Home Impressum Kontakt Deutsch Français

Im LeLac nicht publizierte Artikel

Entsorgung beginnt im Internet

So jung wie nie zuvor präsentiert sich der Murtner Entsorgungs-Spezialist Haldimann AG anlässlich seines Jubiläumsjahres zum 75-jährigen Bestehen mit einem vollständig überarbeiteten zweisprachigen Internet-Auftritt.

Breit gefächertes Angebot

Auf der WebSite wird das umfangreiche, vier Bereiche umfassende Entsorgungskonzept ausführlich beschrieben. Dazu gehören Dienstleistungen und Transporte, die Kompostieranlage Seeland, das Entsorgungszentrum Löwenberg (EZL) sowie die Sekundärstoff- und Ersatzbrennstoff-Aufbereitungsanlage (SEA).
Zu allen Bereichen finden Gemeinden, Firmen, Private und vor allem auch Schulen viel Interessantes und Wissenswertes. So wird beispielsweise der Prozess in der Kompostieranlage detailliert erläutert und illustriert. Wer sich für ein Thema besonders interessiert findet auch eine gut bestückte weiterführende Linkliste.
Haldimann steht im Einzugsgebiet für Transport und Entsorgung von Siedlungsabfällen für 37 Gemeinden mit rund 28'000 Einwohnern. Für jede Gemeinde stehen auf der WebSite reproduzierbare Entsorgungspläne für die Gemeindeinformation oder die Pinwand zuhause in zwei Papierformaten zur Verfügung. Abfälle aus Gewerbe und Industriebetrieben, Logistik für Recyclingstoffe aller Arten, Häckseldienst und Grüngutabfuhr mit Verwertung in der Kompostieranlage Seeland – das breit gefächerte Entsorgungsangebot ist fast grenzenlos.
Weitere wichtige Dienstleistungen für die unterschiedlichste Kundschaft sind Mulden-Service, Strassenreinigungsdienst, schwere Kranarbeiten, Baumaterialien- und Klärschlammtransporte, Streuen und Ausbringen von Kies und Sand sowie der gut ausgebaute Toiletten-Service.
Im Entsorgungszentrum Löwenberg (EZL) werden zusammen mit der vor zwei Jahren integrierten Sekundär- und Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage (SEA) über hundert verschiedene Abfallarten – dazu gehören sogar Altreifen und Kunststoffe – entsorgt.

Grosszügig ausgelegt

Die ursprünglich traditionelle Fuhrhalterei wurde 1929 gegründet und wird heute in dritter Generation betrieben. Für die Ausführung der umfangreichen Aufgaben stehen mittlerweile drei grosszügig ausgelegte Entsorgungsanlagen (insgesamt rund 30'000 m_), vierundzwanzig Spezialfahrzeuge – wovon sich zwei mit multifunktionellen Aufbauten nach Bedarf ausrüsten lassen – 250 Mulden, neun Spezialmaschinen sowie 125 Mobil-Toiletten zur Verfügung. Je nach Saison arbeiten bis zu vierzig Mitarbeiter im Dienste der Umwelt.
Sicherheit wird bei Haldimann gross geschrieben. So sind die Mitarbeiter vorbildlich mit fünf verschiedenen Bekleidungs-Sortimenten von Winter- bis Freizeitbekleidung ausgerüstet und Prüfungszertifikate sowie Bewilligungen liegen stapelweise vor und können im Internet betrachtet werden.
Wer in der Region wissen möchte, wie und wo er etwas entsorgen kann, sieht sich am besten auf der umfangreichen und dennoch übersichtlichen WebSite www.haldimannag.ch um. - mws

BackTop

Saia-Burgess baut ihr US-Automobilgeschäft aus

Saia-Burgess erwirbt per 01.07.2004 die Division Aktuatoren der Bühler Motor Gruppe. Die Division produziert in ihrem Hauptwerk in Cary (NC) USA sowie in Tschechien und China Gleichstrom- und Schrittmotoren für Automobil-Klimaanlagen. Saia-Burgess übernimmt den Betrieb in den USA sowie die Aktiven der beiden anderen Fertigungsstätten. Mit der Übernahme baut Saia-Burgess ihr Automobilgeschäft in den USA aus und wird weltweit Marktführer für Klappenantriebe von Automobil-Klimaanlagen. Der Umsatz der Bühler Division Aktuatoren wird 2004 ca. CHF 60 Mio. betragen. Dank dieser Akquisition wird der Umsatz von Saia-Burgess für das laufende Jahr mit ca. CHF 30 Mio. positiv beeinflusst. Die EBITA-Marge wird im Rahmen der Profitabilität der Division Automotive liegen. Der Kaufpreis für die Akquisition beträgt ca. CHF 34 Mio.


Ideale Ergänzung im Automobilgeschäft in Nordamerika …

Die Bühler Division Aktuatoren, mit Schwerpunkt auf Klappenantrieben in den USA, ergänzt Saia-Burgess in diesem Segment ideal. Zusätzlich zum Marktzugang ergänzt Bühler gleichzeitig das Technologieangebot von Saia-Burgess mit DC und DC Pulse Aktuatoren (Gleichstrommotoren), die in Nordamerika rund 80% des Markts für Klappenantriebe ausmachen. Mit dieser Akquisition wird Saia-Burgess ein wichtiger Lieferant in diesem Segment sein. Mit der Übernahme der Bühler Division Aktuatoren verfügt Saia-Burgess in ihrer Division Automotive in Nordamerika über die kritische Masse, um eine fokussierte Organisation aufbauen zu können. In Cary, wo Bühler 150 Mitarbeitende in der Entwicklung, der hochautomatisierten Fertigung und im Verkauf beschäftigt, wird zukünftig das Kompetenzzentrum für Aktuatoren der Division Automotive in Nordamerika entstehen.
Noch dieses Jahr wird Saia-Burgess in Cary die Fertigungslinie für die neue Generation von Schrittmotoren (Matchbox) für die Mercedes M-Klasse aufbauen.

…und in Europa und Asien

Zusätzlich zum Standort in Cary übernimmt Saia-Burgess von Bühler die Aktiven des Aktuatorengeschäfts für Automobil-Klimaanlagen in Tschechien und in China. In Europa machen Schrittmotoren, bei steigender Tendenz, derzeit 50% des Klappenantriebmarkts aus. Mit dieser Akquisition baut Saia-Burgess in diesem Segment ihre führende Marktposition weiter aus. Von Tschechien werden die Montagelinien für drei Produktfamilien in den Saia-Burgess-Betrieb nach Ungarn verlagert und die Montagelinien für fünf Produktfamilien des chinesischen Werks werden bei Saia-Burgess in Guangzhou (China) integriert.

BackTop


Se servir d’un portable malgré une perte auditive

C’est possible - grâce à une nouveauté de Phonak

Ce que nombre de personnes appareillées souhaitent depuis longtemps est enfin possible grâce à SmartLink SX, une nouveauté mondiale de Phonak. Utiliser son
portable, écouter de la musique, regarder ses programmes préférés à la télévision sans difficulté ou participer à des vidéoconférences par le biais de l’ordinateur..: toutes les facettes du monde de la communication s’ouvrent enfin aux personnes souffrant d’une
perte d’audition. Dès maintenant, les appels manqués, les réverbérations lors d’appels téléphoniques ainsi
que les parasites acoustiques appartiennent enfin au passé. En effet, grâce à la technique
Bluetooth, SmartLink SX transforme quasiment les systèmes auditifs en portable. Dès maintenant, le signal d’appel retentira directement dans l’oreille, la communication étant
ensuite perçue directement, libre de toute perturbation, par les deux appareils acoustiques.
Fondé sur la technique innovante des synthétiseurs FM, SmartLink SX combine trois solutions en un seul appareil discret et ergonomique..: la technologie Bluetooth, un mode
d’émetteur radio entièrement numérique de même qu’une télécommande pour systèmes
acoustiques, assurent un quotidien sensiblement plus confortable aux personnes appareillées. Avec sa télécommande pour aides auditives, SmartLink SX permet de régler les
programmes ainsi que le volume d’audition de façon discrète et aisée, sur simple pression d’un bouton. Révolus aussi, dès lors, les réglages souvent pénibles des fonctions de l’aide auditive portée derrière l’oreille.

BackTop


Freddy Haldemann

Hohe Bierbrau-Kultur in Sugiez

Pierre Keller / „Ich hatte Durst!“ So lautete Freddy Haldemann’s lakonische Antwort auf meine Frage nach dem Grund, sich eine eigene Brauerei einzurichten und aufzubauen. “Mit Durst kam ich eben auf den Gedanken, mir mein eigenes Bier zu brauen“, fuhr er fort und füllte sein Glas mit quirligem, schönen Leichtbier aus dem Zapfhahn.
Das echte Bedürfnis ist die beste Motivation, im Leben etwas neues, anderes zu beginnen. Das geschah vor 6 Jahren, und seither arbeitet der unternehmensfreudige, noch immer voll berufstätige Techniker, unermüdlich und autodidaktisch an seiner Kleinbrauerei. Und das Ergebnis darf sich wahrlich sehen lassen: Aus Holzbottich und mühsamer Handarbeit entstand eine chromstahlblinkende, mit neuesten Technologien ausgestatte kleine Kellerbrauerei mit einer - heute noch nicht ausgeschöpfter - Kapazität von 500 lt. Bier pro Tag. 10 feine Sorten tüftelte der Feinschmecker und Bierliebhaber Haldemann aus, und die meisten seiner Kreationen waren ein voller Erfolg. Das beweisen die Goldmedaille für Dunkles und die Bronzemedaille für Bockbier vom Brauereiwettbewerb 2004 in Solothurn. Ein besonderer Genuss ist Haldemann’s helles, leichtes Weissbier (nur 3,5°!), das sämtliche grosse Biermarken abgestanden stehen lässt. Haldemann besitzt ein feines Gespür für Mischungen, Gär- und Reifeprozesse. Das Resultat sind ausgewogene, schmackhafte Biere mit schönem, angenehmen Abgang und wenig Alkoholgehalt, was dem heutigen Markt-Trend voll entspricht.
Zur Zeit ist seine originell und geschmackvoll eingerichtete Brasserie am Chemin des Cygnes 51 in Sugiez (leider etwas versteckt und nur mangelhaft angeschrieben) jeden Samstag geöffnet. Die Gäste degustieren und trinken das Bier des Tages vom Zapfhahn und können die Arbeit des Bierbrauers (Schaubrauerei) aus nächster Nähe mitverfolgen. Der „Verkauf über die Gasse“ in Flaschen oder Fässchen ist eine Selbstverständlichkeit und wird auch rege genutzt. Bereits ist jedoch Haldemann Bier in diversen Restaurants der Region erhältlich und die Zahl der interessierten Wirte ist im Steigen. Aus dem Nichts zauberte Freddy Haldemann ein erfolgreiches Brauerei-Kleinunternehmen, dessen Motto „ich habe Durst und Lust auf ein gutes Bier“ zu den fundamentalen und unvergänglichen Bedürfnissen der Menschen gehört.

BackTop


Nina Hagen als Special Guest am Rock Oz'Arènes

Das Festival Rock Oz'Arènes hat das Vergnügen mitzuteilen, dass Nina Hagen am Mittwoch, 11. August 2004 an der Seite von Lou Reed und Jane Birkin im Amphitheater von Avenches auftreten wird.
Nina Hagen ist zweifelsfrei eine der schillerndsten und auch polarisierendsten deutschen Persönlichkeiten. Die gebürtige Ost-Berlinerin hat Ende der siebziger Jahre das Deutsche Punk-Movement massgeblich geprägt, hat sich aber stilistisch immer wieder weiter entwickelt. Und so kommt es, dass sich die Grande Dame des Punks auf einer Rockbühne ebenso zu hause fühlt wie in einer Operetten-Inszenierung. Mit ihrer exzentrischen Art wird das Energiebündel den berühmten Funken sicherlich ohne lange Aufwärmphase auf das Publikum überspringen lassen.
Die Direktion des Festivals weist darauf hin, dass für das ganze Festivals noch Tickets verfügbar sind. Der Freitag, 13. August mit The Offspring, Bloodhound Gang und Pleymo ist allerdings praktisch ausverkauft.

BackTop

Openair Plage Salavaux

Den Sound in der Badehose geniessen

Salavaux VD - Für viele ist es ein Geheimtipp – doch Du hast es bestimmt in den letzten Jahren auch einmal gehört : Seit 13 Jahren findet am dritten August-Wochenende am Murtensee, am Strand von Salavaux, ein kleines, gemütliches Openair statt. Die beiden letzten Jahre sind wohl den meisten noch in bester Erinnerung : Strahlende Sonne, ansprechender Sound, friedliche Stimmung. Da kein Eintritt erhoben wird, gibt es keine Zaun-, dafür umso mehr Badegäste. Für den 21. August 2004 hat der Verein Plage Salavaux ein ansprechendes Programm bereit : Am Nachmittag sorgen Berning ab 14 Uhr mit Coversongs für Party am und im Wasser, danach rocken Granit und die Roebucks mit Gitarrensound ab. Ab 19.45 Uhr überzeugen First Fish in Space und DST mit ausgefeiltem Rock und schliesslich wärmt Akamassa spät Abends mit Reggae. Die spezielle Stimmung direkt am See und guter Sound – eine gute Mischung für einen gelungenen Spätsommerabend. Openair Plage Salavaux, 21. August 2004, ab 14Uhr, freier Eintritt. Weitere Infos unter http://www.plagesalavaux.ch
Marc Friederich

BackTop


Das Milliarden-Projekt «Milaviparc»in Domdidier steht auf der Kippe

Serge A. Rubitschung, Initiant des anfänglich auf 600'000 m2 und heute auf 1 Mio. m2 geplanten Attraktionspark „Milaviparc“ in Domdidier und auch teilweise auf Boden der Gemeinde von Avenches steht bereits nach 1-jähriger Planung auf der Kippe. Am 25. Juni sprach sich der Gemeinderat von Avenches gegen das Projekt auf Avencher Boden aus. Seit dieser Entscheid gefallen ist, ist aus verschiedensten anderen Gründen das gesamte Projekt blockiert und die Chancen, dass dieses Projekt realisiert werden kann, stehen äusserst schlecht. S. Rubitschung will weiterhin nicht bekannt geben, wer das 1 Milliardenprojekt finanzieren soll.

Serge A. Rubitschung sieht die Hauptschuld bei der Multigas

Serge A. Rubitschung möchte, trotz dem negativen Entscheid der Gemeinde Avenches, mit der Gemeinde Domdidier das Projekt im kleineren Rahmen realisieren. „Die Gemeinde Domdidier müsse aber vorerst das Sicherheitsproblem der Multigas regeln, denn wenn es bei der Multigas zu einem Unfall kommen würde, könnte dies eine Ammoniak-Wolke bilden und Leute in unmittelbarer Umgebung töten. Dies sei auch ein Problem für die Bevölkerung von Domdidier“ betont Rubitschung. Dieses Problem sei der Gemeinde erst im Zusammenhang mit dem Milaviparc-Projekt bewusst geworden. Rubitschung versteht nicht, warum der Kanton die Ansiedlung der Multigas in unmittelbarer Nähe von bewohnten Häusern und Geschäftshäusern bewilligt hat. Der Ball sei jetzt bei der Gemeinde, die dieses Problem zu lösen hätte. Inzwischen habe er auch ein Auge auf andere mögliche Standorte für sein Projekt.

Gemeinde Domdidier prüft neue Risikoanalyse

Laut Francis Schouwey, Vize-Gemeinderat-Präsident von Domdidier, werde die neue Analyse, die die Sicherheitsprobleme der Multigas behandelt, vom Gemeinderat geprüft. Der Entscheid, wie es weitergeht, könnte im August fallen. Nachdem der Gemeinderat von Avenches einen negativen Entscheid gefällt habe, sei auch die Stimmung in Domdidier nicht mehr so positiv. Schouwey versteht auch nicht, warum das neue Polizeizentrum in unmittelbarer Nähe der Multigas gebaut werden durfte, denn diese seien auch in Todesgefahr, falls ein Unfall passieren würde. Staatsrat Michel Pittet hätte ihm gesagt, dass auch nur ein Toter ein Toter zuviel sei.
„Es besteht für die Dorfbevölkerung von Domdidier überhaupt keine Gefahr“
Michel A. Guex, Direktor der Multigas in Domdidier, wehrt sich gegen die falschen Vorwürfe, die von den Initianten des Milaviparc in der Presse veröffentlicht wurden, die Multigas sei für die Dorbevölkerung eine Gefahr. „Ich will doch mal festhalten, dass es 1995 ein politischer Wille des Kantons und der Gemeinde von Domdidier war, dass wir die Multigas hier ansiedeln. Bevor wir aber mit der Planung begannen, haben wir mit den entsprechenden Ämtern im Kanton sämtliche Sicherheitsmassnahmen klar definiert, diese in der Planung einbezogen und im Bau berücksichtigt“ bestätigt Michel Guex gegenüber dem Le Lac.

Neue Risikoanalyse

S. Rubitschung liess von der Firma Basel & Hofmann auf Kosten der Gemeinde von Domdidier eine neue Risikoanalyse erarbeiten. In dieser Analyse wird vorgeschlagen, dass das Ammoniak von den Eisenbahnzisternen nicht mehr am Tag, sondern in der Nacht in die Tanke abgefüllt werden sollten und anstatt das Ammoniak in zwei Zisternen abzufüllen, dieses in 6 Zisternen abzufüllen. Im dritten Vorschlag empfiehlt man in der Analyse eine Mauer um die Zisternen zu bauen. „Uns sagt man, dass unser Ammoniakstock gefährlich sei und schlägt uns vor, dass wir diese Arbeiten nachts erledigen sollen. Dies erhöht nicht die Sicherheit, sondern nur die Kosten. Wenn wir in 6 statt 2 Zisternen abfüllen, ist das Risiko eines Ausströmens oder einer Unterbrechung drei Mal höher. Und eine Mauer um die Zisternen zu bauen bringt auch nichts, denn das Ammoniak ist leichter als die Luft und verbreitet sich in die Höhe“ betont Michel Guex. Diese vorgeschlagenen Massnahmen würden, laut Michel Guex, die Sicherheitsmassnahmen in keiner Weise verbessern. Die Mehrkosten, die von der SBB in Rechnung gestellt würden, sind auf rund 580'000 Franken vorangeschlagt und rechnet man die Personalkosten der Multigas für Nachtarbeit dazu, würde dies die Kosten um 800'000 Franken im Jahr erhöhen. S. Rubitschung machte der Multigas den Vorschlag, dass der Milaviparc für diese Kosten aufkommen würde. Michel Guex hat grossen Zweifel an dieser Aussage.

Eigene Risikoanalyse der Multigas

Michel Guex will mit den Initianten des Milaviparc zusammenarbeiten und sucht eine intelligente Lösung, die durch eine spezialisierte Firma ausgearbeitet wird und liess bei der Firma Tecnoservice Engineering aus Marin, die die ganze Multigas geplant hat und den technischen Service bietet, eine zweite Risikoanalyse erarbeiten. Diese Analyse geht davon aus, dass der Milaviparc gebaut wird, ansonsten keine Massnahmen notwendig wären. In dieser Analyse wird das Problem eines Ausströmens des Ammoniaks in die Umwelt völlig gelöst. Die Umlademanipulationen des Ammoniaks vom Eisenbahntank in die Zisternen würden im geschlossenen Raum stattfinden. Eventuelles Ausströmen von Ammoniak würde umgehend aufgesaugt und in eine Zisterne, die sich im Nebenraum befindet, befördert. Diese Anlage ist für den „worst case“ geplant. Diese Lösung würde Investitionen von 4,5 Mio. Franken verursachen, genau den gleichen Betrag, der der Bau der Multigasanlage gekostet hat. Die jährlichen Mehrkosten dieser Anlage sind auf 80'000 Franken budgetiert. Dazu Michel Guex: „Auch hier sagte mir S. Rubitschung: kein Problem, was sind vier Millionen im Verhältnis zu der Milliarde, die wir in den Milaviparc investieren. Heute entsprechen die Sicherheitsnormen der Multigas den gesetzlichen Vorschriften. Täglich werden in Europa 25'000 Tonnen Ammoniak produziert, wovon Multigas knapp 5 Tonnen täglich verarbeitet. Michel Guex ist überzeugt, dass in Domdidier keine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Probleme sieht er eher bei den Bahnwagen mit Ammoniak, die völlig unbewacht auf Bahnhöfen abgestellt werden.

Disneyland Paris mit 56 Millionen Euros Verlust

Das am 12. April 1992 eröffnete Disneyland Paris ist heute mit 2,2 Milliarden Euros verschuldet und schloss im September 03 mit einem Verlust von 56 Millionen Euros ab. Knapp 12 Millionen BesucherInnen im Jahr besuchen das Disneyland von Paris im Jahr. Mit einer Investition zwischen 1 und 1,2 Milliarden sollen, laut S. Rubitschung, ab 2010 zwischen 2 bis 4 Millionen BesucherInnen den Milaviparc in Domdidier besuchen. Den Europapark in Rust besuchen jährlich 650'000 SchweizerInnen.


BackTop

  Last Update
30.1.2012
© Copyright by LeLac 2003-2006 | Designed and coded by Eva Hofstetter