![]() |
||||||||
|
||||||||
|
Im LeLac nicht publizierte Artikel
EURO 08 Schwarze Tornetze, Fangnetze, Zäune & Schiedsrichterpfeifen
Kurt Rumo / Wenige Tage vor dem ersten Spiel der EM versuchen wir, noch einige ?Geheimnisse" dieser EM zu lüften. In Österreich und der Schweiz liefert eine deutsche Firma die Tore, Ersatzbänke, Trinkflaschen, Schiedsrichterpfeifen und Taktiktafeln an die UEFA. Die Netze werden schwarz sein und nicht weiss, wie viele Trainer es verlangten. Die UEFA ist der Meinung, dass man die Sichtverhältnisse für die TV-Kameras und auch für das Publikum verbessert und die Sichtbarkeit der Werbebanden erhöht. Und dazu eignen sich schwarze Netze. Hier geht es wieder einmal um die Sponsorengelder in Millionenhöhe: Die UEFA will die Sichtbarkeit der Werbebanden ihrer Sponsoren erhöhen, die weissen Netze, wie sie bei der Weltmeisterschaft verwendet wurden, fallen viel mehr auf. Bei der WM hatten die Netze eine Schnurstärke von 4mm, bei der EURO sind sie einen Millimeter dünner. Die Fangnetze und die Zäune wurden in den EM-Stadien abgebaut. Die UEFA vertritt ein etwas freiheitlicheres System. Sie gewähren die Sicherheit vorher. Die Problemgruppen sitzen in speziell abgetrennten Zuschauerbereichen. Rund um das Spielfeld wird nichts geduldet, was den Blick des Betrachters stört. Bei der WM war es genau umgekehrt. Die FIFA vertritt eine andere Philosophie. Sie wollten hinter jedem Tor ein Fangnetz haben. Im Rahmen des Turniers bekommen die Spitzenschiedsrichter ein Ausrüstungspaket. Zusätzlich bringen sie ihre eigenen Pfeifen mit. Sie pfeifen in der Regel mit einer Kunststoffpfeife. Die wurde von einem ehemaligen Profischiedsrichter aus dem Basketball, Herrn Foxcroft, entwickelt. In einem Olympia-Finale in den 70er Jahren hat seine Trillerpfeife versagt. Trillerpfeifen haben den Nachteil, dass sich Flüssigkeit sammelt und die Kugel hängen bleibt. Man braucht etwas, was den Geräuschepegel in den Stadien übertönt. Herr Foxcroft hat nun eine Pfeife entwickelt, die nur mit Luftkanälen arbeitet und einen dermassen lauten Ton erzeugt - 115 Dezibel -, dass diese Pfeife von den meisten der internationalen Schiedsrichtern verwendet wird. So eine Lautstärke hat schon Flugzeug-Charakter! Die EURO 08 verspricht trotzdem ein Festival des Fussballs zu werden!
Galerie des Talents in Nant/Sugiez Kunstmalerin Yolande Buchmüller-Rouiller
Pierre Keller / Yolande Buchmüller-Rouiller ist ohne Zweifel ein Maltalent und eine passionierte Künstlerin. Der Grossteil ihrer abstrakten Arbeiten ist überzeugend und lässt eine sichere Hand für Bildgeometrie, Gleichgewicht und gut temperierter Farbgestaltung erkennen. Bemerkenswert und interessant sind die aufgeworfenen Bildstrukturen, die mit Sand - den Farben beigemengt - erreicht wurden. Die bewegte und gefühlsicher eingesetzte Dynamik verleiht den Bildern eindrückliche formale Grösse und Präsenz. In den Abstraktionen ist deutlich das Vorbild Natur zu erkennen, was der berufstätigen Biologin auch am nächsten liegt. Die Wissenschaft schlägt jedoch nicht auf ihre Bilder durch; vielmehr spürt man freies Gestalten und intuitiv genutzte Gemütsstimmungen. Die grossen Formate liegen der Künstlerin besser als die Kleinformatigen, die oft ein bisschen fragmentarisch und inhaltslos scheinen. Das Gefälle zwischen ausgezeichneten, starken, und weniger gut geglückten Arbeiten ist allerdings zu gross, um nicht ins Auge zu fallen. Dieser etwas negative Ersteindruck hätte sich mit einem angepassten Präsentationskonzept des Galeristen grösstenteils vermeiden lassen. Trotz diesem optischen ?faux-pas" behält die Ausstellung ihr hochstehendes künstlerisches Gepräge, das auch den kritischen Liebhaber der abstrakten Malerei zu begeistern vermag. Die Ausstellung dauert bis zum 29. Juni 2008
Tierpark Jeuss / www.pflegeheim-jeuss.ch Treffpunkt für Jung und Alt
Was vor 7 Jahren noch eine Idee war, wurde in Zwischenzeit Realität. Der Tierpark des Pflegeheims Jeuss ist heute ein Treffpunkt für Jung und Alt. Ermöglicht wurde der Tierpark durch Spenden des Gönnervereins. Die Lämmchen mähen nach der Mutter, das Vietnam-Säuli grunzt vor sich hin, Damhirsche, Ziegen und Schafe machen sich am Futterplatz zu schaffen, im Gehege mit dem neu errichteten Kletterberg zupfen die Alpacas und Mufflons an frischen Grashalmen und die Wallabys erobern das Herz aller Besuchern. Auf dem 10'000m 2 grossen Areal leben noch viele weitere Tiere. An schönen Tagen ist der Tierpark ein Begegnungsort vieler Menschen. Kinder tummeln sich auf dem Spielplatz, streicheln Esel, Ponys oder Zwergziegen. Auf den Bänken am Waldrand geniessen HeimbewohnerInnen und BesucherInnen die Ruhe, schauen den Tieren zu und plaudern miteinander über Gott und die Welt. Das Pflegeheim Jeuss bietet 47 BewohnerInnen ein Daheim. Der Tierpark ist für jedermann geöffnet und wird vom Gönnerverein finanziert (Gönnerverein Tierpark, Galmgutweg 1, 1793 Jeuss).
|
||||||||
|