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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Château de Constantine
Eine sinnvolle Institution

Ferien im Schloss ist nicht dasselbe wie ein Aufenthalt im Hotel oder in einer Pension.

Pierre Keller

Ein Schloss schrieb einst, und schreibt heute noch Geschichte, und der Gast ist Teilnehmer an dieser jahrhundertealten Schloss-Story, die irgendwann im 16. Jahrhundert begann. Im Wissen, als Schloss-Bewohner diese lange Tradition für kurze Zeit zu übernehmen und weiter zu führen, liegt der Unterschied zum kurzlebigen, unpersönlichen Hotelbetrieb. Abgesehen davon, wurden Schlösser immer an bevorzugten Stellen gebaut; ruhige Lage, auf Sonnenterasse mit grossen Parkanlagen und grandioser Aussicht. Die Menschen von damals lebten und bewegten sich in grossen schönen Räumen und pflegten Gesellschaft und gutes Essen. Das alles erwartet heute den Gast im Château de Constantine. Aber nicht allein Ruhe und Erholung sind der Grundgedanke dieser sinnvollen Stiftung, vielmehr geht es um das gesellschaftliche Anliegen, mit dem sich zwei- oder drei- Generationenfamilien immer wieder konfrontiert sehen. Die Jungen wollen auf Reisen, in die Ferien, und die Honoratioren möchten während dieser Zeit nicht alleine sein. Und diesen Wunsch erfüllt ihnen das Château de Constantine. Ältere Menschen finden hier in gediegenem Rahmen genau das Richtige, nämlich Tapetenwechsel, neue Umgebung und anregende Gesellschaft mit Gleichgesinnten.
Olivier Vuille (42), seine Frau Valérie (44) und ihr tüchtiges Team wissen über die Wünsche ihrer Gäste bestens Bescheid: „Wir führen die Schlosspension seit 15 Jahren“, sagt Olivier Vuille; „nicht der Luxus ist es was ältere Menschen zu uns führt, sondern das Wohlbefinden und das Wissen gut aufgehoben zu sein. Die Zimmer sind hübsch eingerichtet – teils mit TV, Dusche oder Bad – das Essen einfach aber abwechslungsreich und frisch vom einheimischen Markt. Wir betreuen, bieten jeden Service, aber, wir sind kein Pflegeheim.“
Langeweile ist ein Fremdwort im Château de Constantine. Es locken Spaziergänge im grossen Park, Wanderungen in der reizvollen und ruhigen Landschaft oder Lesen und Gesellschaftsspiele im grossen Schloss-Salon. Der Preis für ein Einzel/Doppelzimmer bewegt sich zwischen Fr. 53.-- und Fr. 68.-- mit Vollpension.
Frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich in jedem Fall!
Auskünfte und Infos. Tel. 026 677 13 18

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Bäckerei Sugiez mit grösserem Angebot und neuem Verkaufsladen

Im Oktober 01 konnte der damalige 24-jährige Bäckermeister, Gilles Guillaume, die bekannte Bäckerei von Sugiez, die Jean-Louis Friedli mehrere jahrzehntelang geführt hatte, übernehmen.

Zu Beginn arbeitete der ambitiöse junge Bäcker allein in der 50 m2 grossen Backstube und seine Mutter verkaufte die feinen Spezialitäten im 20 m2 grossen Verkaufsladen. „Für mich war dies eine grosse Herausforderung, eine kleine gut laufende Bäckerei übernehmen zu dürfen und ich war deshalb auch sehr motiviert und arbeitete 7 Tage in der Woche“ betont der erfolgreiche junge Bäcker von Sugiez. Die Nachfrage nach Partybroten, verschiedenen Brotarten, Patisseriespezialitäten usw. stieg dauernd, sodass G. Guillaume sehr schnell auf die Hilfe von Freunden angewiesen war, die ihm in der Backstube aushalfen. Als dies nicht mehr ausreichte, stellte er einen Lehrling und einen ausgebildeten Bäcker/Konditor an. Vor ein paar Monaten eröffnete sich die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der früheren Boutique an der Hauptstrasse zu übernehmen. Diese Gelegenheit konnte er sich nicht entgehen lassen und mietete diese Räumlichkeiten, die direkt mit der Backstube durch einen Gang verbunden sind dazu und baute diese in einen modernen neuen 60 m2 grossen Verkaufsladen mit Café-Ecke um. Der alte Verkaufsraum dient heute als Vorbereitungsraum für Patisseriespezialitäten, Partybrote, Sandwichs usw.

 

Verdoppelung des Angebotes

Mit diesem Ausbau verfügt die Bäckerei in Sugiez heute über eine moderne Infrastruktur, in welcher die Produktion mehr als verdoppelt werden konnte. Eine grössere Auswahl an verschiedenen Brotarten, um die 15 verschiedenen Patisseriespezialitäten, Gâteau du Vully, diverse Sandwichs, Milchprodukte (Joghurt, Käse, Butter, Schokolade usw.), Getränke usw. werden im neuen Verkaufsladen angeboten. „Wer bei uns einkauft, soll sich ein komplettes Morgenessen machen können“ meint G. Guillaume und will damit klarmachen, dass er nicht den lokalen Einkaufsläden Konkurrenz machen will. Der „Gâteau du Vully“ ist und bleibt die Spezialität der Bäckerei von Sugiez. Der neue Verkaufsladen verfügt über genügend Parkplätzen und ist für jeden Auto-, Velo- oder Motorradfahrer unübersehbar direkt an der Hauptstrasse. Die Bäckerei Guillaume beliefert täglich Restaurants, Altersheime, Campings und auf Bestellung auch Private und Veranstaltungen mit Backprodukten.
Für Gilles Guillaume ist klar, dass er dies nur dank seiner Familie und den vielen Freunden, die ihm regelmässig ausgeholfen haben, erreicht hat.
Öffnungszeiten: Di-Fr von 06h-12h15, 14h-18h, Sa bis 16h, So bis 12h

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Der „Gouttes d’Or“ trinkt sich wie ein Sauternes

Jean-Daniel und Franziska Chervet mit getrockneten Trauben, die zur Produktion vom Barriquewein „Gouttes d’Or“ verwendet werden

1991 übergab Louis Chervet aus Praz seinem Sohn und seiner Schwiegertochter,
Jean-Daniel und Franziska Chervet, den Rebbaubetrieb mit 15 Hektaren Reben und einer Kelterei, mit welchem er jahrzehntelang wunderbare Weine aus dem Vully herstellte. Im gleichen Jahr kaufte Louis Chervet in Frankreich (Languedoc) den Rebbaubetrieb Moulinas mit 26 Hektaren Reben, in welchem er Syrah-, Cabernet-Sauvignon-, Cabernet Franc- & Grenache-Weine produziert, die er in Praz zum Verkauf anbietet.

 

Spezialitäten aus dem Vully sind gefragt

Bereits der Vater von Louis Chevet begann, andere Weine als die traditionellen Vully-Weine mit Chasselas-& Pinot Noir-Trauben herzustellen und führte den Riesling Silvaner ein. Louis Chervet ergänzte diese Spezialitäten mit einem Pinot Gris, Traminer, Freiburger und einem Chardonnay. Diese Diversifikation entspricht sehr gut dem Bedürfnis der heutigen Kundschaft, die immer mehr auf Qualität setzt. Die Spezialitäten machen heute rund einen Viertel, die Rot- und Rosé-Weine einen Viertel und der Chasselas die Hälfte der Produktion aus. Auch Jean-Daniel Chervet führte mit den Barrique-Weinen „Cuvée de l’Arzille“ - einen Rot-& Weisswein - und dem „Gouttes d’Or“ neue Spezialitäten ein.

 

Gouttes d’Or – der Süsswein aus dem Barrique

Der „Gouttes d’Or“ wird aus einer Zusammenstellung von Riesling-, Freiburger-, Pinot Gris- und aus 15% Gewürztraminer-Trauben hergestellt. Süssweine benötigen eine aufwändige und längere Produktionsart als klassische Weine. Laut Jean-Daniel Chervet gibt es drei verschiedene Vorbereitungsarten, um Süssweine herzustellen. Eine Möglichkeit ist, die Trauben in einem Lokal trocknen zu lassen, eine andere ist, die Trauben gefroren abzulesen oder man liest die Trauben erst dann ab, wenn die Beeren zu faulen beginnen und damit der Garprozess beginnt. Chervet liesst die verschienen Traubenarten so spät wie möglich ab und legt diese sorgfältig nebeneinander in Holzkisten und lässt diese zwischen 6 bis 8 Wochen in einem Raum trocknen. In dieser Zeit verlieren die Beeren ca. 60% an Gewicht. Dafür werden die Aromen und der Zuckergehalt viel intensiver. Erst danach werden die Trauben gepresst und der Saft in ein Barrique abgefüllt. Nach einem ca. 2 ½ Monate langen Garprozess erreicht der Süsswein einen Alkoholgehalt zwischen 12,5 und 14,5%. „Der „Gouttes d’Or“ den wir machen, riecht in der Nase nach Ananas, Quittengelee, Vanille, im Mund hat dieser eine intensive Struktur, die harmonisch ist und die Aromen von kandierten Früchten und Haselnüssen hervorhebt. Dieser Wein ist sehr ähnlich, wie ein Sauternes“ beschreibt Jean-Daniel Chervet seinen Süsswein. Laut Chervet wird dieser Wein nicht nur von Frauen geschätzt, sondern auch von Feinschmeckern, die den „Gouttes d’Or“ zur Vorspeise, zu einem älteren Käse oder nach dem Essen servieren. Im „Domaine Chervet“ werden ca. 400 – 500 3,75dl Flaschen im Jahr abgefüllt.
Domaine Chervet, Praz, Tel. 026 673 17 41

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  Last Update
30.1.2012
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