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Im LeLac nicht publizierte Artikel Château de Constantine Ferien im Schloss ist nicht dasselbe wie ein Aufenthalt im Hotel oder in einer Pension. Pierre Keller
Ein Schloss schrieb einst, und schreibt heute noch
Geschichte, und der Gast ist Teilnehmer an dieser jahrhundertealten Schloss-Story,
die irgendwann im 16. Jahrhundert begann. Im Wissen, als Schloss-Bewohner
diese lange Tradition für kurze Zeit zu übernehmen und weiter
zu führen, liegt der Unterschied zum kurzlebigen, unpersönlichen
Hotelbetrieb. Abgesehen davon, wurden Schlösser immer an bevorzugten
Stellen gebaut; ruhige Lage, auf Sonnenterasse mit grossen Parkanlagen
und grandioser Aussicht. Die Menschen von damals lebten und bewegten sich
in grossen schönen Räumen und pflegten Gesellschaft und gutes
Essen. Das alles erwartet heute den Gast im Château de Constantine.
Aber nicht allein Ruhe und Erholung sind der Grundgedanke dieser sinnvollen
Stiftung, vielmehr geht es um das gesellschaftliche Anliegen, mit dem
sich zwei- oder drei- Generationenfamilien immer wieder konfrontiert sehen.
Die Jungen wollen auf Reisen, in die Ferien, und die Honoratioren möchten
während dieser Zeit nicht alleine sein. Und diesen Wunsch erfüllt
ihnen das Château de Constantine. Ältere Menschen finden hier
in gediegenem Rahmen genau das Richtige, nämlich Tapetenwechsel,
neue Umgebung und anregende Gesellschaft mit Gleichgesinnten. Bäckerei Sugiez mit grösserem Angebot und neuem Verkaufsladen Im Oktober 01 konnte der damalige 24-jährige Bäckermeister, Gilles Guillaume, die bekannte Bäckerei von Sugiez, die Jean-Louis Friedli mehrere jahrzehntelang geführt hatte, übernehmen.
Zu Beginn arbeitete der ambitiöse junge Bäcker allein in der 50 m2 grossen Backstube und seine Mutter verkaufte die feinen Spezialitäten im 20 m2 grossen Verkaufsladen. „Für mich war dies eine grosse Herausforderung, eine kleine gut laufende Bäckerei übernehmen zu dürfen und ich war deshalb auch sehr motiviert und arbeitete 7 Tage in der Woche“ betont der erfolgreiche junge Bäcker von Sugiez. Die Nachfrage nach Partybroten, verschiedenen Brotarten, Patisseriespezialitäten usw. stieg dauernd, sodass G. Guillaume sehr schnell auf die Hilfe von Freunden angewiesen war, die ihm in der Backstube aushalfen. Als dies nicht mehr ausreichte, stellte er einen Lehrling und einen ausgebildeten Bäcker/Konditor an. Vor ein paar Monaten eröffnete sich die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der früheren Boutique an der Hauptstrasse zu übernehmen. Diese Gelegenheit konnte er sich nicht entgehen lassen und mietete diese Räumlichkeiten, die direkt mit der Backstube durch einen Gang verbunden sind dazu und baute diese in einen modernen neuen 60 m2 grossen Verkaufsladen mit Café-Ecke um. Der alte Verkaufsraum dient heute als Vorbereitungsraum für Patisseriespezialitäten, Partybrote, Sandwichs usw.
Verdoppelung des Angebotes Mit diesem Ausbau verfügt die Bäckerei in
Sugiez heute über eine moderne Infrastruktur, in welcher die Produktion
mehr als verdoppelt werden konnte. Eine grössere Auswahl an verschiedenen
Brotarten, um die 15 verschiedenen Patisseriespezialitäten, Gâteau
du Vully, diverse Sandwichs, Milchprodukte (Joghurt, Käse, Butter,
Schokolade usw.), Getränke usw. werden im neuen Verkaufsladen angeboten.
„Wer bei uns einkauft, soll sich ein komplettes Morgenessen machen
können“ meint G. Guillaume und will damit klarmachen, dass
er nicht den lokalen Einkaufsläden Konkurrenz machen will. Der „Gâteau
du Vully“ ist und bleibt die Spezialität der Bäckerei
von Sugiez. Der neue Verkaufsladen verfügt über genügend
Parkplätzen und ist für jeden Auto-, Velo- oder Motorradfahrer
unübersehbar direkt an der Hauptstrasse. Die Bäckerei Guillaume
beliefert täglich Restaurants, Altersheime, Campings und auf Bestellung
auch Private und Veranstaltungen mit Backprodukten. Der „Gouttes d’Or“ trinkt sich wie ein Sauternes Jean-Daniel und Franziska Chervet mit getrockneten Trauben, die zur Produktion vom Barriquewein „Gouttes d’Or“ verwendet werden 1991 übergab Louis Chervet aus Praz seinem Sohn
und seiner Schwiegertochter,
Spezialitäten aus dem Vully sind gefragt Bereits der Vater von Louis Chevet begann, andere Weine als die traditionellen Vully-Weine mit Chasselas-& Pinot Noir-Trauben herzustellen und führte den Riesling Silvaner ein. Louis Chervet ergänzte diese Spezialitäten mit einem Pinot Gris, Traminer, Freiburger und einem Chardonnay. Diese Diversifikation entspricht sehr gut dem Bedürfnis der heutigen Kundschaft, die immer mehr auf Qualität setzt. Die Spezialitäten machen heute rund einen Viertel, die Rot- und Rosé-Weine einen Viertel und der Chasselas die Hälfte der Produktion aus. Auch Jean-Daniel Chervet führte mit den Barrique-Weinen „Cuvée de l’Arzille“ - einen Rot-& Weisswein - und dem „Gouttes d’Or“ neue Spezialitäten ein.
Gouttes d’Or – der Süsswein aus dem Barrique Der „Gouttes d’Or“ wird aus einer
Zusammenstellung von Riesling-, Freiburger-, Pinot Gris- und aus 15% Gewürztraminer-Trauben
hergestellt. Süssweine benötigen eine aufwändige und längere
Produktionsart als klassische Weine. Laut Jean-Daniel Chervet gibt es
drei verschiedene Vorbereitungsarten, um Süssweine herzustellen.
Eine Möglichkeit ist, die Trauben in einem Lokal trocknen zu lassen,
eine andere ist, die Trauben gefroren abzulesen oder man liest die Trauben
erst dann ab, wenn die Beeren zu faulen beginnen und damit der Garprozess
beginnt. Chervet liesst die verschienen Traubenarten so spät wie
möglich ab und legt diese sorgfältig nebeneinander in Holzkisten
und lässt diese zwischen 6 bis 8 Wochen in einem Raum trocknen. In
dieser Zeit verlieren die Beeren ca. 60% an Gewicht. Dafür werden
die Aromen und der Zuckergehalt viel intensiver. Erst danach werden die
Trauben gepresst und der Saft in ein Barrique abgefüllt. Nach einem
ca. 2 ½ Monate langen Garprozess erreicht der Süsswein einen
Alkoholgehalt zwischen 12,5 und 14,5%. „Der „Gouttes
d’Or“ den wir machen, riecht in der Nase nach Ananas, Quittengelee,
Vanille, im Mund hat dieser eine intensive Struktur, die harmonisch ist
und die Aromen von kandierten Früchten und Haselnüssen hervorhebt.
Dieser Wein ist sehr ähnlich, wie ein Sauternes“ beschreibt
Jean-Daniel Chervet seinen Süsswein. Laut Chervet wird dieser Wein
nicht nur von Frauen geschätzt, sondern auch von Feinschmeckern,
die den „Gouttes d’Or“ zur Vorspeise, zu einem älteren
Käse oder nach dem Essen servieren. Im „Domaine Chervet“
werden ca. 400 – 500 3,75dl Flaschen im Jahr abgefüllt.
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