte Artikel
10 Jahre espacefemmes/frauenraum Pierre Keller / Haben Sie gewusst, dass espacefemmes/frauenraum innert 10 Jahren eine effiziente und notwendige Anlaufstelle für juristische, private und berufliche Beratung für Frauen geworden ist, aber ebenfalls ein Ort des Austausches, der dem allgemeinen wie integrationsfördernden Kontakt zwischen Frauen jeden Alters, Herkunft und Nationalitäten dient? Kulturell, sozial und gesellschaftlich hat sich die Institution einen bedeutenden Namen über die Kantonsgrenzen hinaus geschaffen. Allein im Jahr 2007 fanden über 3000 Frauen und 450 Kinder bei frauenraum Rat und Hilfe. Eine erstaunliche Leistung der zwei Projektleiterinnen und ihrer 15 Mitarbeiterinnen. Die Zukunft und Weiterentwicklung von frauenraum liegt bei der kreativen Ausweitung der Projekte und dem Ausbau der Vielfältigkeit der angebotenen Leistungen, was wiederum von der Freizügigkeit der Mitglieder dieser Institution abhängig ist. Selbstverständlich wird das Jubiläumsjahr von vielen themengerechten Anlässen, Atelierforen und Events geprägt, die dem breiten Publikum offen stehen. espacefemmes/frauenraum befindet sich an der Rue Hans Fries 2 in Fribourg, 026 424 59 24 www.espacefemmes.org
Problem-Kinder oder Problem-Eltern?
Pierre Keller / «Wir haben ein Problemkind» ist der Grundtenor der Eltern. Fragt man das Kind, wird es vielleicht sagen: «Ich habe Problemeltern.» Damit ist das Familienproblem Tatsache, die Schuld wird hin- und hergeschoben und die Familie reibt sich auf. Aber es geht auch anders, und das einfachste Rezept heisst: «Nicht die Schuld, sondern das Problem erkennen.» Oft aber braucht es dazu einen Ansporn oder auch eine Hilfe. Erkennen ist die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen. Die kantonale Direktion für Gesundheit und Sozialwesen hat dem Verein Familienbegleitung/Association pour l'Education Familiale den Auftrag erteilt, Familien mit Problemen in der Erziehung ihrer Kinder zu beraten und zu unterstützen. Getragen wird diese Institution von der Gesundheitsförderung Schweiz, der Loterie Romande, der Stiftung Arkanum und zahlreichen Privaten. Die Projektleiterin Frau Cristina Tattarletti gibt folgende Auskunft: «Wir sind ein kleines, gut eingespieltes Team und betreiben im Monatstakt im Kanton Freiburg über 50 Anlaufstellen als offener Beratungsdienst für Gruppen. Beliebt sind unsere Café Parents/Enfants jeden Donnerstag von 9h bis 11h im Restaurant COOP Freiburg Centre als erster Kontakt. Wir arbeiten in Gruppen, am Telefon oder mit Hausbesuch. Unser Beratungsdienst richtet sich an Eltern mit Kindern im Alter von 0-7 Jahren. 2006 wurden unsere Dienste von mehr als 2400 Eltern mit über 3800 Kindern beansprucht. Diese Zahlen wurden 2007 deutlich überschritten und wir suchen weitere geeignete MitarbeiterInnen.» Die Anlaufstellen für Eltern sind über Tel. 026 321 48 70 Français / 026 322 86 33 Deutsch zu erfahren. Infos: www.educationfamiliale.ch
Perfekter Millésime 07
Im Vully sind insgesamt 152,6 Hektaren Reben angepflanzt, wovon 49,6 ha auf Waadtländerboden und 103 ha auf Freiburger. Zwischen 55-63% sind Chasselas-Trauben, um die 25% Pinot noir und der Rest sind Spezialitäten wie Garamet, Garanoir, Gewürztraminer, Riesling Sylvaner, Chardonnay, Freiburger.Im Februar präsentierten die Winzer aus dem Waadtländer Vully und Office des vins vaudois im Restaurant des Bains in Avenches den Millésime 07 der Presse. Die beiden Oenologuen, Fabrice Rayroux und Claude Jotterant, kommentierten die Weine aus dem Waadtländer Vully. Der Gesamteindruck, die die beiden Oenologuen von den Weinen hatten, war sehr gut. Man spüre bei jedem Wein, welcher Weinbauer dahinter stehe und von welchem Rebberg der noble Tropfen stamme, meinte einer der Oenologue und fügte hinzu, dass die Qualität durchgehend gut sei und sich der Wein aus dem Vully von den Massenprodukten klar unterscheide. Alle 12 Weine erhielten eine gute Kritik, wobei die Rotweine noch etwas jung waren und sich noch weiterentwickeln werden bis sie das richtige, fruchtige Bouquet haben werden. Auch die Journalisten waren von dieser professionellen Präsentation der Weine beeindruckt und konnten einiges dazulernen.
Der Ball & der Rest Wann ist ein Freistoss indirekt, wann direkt? Kurt Rumo / Je nach Art des Fouls entscheidet der Schiedsrichter auf direkten oder indirekten Freistoss. Der direkte Freistoss wird vom Schiedsrichter gepfiffen, wenn der Gegner beispielsweise getreten oder geschlagen wird, beim absichtlichen Handspiel, beim Halten des Gegners oder beim Berühren des Gegners ohne Ball.
Schiedsrichter zeigt mit gestreckter Hand auf Hüfthöhe) Den indirekten Freistoss signalisiert der Schiedsrichter, indem er einen Arm über den Kopf streckt. Gepfiffen wird er, wenn z.B. der Lauf des Gegners behindert wird und bei Unterbrechungen des Spiels wegen einer Verwarnung.
Schiedsrichter hebt den Arm über den Kopf Die wohl bekanntesten Vorgehen sind das Abseits und Verstösse gegen die Rückpassregel. Berühmt wurde diese Regel durch den vom deutschen Schiedsrichter Dr. Markus Merk am 19. Mai 2001 gepfiffenen Rückpass von einem Hamburger Spieler zu seinem eigenen Torhüter in der Nachspielzeit. Den bis heute umstrittenen indirekten Freistoss verwandelte der Spieler Andersson von Bayern München zum 1:1. So wurde Bayern in letzter Sekunde doch noch vor Schalke Meister. Beim direkten Freistoss braucht der Ball nur von einem Spieler berührt zu werden, um ein Tor zu erzielen. Beim indirekten muss der Ball noch von einem weiteren Spieler gespielt werden, damit das Tor zählt. Vor einem Freistoss muss der Ball völlig ruhig am Boden liegen. Alle Spieler der verteidigenden Mannschaft haben einen Mindestabstand von 9,15m zum Ball einzuhalten. Sollte das nicht möglich sein, weil z.B. ein indirekter Freistoss im Strafraum gepfiffen wird, dürfen sich die verteidigenden Spieler auf der Torlinie stehen.
Dis-moi tout Quand l'embonpoint suscite l'admiration
Kurt Rumo / Cette admiration est vouée aux lutteurs de sumo, sport de combat japonais vieux de plus de 1500 ans. Les rikishi - les lutteurs - n'ont peut-être pas un physique de jeune premier mais ce sont des colosses extrêmement souples. Le sumo ne connaît pas de limites de poids comme en boxe ou dans les formes occidentales de lutte. Il se peut donc qu'un combattant se retrouve devant un adversaire deux fois plus lourd que lui. Lorsque Konishikis (une des plus grandes vedettes) était encore actif, il pesait plus de 280 kg et se retrouva opposé à Terao, un poids plume de 114 kg. Mais les poids lourds ne sont pas gagnants d'avance. Pour être déclaré perdant, il n'est pas nécessaire de tomber dans le cercle ou d'être poussé au dehors. Le combattant sumo qui touche le sol d'une partie quelconque de son corps, avec son genou ou du bout des doigts ou encore avec sa chevelure, a perdu.Il y a une centaine d'années, les lutteurs sumo ne pesaient qu'une soixantaine de kilos, car le Japon ne connaissait pas le pain et les mets riches en vitamines étaient difficilement accessibles. Aujourd'hui, ils pèsent tous plus de 150 kg, ces géants modernes qui ont su sauvegarder les rituels du sumo et son étiquette, ce qui est un exploit en soi dans le sport aujourd'hui si éphémère. Dans le sumo, la tradition fait l'objet de plus d'attention que le combat lui-même et les rituels prennent plus de temps que les duels. Par exemple, les combattants tournent d'abord leurs mains vers l'extérieur pour prouver qu'ils n'ont pas d'arme; ils frappent dans leurs mains pour en faire tomber le sable et l'argile qui constituent traditionnellement la plateforme de sumo. Les rikishi sèment une poignée de sel dans le ring en signe de purification et de protection contre les blessures. Le combat lui-même, en général moins d'une minute, dure donc moins longtemps que la phase d'échauffement (4 minutes sont prescrites). Comme le veut la tradition hiérarchique, les rikishi plus jeunes sont au service des plus âgés. Lorsqu'un rikishi plus âgé entre dans les vestiaires, tous les autres sont attentifs au moindre de ses gestes et lorsqu'il tend la main, on lui offre immédiatement un linge. Aujourd'hui, on recense 800 rikishi professionnels. Un classement officiel des rikishi, le Banzuke, est établi après chaque tournoi en fonction de leurs dernières prestations.
Kantonales Schützenfest Das 28. Freiburger Kantonal Schützenfest findet im Juli 09 im Seebezirk statt. Nach 57 Jahren sollen Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz im zweisprachigen Seebezirk zu Gast sein. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Fritz Herren ist seit knapp einem Jahr an den Vorbereitungsarbeiten dieses Grossanlasses. Die unter Führung von Andreas von Känel stehende Schiesskommission hat bereits alle Verträge für die Benutzung der Schiessanlagen unterzeichnet. An drei Wochenenden werden rund 8000 Schützinnen und Schützen im Seebezirk erwartet. Der Kantonalschützenverband erteilte dem OK im Februar, mit der Unterzeichnung des Pflichtenheftes, den Auftrag zur Durchführung des 28. Freiburger Kantonal Schützenfestes. Laut Andreas von Känel nehmen jährlich zwischen 40'000 bis 45'000 Schützinnen und Schützen an solchen Anlässen teil. Im Seebezirk werden sie auf 13 Schiessanlagen für 300m und 4 Anlagen für Pistolenschiessen verteilt. Das Festzentrum wird in der OS Prehl in Murten aufgebaut. Unter dem Motto ?Der Seebezirk im Visier" findet das Freiburger Kantonalschützenfest vom 10.-13.7.09, 17.-20.7.09 und 24.-26.7.09 statt.
Ecole du spectacle équestre Zirkusluft in Donatyre
Henri Wagneur Pierre Keller / Am südlichen Ausgang des Dorfes Donatyre bei Avenches steht seit jüngster Zeit eine leuchtend rote Zirkuskuppel. Unter diesem kleinen Kapitell wird für einmal nicht Zirkus gespielt, sondern das Zirkusspiel mit dressierten Tieren von der Pike auf gelernt. Der Maître ist kein geringerer als Henri Wagneur, der sich im weltweit bekannten französischen Zirkus Arlette Gruss (der schönste Zirkus Europas) als Dompteur und Dressurreiter einen Namen gemacht hat. Das Geheimnis seiner grossen Erfolge möchte der nun 62jährige an begabte zukünftige Zirkusartisten weitergeben. ?Zirkus-Artist ist kein leichter Job der nur von reiner Begeisterung lebt", warnt der erfahrene Profi: ?Geduld, Passion und Geschicklichkeit sind hier gefragt, die Anforderungen in diesem Gewerbe sind sehr, sehr hoch gesteckt." So verlangt Henri Wagneur von seinen zukünftigen Schülern und Kandidaten eine abgeschlossene Berufslehre oder Studien. ?Das ist sehr wichtig", ergänzt er: ?Denn nicht für jeden Zirkusschüler wartet automatisch eine gesicherte Karriere als Berufsartist." Das Programm der Schule umfasst den Werdegang vom fundamentalen, naturnahen Umgang mit Tieren über die professionelle Dressur bis hin zur arenenreifen Ausarbeitung eines Einzelprogramms. Solche typischen Zirkus-Nummern basieren auf Tierdressur, der eigenen artistischen Geschicklichkeit und der Originalität des Auftritts. Gearbeitet wird mit dressurgeeigneten Tieren wie Pferde, Ponys, Esel, Hunde, Lamas usw. (keine Exoten). So kann mit Begabung, viel Arbeit und grosser Beharrlichkeit für einige wenige der heisse Wunschtraum der Arena in Erfüllung gehen. Henri Wagneur's Ziel ist es, zwei oder drei Artisten pro Jahr auszubilden und weltweit an grosse Zirkusunternehmen zu vermitteln. Nein, Wagneur und seine Partnerin Michèle verkaufen keine Luftschlösser und Seifenblasen, ihr Unternehmen ist solide fundiert, die Schulung professionell, und jeder, nach strengen Kriterien ausgesuchte Kandidat/Kandidatin wird harmonisch in den Schul-, sprich Zirkusbetrieb eingegliedert. Am 8. März organisiert die neue ?Ecole du spectacle équestre" in Donatyre einen Tag der offenen Tür. Für interessierte eine gute Gelegenheit, sich vor Ort zu informieren.
Théâtre P'tit Trac, Grolley Dérapage incontrôlé
Ein höchst seltsames Vehikel, ein durchgedrehter Professor und ein unbedachter Handgriff sorgen für eine fantastische Gaudi mit unglaublichen Verirrungen und Verwirrungen. Eine brandneue, total verrückte Komödie des bekannten Laien-Theaters <P'tit Trac> aus Grolley. Ein Augen- und Ohrenschmaus für alle, die sich wieder einmal köstlich amüsieren, und sich einen entspannten Abend gönnen wollen. Die viel versprechende Komödie stammt von Jean-Michel Gavin und wurde von Benoît Perriard und Rita Pochon in Szene gesetzt - im Saal der Auberge de la Gare, Grolley. Spieldaten: Do 6.3., Fr 7.3., Sa 8.3., Do 13.3., Fr 14.3., Sa 15.3. um 20h sowie So 9.3. um 17h. Freier Eintritt.
Euro 2008 Primes versées lors de la CE de foot 2008
Kurt Rumo / L'UEFA - l'Union européenne de football - a annoncé qu'elle augmente les primes versées lors de la prochaine Coupe d'Europe en Suisse et Autriche aux 16 nations participantes. Ces primes s'élèvent actuellement à 184 millions d'euros. 129 millions d'euros ont été versés en primes lors du tour final de la Coupe d'Europe 2004 au Portugal. Les primes de l'EURO 2008 ont été augmentées de 55 millions du fait que l'UEFA s'attend à des recettes record de 1,25 milliards d'euros. Le poste de recettes le plus important est constitué des droits des médias, qui représentent 64%. Les 17 sponsors officiels principaux - parmi lesquels figurent McDonald's, Carlsberg et Coca-Cola - verseront à eux seuls 370 millions à l'UEFA. Le prochain Champion d'Europe recevra non seulement la Coupe si convoitée mais encaissera aussi une prime record pouvant atteindre 23 millions d'euros au maximum. La prime de participation se monte à 7,5 millions d'euros par équipe. Une victoire en phase de groupes rapporte 1million d'euros, un match nul 500'000 euros. Les huit quarts de finaliste recevront 2 millions et les quatre demi-finalistes 3 millions d'euros. Le finaliste vaincu reçoit 4,5 millions, le vainqueur 7,5 millions d'euros. Eh bien oui, le calcul est simple: la Suisse gagne le titre en remportant le match du 29 juin 2008 au Stade Ernst Happel de Vienne et comme elle aura remporté tous ses matchs de la phase de groupes, l'Association suisse de football encaisse en tout et pour tout 23 millions de primes, en euros. On peut toujours rêver... Allez, la Suisse, allez!
Wundersame Apéro-Metamorphosen Pierre Keller / Man würde doch meinen, dass Archäologen bodenständige Leute sind! Wer jedoch zum Museum-Apéro am 16. Februar die angekündigte römische Toga erwartete erhielt einen Küchengrill vorgesetzt, der später auf erstaunliche Weise zu einer Römischen Orgel mutierte, und wer eine Sophie Delbarre Bärtschi als Referentin erwartete wurde mit Frau Anne Hochuli-Gysel überrascht, die sich später elegant in eine Madame de Pury-Gysel verwandelte. Mit brillanter Rhetorik verwies sie das ein bisschen aus den Fugen geratene römische Reich wieder in seine Grenzen und das – wie gewohnt – zahlreich erschienene Publikum wurde mit einem Vortrag erster Güte belohnt. Schuld an der rasanten Beförderung eines Küchengrills zur Königin der Musikinstrumente trägt Dr. Friedrich Jakob (Orgelbauer, Organist und Musikwissenschafter). Die spannende Geschichte dieser ungewohnten Karriere begann sozusagen in der Wühlkiste des Museums. Nachdem besagter Küchengrill sich allen Versuchen einer übergeordneten Bedeutung während Jahren erfolgreich widersetzt hatte, buddelte Dr. Jakob im Fundus des altehrwürdigen Museums fünf kleine Metallteile aus, legte sie neben den Küchengrill und sagte schlicht und bescheiden: „Das ist eine römische Orgel, von denen es in ganz Europa nur deren drei gibt.“ Und während der Laie den Kopf schüttelte, entstand unter den Händen der Archäologen und Musikwissenschaftlern das Modell einer der sensationellsten Funde von Aventicum. Eine sechsregister Orgel mit 72 Orgelpfeifen (Tonsäulen) Baujahr 228 n.Chr. Ein Instrument wie es auch in den Arenen als Begleitmusik zu Festivitäten eingesetzt wurde. So fand der armselige Küchengrill zu seinem ihm zugeordneten Platz als Teil eines königlichen Musikinstrumentes zurück. Der mit viel Applaus bedachte Vortrag bewies einmal mehr, dass Archäologen nicht nur über ein grosses Wissen und viel Geduld, sondern auch über fast unbegrenzten Einfallsreichtum und – wenn nötig – eine gesunde Dosis Humor verfügen müssen, wobei letzterer diesmal auch vom Publikum gefordert wurde.
|
||||||||
|