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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Grosser Eier-Gestaltungswettbewerb für die Vor-
und Primarschulklassen des Kantons Fribourg
Ab 6. April 2006 werden anlässlich des Freiburger
Frühlings im Forum Fribourg Hunderte von Eiern ausgestellt. Sämtliche
Vor- und Primarschulklassen des Kantons Freiburg wurden zu einem Eiermalwettbewerb
eingeladen. Bis jetzt haben sich bereits über 400 Schülerinnen
und Schüler zum Mitmachen angemeldet. Die schönsten Ostereier
werden prämiert.
Messeangaben:
Dauer: 6. bis 9. April 2006
Ort: Forum Freibourg (Autobahnausfahrt Freiburg Nord)
Öffnungszeiten: Donnerstag 17:00 bis 20:00 Uhr, Freitag 11:00 bis
22:00 Uhr,
Samstag 09:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: frei
 
Weltweite Premiere:
PlanetSolar plant eine Schiffsreise um die Welt in
80 Tagen mit erneuerbarer Energie

PlanetSolar, ein im Drei-Seen-Land im Geist der Expo
02 gegründeter Verein aus Neuenburg, hat die Segel für eine
weltweite Premiere gehisst: Er plant die erstmalige Weltreise mit einem
Solar-Trimaran mit leisem, umweltschonendem Antrieb ausschliesslich auf
der Basis von erneuerbarer Energie.
Für diese Herausforderung setzt sich das französisch-schweizerische
Team von PlanetSolar drei Hauptziele: Das Potenzial der erneuerbaren Energien
insbesondere der Sonnenenergie mit Hilfe von ehrgeizigen
technologischen Entwicklungen aufzuzeigen, die Öffentlichkeit über
die Bedeutung dieser Energiequellen zu informieren und dafür zu sensibilisieren,
sowie die negativen Auswirkungen, denen Natur und Mensch heute ausgesetzt
sind, auf ein Minimum zu beschränken. «Wir wollen die Phileas
Fogg des 21. Jahrhunderts sein. Doch mehr noch als Jules Vernes Traum
soll unser Projekt vor allem im Dienst der Menschheit und der Umwelt stehen
und über das hinaus gehen, was die so genannt konventionellen, fossilen
Energien uns zu bieten haben», betont der Initiant des Projekts,
der Neuenburger Raphaël Domjan.
Geplant sind zwei zeitlich und örtlich unterschiedliche Routen. Ab
2008-2009 soll eine Weltreise mit
Zwischenstopps entlang des Äquators in 120 Tagen und mit Sonnenenergie
unternommen werden. «Die Optimierung der Verbindungen zwischen den
einzelnen Etappen ist zentral», unterstreicht Pascal Goulpié,
wissenschaftlicher Koordinator des Projekts PlanetSolar, «denn es
geht darum, die klassischen Parameter der Seefahrt, beispielsweise die
Strömungen, zu integrieren, und gleichzeitig den neuen, grundlegenden
Faktor der Sonnenbestrahlung einzubauen, der aufzeigt, wie die Seefahrt
von morgen aussehen könnte.» Der wissenschaftliche Koordinator
ergänzt, dass «mit den Stopps in den verschiedenen Häfen
das Projekt und die Philosophie, die dahinter steht, sichtbar gemacht
werden sollen. Entsprechend werden die Schlüsseletappen gemeinsam
mit den Sponsoren geplant». Die Suche nach Finanzpartnern und Sponsoren
(ein bis drei Hauptsponsoren für das Schiff) beginnt ebenfalls heute.
Die zweite Weltreise ist für 2010-2011 vorgesehen. Diese erfolgt
ohne Zwischenstopps, mit Solarenergie und Wasserstoff. Sie soll 80 Tage
dauern und orientiert sich an der Route der Vendée Globe, die insbesondere
eine Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung und zum mythischen Kap Horn beinhaltet.
«Indem wir uns an Orte begeben, die klimatisch zu den rausten der
Erde gehören, wollen wir beweisen, dass Hybridfahrzeuge heute leistungsfähig
und zuverlässig sind», bekräftigt Raphaël Domjan,
der selbst als einer von zwei Skippern auf dem PlanetSolar-Schiff dabei
sein wird.
Das Modell des innovativen Schiffs wurde heute ebenfalls vorgestellt.
Es soll 30 Meter lang und 16 Meter breit werden. Die Oberfläche der
Sonnenkollektoren dieses riesigen, futuristisch anmutenden
«Meeresvogels»
beträgt 180 m2. «Wir werden alles daran setzen, dass jeder
Bestandteil von PlanetSolar, selbst die Glühbirnendrähte für
die Scheinwerfer, sich an der nachhaltigen Entwicklung orientiert»,
unterstreicht Raphaël Domjan. Für die Konzeption des Schiffs
ist die MW-Line SA in Yvonand zuständig, europäische Leaderin
im Bereich der elektrosolaren Schiffe. «Die Architektur des Schiffs
beruht auf dem Konzept eines Wavepiercers. Mit dieser Form kann der Trimaran
seinen Navigationswinkel beibehalten und quer durch die Wellen fahren,
statt sich von ihnen verschaukeln zu lassen», erklärt
der Projektleiter Richard Mesple und fährt fort: «Unsere Herausforderung,
für die wir auf die Unterstützung von Ingenieurschulen und renommierten
Forschungsinstituten zählen können, besteht darin, ein extrem
leichtes und feingliedriges Schiff zu bauen, das gleichzeitig äusserst
robust und effizient ist.»
Kontakt:
PlanetSolar, Raphaël Domjan, case postale 70, CH-2009 Neuchâtel
Mobile +41 (0)79 242 17 84 oder Richard Mesple +41 (0)24 430 40 70.
E-Mails:
Hauptkontakt: info@planetsolar.org
Kontakt Partner: partenaires@planetsolar.org
 
Den «Freiburger Frühling»im Forum
Fribourg hautnah erleben
Eine Frühlingsmesse findet vom 6. bis 9. April
im Forum Fribourg statt. 10000m2 des
Freiburger Messegeländes verwandelt sich in eine Frühlingslandschaft,
welche die Besucher mit Farben und Düften umschwärmen wird.
Über 40 teilnehmende Firmen nutzen die
Ausstellungsplattform, um den Frühlingsbedürfnissen der Kunden
gerecht zu werden. Als
weitere Highlights werden am Freiburger Frühling auch der Salon
de la Voyance und
Belmont Fruits vertreten sein.
Nach den langen Wintermonaten steigt das Bedürfnis nach Abwechslung.
Auf der
grossflächigen Frühlingswiese präsentieren die Aussteller
verschiedenste Produkte aus den
Bereichen Dekoration, Blumen, Gartenmöbel, Haus und Garten sowie
Ernährung. Die durch
das Gesamtausstellungskonzept erzeugte Landschaft mit grosszügig
gestalteten Flächen
vermittelt den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis der Sinne.
Durchgänge stellen Wanderwege dar. Sitzgelegenheiten und Liegestühle
laden zum
Verweilen ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet somit mit der Frühlingsmesse
ein
harmonisch gestalteter Rundgang.
Auch kulinarisch bietet der Freiburger Frühling eine
reichhaltige Palette einheimischer und ausländischer Produkte. Ein
spezielles Highligt wird passend zum Frühling das Wildschweinessen
-eine Delikatesse, die der Besucher am Freiburger Frühling kosten
kann.
Spezialitäten wie Kartoffelschnaps und Apfelchampagner bereichern
das breite Degustationsangebot. In einer auf dem Messegelände aufgestellten
Backstube wird frisches
Brot vor Ort zubereitet. Eine grosse Auswahl an Zutaten für das individuelle
Zusammenstellen von Pizzas liefert Gaumengenuss der italienischen Art.
Kindern bietet der Printemps de Fribourg zusätzliche Attraktionen.
Ein Karussell lässt
Kinderaugen zum Strahlen bringen und ein Eier-Malwettbewerb krönt
die Frühlingsmesse.
 
Camping von Avenches
Roger Stucki ist neuer Chef

Roger Stucki
Roger Stucki konnte am 1. April sein 25. Jubiläum
im Camping von Avenches und seine Beförderung zum Chef desselben
feiern. Roger Stucki war Stellvertreter von Antoine Ackermann, der während
16 Jahren mit seiner Frau das Camping von Avenches führte und jetzt
in die verdiente Pension geht. Pascal Balin ist neu für den Unterhalt
des Campings verantwortlich. Unterstützt wird er von Pierre-Alain
Zürcher. An der Réception wird Sonja Demierre Roger Stucki
unterstützen. Das Camping von Avenches ist im Besitz der Société
de développement dAvenches und bietet 200 Touristenplätze
und 500 Saisonplätze an. Dieses Jahr wurde zur Sicherheit der Gäste
ein neues Boot angeschafft.
 
Avenches
MEA, seit 130 Jahren ein Zuhause für Kinder

Dir. H.P. Lachat (z.v.r.) mit MitarbeiterInnen
Pierre Keller / 130 Jahre solides Bestehen unserer
Institution beweist ihre Notwendigkeit. So tönt es im Gespräch
mit den Verantwortlichen der Maison denfants dAvenches, kurz
MEA genannt. In der Regel vermeiden wir es, Aufsehen in den Medien
zu erregen. Wir sind eine grosse Familie mit 19 Kindern im Alter zwischen
6-16 Jahren, das Thema ist sensibel. Wir leben ruhig und zufrieden in
einem grossen, schönen Haus mit Garten, die Kids gehen hier in Avenches
zur Schule und haben ihre Freizeit und auch ihre Freiheiten. Ein Alltag
wie er in jeder geordneten Familie eben stattfindet, sagt Henri-Pierre
Lachat, der Direktor und Vater der illustren Grossfamilie.
Was aber äusserlich als friedliche und glückliche Wohngemeinschaft
erscheint, hat in jedem Herzen seines Bewohners eine dunkle, triste Schattenseite.
Sie ist die Antwort auf die Frage, warum die 19 Kinder überhaupt
in der MEA sind. Und diese Antwort lautet: Zerrüttete Familienverhältnisse,
überforderte Eltern oder Elternteile, psychische Unfähigkeit
und tragische Ereignisse, bei denen Kinder zu Vollwaisen werden. Es gibt
viele Ursachen, warum ein Kind plötzlich alleine und ratlos in der
Welt zurückbleibt. Fast immer aber sind es grosse Familienprobleme,
mit denen die betroffenen Kinder alleine nicht zurechtfinden.
Wir suchen hier nicht nach Fehlbaren und Schuldigen, dokumentiert
Henri-Pierre Lachat die Philosophie des Hauses; unsere Aufgabe ist
es, den Kindern ein Heim zu bieten, sie (in der Regel vor ihren Eltern!)
zu schützen und ins Erwachsenwerden zu begleiten. Mit anderen Worten:
Wir schaffen ihnen ein Umfeld des Vertrauens und der Geborgenheit, ein
(Ersatz)heim wie es jedes Kind zu seiner gesunden geistigen und physischen
Entwicklung nötig hat. Die Kinder in ein starkes Kollektiv Gleichbetroffener
einzubinden, gibt zudem dem einzelnen immer wieder Kraft und neuen Lebensmut.
Der Anlaufweg zum Kinderhaus führt über offizielle vorinstanzliche
Abklärungen (protection de la jeunesse) bei Eltern und Kindern. Es
ist oft ein weiter Weg und die Kinderzimmer im <Maison denfants>
sind leider rasch gezählt. Aber MEA bietet vorbildliche Unterkunft
ohne Luxus, eine fachkompetente professionelle Leitung und Betreuung und
gesunde, auf Jugendliche ausgerichtete Küche. An den Wänden
hängen keine Hausregeln, aber die Ermahnung zu Respekt, Toleranz
und Solidarität. Die Individualität der Einzelzimmer zeugt von
hohem psychologischem Einfühlungsvermögen und einem soliden
Begriff für jugendliche Bedürfnisse und Wünsche. Getragen
wird die Institution vom Kanton (80%) und vom Bund (20%). Für den
Unterhalt der Kinder werden die fehlbaren Eltern zur Kasse gebeten.
 
Nant: Verkehrsverein Vully
Der Vully hat vieles zu bieten

Muriel Pinard, Geschäfsleiterin des Verkehrsvereins
Vully
Seit dem 1. März hat der Verkehrsverein Vully
eine motivierte Geschäftsleiterin, die viele Ideen hat und sich bereits
Gedanken darüber gemacht hat, wie sie den Vully und die regionalen
Produkte einem breiten Publikum bekannt machen will. Muriel Pinard wird
zu 50% für den Verkehrsverein und 20% für die Weinproduzenten
aus dem Vully arbeiten. Auf die Frage, was sie seit dem ersten März
unternommen hat, antwortet sie lachend ich sehe von meinem Büro
die Autos vorbeifahren. Dem ist natürlich nicht so, denn bis
heute musste sie sämtliche Dokumente durchsehen, um festzustellen,
was neben den bestehenden Events und Promotionsmaterial aufgebaut werden
kann. Eines hat sie bereits festgestellt, dass man sich fast nur auf Gäste
der deutschen Schweiz konzentriert hat. Da die Gegend mit der Eröffnung
der N1 jetzt auch sehr gut von der Westschweiz erreichbar ist, fragt sie
sich, ob die Gäste aus der Westschweiz nicht auch am Vully interessiert
sein könnten. Eines ist ihr klar, der Vully hat vieles zu bieten.
Tages- & Wochenendangebote
Muriel Pinard sieht die Vully-Gegend besonders interessant
für Tages- und Wochenendgäste (Einzelgäste, Familien, Gruppen,
Vereine, usw.). Deshalb will sie Angebote für diese Gäste anbieten,
wo die Gäste die Gelegenheit haben, die Gegend, kulturelle und kulinarische
Angebote, regionale Produkte usw. (Wein, Gemüse, Gâteau du
Vully, Oppidum, Sentiers viticole & historique, Gastronomie, bed &
breakfast usw.) kennen lernen und geniessen können.
Kontakte knüpfen
Erste Priorität ist mit sämtlichen
16 Weinbauern, den Restaurateuren und Hoteliers und Geschäften aus
dem Freiburger Vully Kontakt aufzunehmen und ihre Bedürfnis abklären
betont Muriel Pinard. Parallel dazu wird sie auch mit den Verkehrsvereinen
Murten, Avenches und Kerzers Verbindung aufnehmen.
Promotion für den Vully
Die Hauptaufgabe von Muriel Pinard ist die Promotion
für den Vully zu koordinieren. Deshalb ist es für sie besonders
wichtig, dass künftig die regionalen Zeitungen regelmässig über
Events aus dem Vully informiert werden. Die bestehende Homepage (www.region-vully.ch)
werde in Kürze aktualisiert und später überarbeitet.
Öffnungszeiten: Di & Sa 9h-11h30, Mi &
Fr 14h-17h
Nächste Events
23. April: SlowUp um den Murtensee
1. Juli: Route Gourmande du Vully
Muriel Pinard:
Aufgewachsen in LAbergement, nähe Yverdon
in Bauernfamilie
Alter: 28-jährig
Beruf: Agraringenieurin
Stage in Deutschland und USA
Letzter Job: Beraterin beim Schweiz. Milchproduzenten Verband
Sprachen: f/d/e
Wohnhaft: Rizenbach
 
Orientierung des Vorstands des Spitals des Seebezirks
Der Vorstand des Spitals Meyriez teilt mit, dass man
aufgrund der bereits eingeleiteten Zusammenarbeit mit dem Spital des Sensebezirks
und der Vorbereitung auf die kommende Kantonalisierung des Spitalnetzes
im Kanton Freiburg sich einvernehmlich von seinem bisherigen Direktor,
Herrn Hubert Schibli, per 30. Juni 2006 trennen wird.
Herr Schibli wird in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006 für
Sonderaufgaben in Form eines Teilzeitengagements dem Spital respektive
dem Vorstand mit seinem Know How weiterhin zur Verfügung stehen.
Der Vorstand verdankt die grosse und erfolgreiche Arbeit, welche es erlaubt
hat, die Zukunft des Spitals des Seebezirks zu sichern sowie das Engagement
von Herrn Hubert Schibli in einer sehr schwierigen Übergangszeit
und die in seiner Amtszeit erzielten guten Resultate. Er wünscht
ihm für seinen zukünftigen Berufsweg alles Gute.
Der nun folgende zweite Teil dieser Mitteilung ist im Namen des Vorstandes
des Spitals des Seebezirks und des Vorstandes des Spitals des Sensebezirks:
Die operative Leitung wird an die neue gemeinsame Geschäftsleitung
der Spitalgruppe NORDOSTEN unter der Leitung von Herrn Robert Overney
per 1. Mai 2006 übergehen.
Die weiteren Geschäftsleitungsmitglieder, Dr. med. Ernst Lipp
Chefarzt Innere Medizin in Meyriez, Dr. med. Raphael Kessler Chefarzt
Innere Medizin in Tafers, Frau Elisabeth Vogt Leiterin Pflegedienst
in Tafers, Frau Claudia Schmid Leiterin Pflegedienst in Meyriez
und Herr Markus Jost Leiter Finanzen/Controlling in Tafers wurden
in der Zwischenzeit ebenfalls durch die beiden Spitalvorstände ernannt.
Wir wünschen allen Gewählten in ihren neuen Verantwortungsbereichen
viel Kraft und Erfolg.
Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Positionierung in der
Spitalversorgung in den beiden Bezirken See und Sense durch die Spitalgruppe
NORDOSTEN gestellt und es wird eine gute Ausgangslage für die auf
2007 kommende Kantonalisierung der Spitäler geschaffen.
Das überarbeitete Gesamtkonzept inklusive die notwendigen, insbesondere
den Standort Meyriez betreffenden, Investitions- und Umbaupläne liegen
vor und werden in den nächsten Wochen mit den zuständigen Aufsichtsorganen
intensiv besprochen.
Die Kennzahlen zeigten 2004 und 2005 bereits grosse Verbesserungen hinsichtlich
der Wirtschaftlichkeit und der Belegungszahlen und bezeugen damit die
Wichtigkeit der Aufgaben beider Spitäler.
Wir sind der Überzeugung, dass sich durch die kommende enge Zusammenarbeit
im Nordosten diese Effekte zu Gunsten der Patientenversorgung und der
Wirtschaftlichkeit weiter verbessern lassen und wir den Vergleich mit
anderen Spitälern nicht zu scheuen brauchen.
Spital des Seebezirks, Spital des Sensebezirks, Der
Vorstand
 
Avenches
Frühlingswetter zog 4500 BesucherInnen an den
Carnaval
Die Organisatoren des 17. Carnaval Avenchois sind zufrieden,
das warme Frühlingswetter am Sonntag zog über 4500 BesucherInnen
an den diesjährigen Carnaval. Laut Denis Procureur haben auch die
Restaurateure gut gearbeitet. Bis der grosse Umzug vorbei ist, bin
ich sehr nervös, denn der Umzug ist nicht mit Barrieren abgesichert
und es kann immer etwas passieren betonte Natacha Vioget, Mitglied
des OK, die den Umzug beobachtete. Als der Umzug ohne Vorkommnisse beendet
war strahlte Natacha wieder. 12 Wagen und 9 Guggenmusiken nahmen am grossen
Umzug teil. Die Guggenmusiken luden am Sonntag in die Arènes zum
Monsterkonzert ein. Am Samstag fand der farbenfrohe Kinderumzug mit 18
Themen statt.
www.carnaval-avenchois.ch
 
Mur/FR
Je suis un vigneron heureux

Jürg Junker und Cathy Amiet
1899 hat der Kanton Freiburg von den Chorherren von
St. Nikolaus 2,2 Hektaren Rebland in Mur abgekauft.
Seit 1964 pachtet der Staat auch das Rebgut von 3,2 Hektaren und den Weinkeller
des Château de Mur, das im Besitze der Familie Wacker ist.
Jürg Junker ist seit 1978 der verantwortliche Weinbauer des Weingutes
des Kantons Freiburg in Mur. Die Rebberge befinden sich vor dem Schloss
mit wunderbarer Sicht auf die Alpen und den Murtensee.
Laut Jürg Junker gab es in den letzten 25 Jahren einen enormen technischen
Fortschritt in der Branche, der besonders die Arbeit in den Reben vereinfacht.
Obwohl heute mit modernen Maschinen viele Arbeiten erledigt werden können,
die früher nur durch harte Handarbeit erledigt wurden, werden die
Reben zwischen Januar und März heute noch von Hand geschnitten sowie
die doppelten Hölzer im Mai sorgfältig von Hand raus geschnitten.
Im Juni und Juli werden die langen Äste maschinell aufgebunden, gekürzt
und im Juli und August werden Blätter maschinell weggeschnitten.
Ende Juli und anfangs August findet die Vendange verte statt.
Wir waren 1984 die ersten im Vully, die zwei Monate vor der Weinlese
Trauben abschnitten, um eine bessere Weinqualität zu erhalten
betont Jürg Junker und ergänzt lachend, dass dies damals einen
grossen Wirbel im Vully ausgelöst habe. Heute dürfen nur noch
1,2kg Trauben pro m2 abgelesen werden. Ende August werden die roten Rebstöcke
mit grossen Netzen abgedeckt. Ab Ende April bis Mitte August werden die
Reben mit dem Traktor gespritzt, damit die Trauben nicht faulen. All diese
Arbeiten werden von Jürg Junker, dem portugiesischen Mitarbeiter
Eldivio und Cathy Amiet erledigt.
Weinlese ist das schönste Fest
An der Weinlese im Oktober helfen uns 15 Personen.
Ich bin für die Aushilfen verantwortlich und koche für alle.
Die Weinlese ist für uns das schönste Fest im Jahr. Dann sehen
wir das Resultat unserer Arbeit betont Cathy Amiet, Freundin von
Jürg Junker. Beide leben in einem kleinen charmanten Haus aus dem
17. Jahrhundert, das gleich neben dem Schloss ist. Ich bin ein glücklicher
Weinbauer, meint Jürg Junker. Die Arbeit muss gemacht
werden, wann wir diese erledigen, können wir uns selber einteilen,
dies gibt uns eine grosse Freiheit, die wir sehr schätzen.
Produktion: rund 14'000 Flaschen Rotwein und 30'000 Flaschen Weisswein.
Spezialität seit 04: Gamaret
Weinbauer: Jürg Junker
Encaveurs: Francis Chautems, Eric Simonet
Weine: Staatswein und Château de Mur
Verkauf: Tel. 026 673 16 88
 
Seebezirk
Gastro See ist 100-jährig

Ruedi Notz (Foto: Patrick Hirschi, FN
Zur 100. Generalversammlung begrüsste Ruedi Notz,
Präsident Gastro See, seine Kollegen im Restaurant Jäger Jeuss
im Gotthelf-Tenue. Die meisten Wirte erschienen auch eingekleidet wie
vor 100 Jahren. An der GV präsentierte der Vorstand einen bebilderten
und kommentierten Rückblick über einige durchgeführten
GV der letzten 100 Jahren. In diesem Rückblick wurde klar, dass die
Wirte schon früher mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten
wie heute. Tobias Zbinden, Präsident Gastro Freiburg, bestätigte,
dass es früher unter den Wirten immer wieder zu Preisabsprachen kam,
was nichts anderes war, als eine Art Kartell. Tobias Zbinden machte auch
auf die Revision der Raumplanung aufmerksam, wo jeder Bauer zum Beizer
werden kann. Nur mit professioneller Arbeit der Wirte könne diesem
Trend entgegen gewirkt werden. Daniel Lehmann, Oberamtmann Seebezirk,
orientierte die Wirte, dass künftig nicht mehr das Oberamt für
die Schliessung von Betrieben zuständig sei, sondern die kantonale
Justizdirektion.
Es soll obsi gehen
Ruedi Notz, der in den letzten GV seine Kollegen nicht
mit einer positiven Botschaft begrüssen konnte, zeigte sich an der
100. GV weniger deprimiert und meinte zu seinen Kollegen es soll
obsi gehen. Trotz der 0,5 Promille-Grenze für Autofahrer, dem
geplanten Rauchverbot und der Tatsache, dass Lehrlinge immer weniger arbeiten
dürfen, sollen die Wirte mit futuristischen Idee in die Zukunft gehen,
statt zu jammern, meinte Ruedi Notz zu den versammelten Wirten.
1 Ballon Vully für 100 Rappen
Zur Feier des 100-jährigen Bestehens von Gastro
See, offerieren alle Wirte am 9. Juli ein Ballon Vully oder ein Bier für
nur 100 Rappen, wie vor 100 Jahren. Spezielle Tischsets machen auf das
100-jährige Jubiläum aufmerksam. Laut Bernard Derron, Präsident
der Weinbauern Vully, wollen die Weinbauern aus dem Vully diese Aktion
unterstützen.
www.gastrosurf.ch
Roland Chervet, Restaurant Bel-Air Praz, präsentierte
die gratis Internetplattform von Gastro Bern, Luzern und Freiburg. Auf
dieser Plattform können die Wirte sämtliches Angebot (Menüvorschläge,
Öffnungszeiten, allgemeines Angebot usw.) eingeben, damit die Gäste
diese Informationen jederzeit via Internet oder SMS abrufen können.
 
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