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Im LeLac nicht publizierte Artikel
AvenchesDer Kioskmann aus Afghanistan
Lys Wiedmer-Zingg, Avenches, berichtet über interessante Menschen Sein Name: Majid Jabar. Vor rund einem Jahr hat er den seit langem verwaisten Kiosk neben der Couronne in Avenches übernommen. Vom ersten Augenblick an interessierte mich der bescheidene Fremdling, der mir etwas hilflos vorkam inmitten all der Zeitungen, Zeitschriften, Toto- und Lottoscheinen, den Zigaretten und Bonbons. Majid Jabar war 12 Jahre alt als (1973) der letzte König der konstitutionellen Monarchie Afghanistans, Mohammed Zahir, das Land verliess. Majid Jabar's Vater arbeitete damals in leitender Position in einem Ministerium in Kabul. Die Familie war gross: 4 Söhne, 3 Töchter. Der Tyrann der Familie war nicht der Vater sondern der älteste Sohn. Majid Jabar leidet bis heute unter dieser Vormundschaft. Mit 19 Jahren begann der kluge Majid das Studium als Agronom an der Universität Kabul. Während des ersten Semesters wurde er von den Russen, weil er sich nicht in die kommunistische Partei einschreiben lassen wollte, ins Gefängnis geworfen. Wie Tiere eng zusammen gepfercht erlebten die politischen Gefangenen die Hölle. Nach drei Monaten wurde er freigelassen und beendete sein Studium. Ab 1988 erlebte Afghanistan die grausamsten Kriegsjahre unter der UdSSR. Ungeheuren Trost fand der junge Agronom im charismatischen Freiheitskämpfer Ahmed Shah Massud, der den Widerstand mit den Muhaiden anführte, um das Land vom russischen Joch zu befreien. Massud riet Majid zu flüchten, um der Gefahr in russischen Kriegsdienst gepresst zu werden zu entgehen. Mit den drei Schwestern und der Mutter schlug er sich zu Fuss in vier Tagen und Nächten durch das unwirtliche Gebirge nach Pakistan durch. Als der Westen den Helden Massud fallen liess, kamen die Talibans, die die Frauen in zeltartigen Burkas von der Öffentlichkeit weg sperrten. Massud wurde zum Erzfeind der Talibans. In Peschawa, Pakistan, fand sich eine Gruppe der ehemaligen Widerstandskämpfer wieder. Darunter Dr. Abdhula, ein Arzt , seiner Zeit in Kabul Minister für auswärtige Angelegenheiten. Sie begannen kriegsversehrte Landsleute, vor allem Kinder, in den Westen auszufliegen, u.a. auch in die Schweiz. Dank der Zusammenarbeit mit Peter Arbenz, Flüchtlingsbeauftragter der Schweiz, konnten die Verwundeten, die in Genf-Cointrin angekommen waren, innerhalb kürzester Zeit in Spitälern untergebracht werden und man stellte ihnen in Bremgarten für ein Jahr REHA in einem Heim Platz zur Verfügung. Majid Jabar gab mir zwei Video-Filme mit, in welchem die dramatische Lebensgeschichte seines Idols Massud dokumentiert wird. Er hat an beiden Filmen mitgearbeitet. Die erschütternste Szene: zwei Tage vor dem 11. September 2001, als islamische Terroristen das World Trade Centre in New York zerstörten und über 3000 Menschen in den Tod rissen, meldeten sich bei Massud zwei arabische Journalisten, Anhänger der al-Kaida, Selbstmordattentäter, die sich mit dem grössten Idol für ein freies Afghanistan in die Luft sprengten. Wenn Sie in Avenches im Kiosk vorbeischauen, schenken Sie dem tapferen Mann aus Afghanistan ein Lächeln.
Restaurant Le Cygne, Gletterens Vom grauen Entlein zum stolzen Schwan
Corinne + Pierre Guerpillon Pierre Keller / Mit den neuen Besitzern Corinne und Pierre Guerpillon, wurde aus der etwas angestaubten Quartier-Beiz ein schmuckes, modernes Restaurant. Das umgebaute Lokal - nach Plänen von Corinne Guerpillon - ist mit Humor und viel Charme eingerichtet: die eher nüchtern anmutende, aber modern gestylte Bar, der helle einladende Speisesaal, die grosse zum Teil gedeckte Sonnenterasse und das kleine aber originelle <à la carte Restaurant> mit seinem speziellen südländischen Dekor. Das Ambiente des <Le Cygne> verbindet Gemütlichkeit geschickt mit den Bedürfnissen des modernen Tourismus. Aus der Pfanne bietet der Küchenchef Pierre Guerpillon ein vielfältiges Angebot französischer Gourmet-Art mit Tagesteller, kleinen Mahlzeiten und seinen Spezialitäten <Foie Gras>, <Filet de perche> und seiner unübertroffenen <Cassolette d'Escargots du Chef>. Der neue Le Cygne hinterlässt einen freundlichen, seriösen Eindruck und dürfte bei den Gästen aus nah und fern gut ankommen. Und hier noch ein Insider-Tip für junge Kochbegeisterte: Der Chef sucht einen Lehrling oder eine Lehrtochter für die Küche. Infos: www.restaurantlecygne.ch
Bellerive/Salavaux EMS Clair Vully eröffnet im Frühling 09
Hier wird das neue EMS auf 6000m2 Land gebaut Laut Christian Lauener, Direktor EMS Clair Vully, wird das neue EMS im Frühling 09 eröffnet. Die Baubewilligung für den Neubau wurde vor über drei Jahren erteilt. Der Baubeginn wurde durch kantonale Gesetze und einer Beschwerde verzögert. Dies hat zur Folge, dass der Bau um rund Fr. 500'000.-- teurer wird. Das EMS mit 40 Einzelzimmern, 4 Zweierzimmern, 6 Tageszimmern und einem Notfallzimmer wird rund 13 Mio. kosten. Das Land mietet das EMS von den Gemeinden für Fr. 27'000.-- pro Jahr. Laut Christian Lauener werden im modulen Speisesaal auch die Familienangehörigen und Besucher mit den Einwohnern essen oder ein Café trinken können. Der Aufenthalt in Salavaux kostet Fr.133.75/Tag, exklusive die Pflegekosten, die von der Versicherung getragen wird. Das EMS verfügt insgesamt über 10'000m2 mitten im Dorf von Salavaux. Das neue EMS wird auf 6000m2 gebaut und auf den restlichen 4000m2 sind weitere Gebäude mit Studios und kleinen Wohnungen geplant, für Leute, die auch von der Dienstleistung der Pflegeabteilung profitieren wollen. Im alten EMS in Bellerive wird es in Zukunft nur noch rund 20 Betten für Konvaleszenzfälle und kurze Aufenthalte geben.
Guin: 16 au 18 novembre Qu'est-ce que «deStarts»...?
Pierre Keller / Il y a deux ans, l'entrepreneur Beat Fasnacht créait la Fondation deStarts, convaincu que l'économie doit s'engager dans les problèmes socio-politiques aigus et assumer ses responsabilités sociales. Aujourd'hui, Beat Fasnacht préside le conseil de fondation de cette entreprise dont les activités sociales reposent sur des structures durables et probantes. La philosophie du conseil de fondation, composé de spécialistes novateurs et compétents, est simple et va droit au but: ?Nous ne pouvons accepter le fait que des jeunes gens soient restreints dans leur formation pour des raisons d'origine ou psycho-sociales." S'attacher à trouver des solutions à ces problèmes sociaux et situations difficiles figure au premier plan des vastes objectifs de la Fondation deStarts. Actuellement, deStarts met l'accent sur un problème crucial: la croissance de l'embonpoint des jeunes et les suites négatives considérables que cela peut avoir dans leur vie professionnelle. L'embonpoint engendrera une crise importante de notre système de santé, car les coûts occasionnés en Suisse se montent déjà aujourd'hui à 2,7 milliards de francs - tendance en hausse. La sensibilisation est encore insuffisante et il n'y a pas assez de places de thérapie. Dans cet objectif, la Fondation deStarts a organisé le 21 septembre un séminaire international dans le nouveau centre de compétence Adipositas de la Guglera. De plus, la Fête de la Guglera et les journées portes ouvertes du 16 au 18 novembre seront l'occasion pour les intéressés des milieux politiques, des autorités et des institutions spécialisées de faire plus ample connaissance avec le sujet et de visiter l'infrastructure de la Fondation deStarts, qui souhaite ainsi promouvoir la collaboration entre les intervenants et démontrer les perspectives d'avenir. Entreprises et particuliers pourront se faire une idée précise de l'ensemble du problème. Le Forum Guglera est prédestiné à cette sensibilisation. Il est souhaitable que personne ne rejette sa responsabilité sociale et politique: chaque entreprise, chaque entrepreneur privé doit se rendre compte qu'avec son engagement, il aide à construire cette plateforme qui permettra de résoudre les problèmes de formation et d'insertion professionnelle. deStarts n'a pas découvert une nouvelle niche d'activités - deStarts est une entreprise active au mandat limpide, une institution décidée à prendre les problèmes sociaux à leur racine qui fournit un travail de pionnier urgemment nécessaire. Contribuons nous aussi à cet édifice. Informations supplémentaires sur www.destarts.ch
Avenches Yahoo will nach Avenches kommen Der Internetkonzern Yahoo will sich in Avenches niederlassen und hier ein europäisches Datenzentrum bauen. Laut Jean Francois Mathier, Syndic von Avenches, wurde am 15. Oktober mit der Firma einen Vorkaufsrechtsvertrag unterzeichnet. Bis spätestens Mitte April 08 muss sich der Internetkonzern definitiv entscheiden. Der Syndic von Avenches ist sehr zuversichtlich, dass sich Yahoo in Avenches niederlässt und ist sehr glücklich, dass sich nach Nespresso auch ein kalifornisches Unternehmen hier niederlassen will. Bereits sind andere Interessenten, die in der Holzindustrie arbeiten, am Standort Avenches interessiert. Der Standort Avenches hat in der Evaluation gegen Genf und dem Wallis den Zuschlag erhalten. Auf den rund 36'000m2 will Yahoo ein bis zwei Gebäude bauen und zwischen 30 bis 50 Arbeitsplätze schaffen.
il grappolo viniLa passion des vins Dans un journal, que lisez-vous avec un intérêt tout particulier? Assurément le plus intéressant, c'est-à-dire ce qui se passe dans la région et ce qui vous concerne le plus directement. Le weekend du 16 novembre 2007 vous pourrez déguster et découvrir la passion du vin à Vallamand. Associez votre séjour dans la région du Mont-Vully à une découverte lors des journées portes ouvertes des nouveaux millésimes de la propre production de Claudia et Beat Meier-Fontana en provenance du Piémont. Plus de 60 vins européens issus de cultures conventionnelles et biologiques seront également présentés, accompagnés d'amuses-bouche confectionnés par Cascina Fontana. C'est un vrai plaisir de déguster des vins en provenance d'Italie, du Sud de la France, d'Autriche, d'Allemagne et de Suisse dans une ambiance décontractée. Grappa, huiles d'olives et autres spécialités du Sud se prêteront également comme idées cadeaux. Entrée libre et vente directe déjà à partir d'une bouteille (voir annonce). il grappolo vini SA , 026 677 37 79, www.ilgrappolo.ch
Was hat das Klima mit Frieden zu tun? Kurt Rumo / Nicht überall auf der Welt geht es so friedlich zu wie bei uns, in vielen Teilen der Erde schiessen Menschen aufeinander. Dass sie dies tun, kann viele Gründe haben. Die einen streiten sich um ein Stück Land, die anderen um Trinkwasser. Die einen wollen die anderen vertreiben, weil sie eine andere Religion haben, in einem anderen Fall geht es darum, wer das Sagen hat. Oder die Armen wollen endlich auch genug zum Leben haben. Wer dabei hilft, dass es gerechter zugeht, der sorgt auch dafür, dass solcher Streit gar nicht erst entsteht. Der Mann, der in diesem Jahr den Friedensnobelpreis bekommt, warnt seit langer Zeit vor dem Klimawandel. Denn es besteht zum Beispiel die Gefahr, dass Menschen ihre Heimat verlieren, weil es dort bald kein Wasser mehr gibt. Oder weil eine Insel im Meer versinkt. Wer hilft, dass so etwas nicht passiert, tut etwas für den Frieden.
Atelier-Galerie Faik, Grolley: 3. November Der Kunstmaler Faik Morino im Blickpunkt Pierre Keller / Die Atelier-Galerie Faik, rte. de la Croix 1 in Grolley (direkt beim Bahnhof) lädt am Samstag 3. November um 17h zur Vernissage ein. Den Besucher erwartet eine sehr schön und harmonisch gestaltete Ausstellung des Künstlers und Galeristen Faik Morino. Seine zahlreichen neuen Arbeiten in Aquarell nehmen figürlich Bezug auf unseren Lebensraum in Landschaften, Städten und Dörfer. Eine zweite Serie von surrealistischen Bildern grenzt sich zwar stylistisch von den ersteren ab, findet jedoch in der ausgeglichenen Technik des Aquarells wieder zu einer geschlossenen künstlerischen Einheit. Die Kontraste der zwei optischen Blickpunkte sind jedoch interessant und verleihen der Ausstellung die nötige Spannung. Als Gesamteindruck eine ansprechende und sehenswerte Präsentation neuer Bilder ohne grosse Pragmatik. Die Ausstellung dauert bis zum 16. Dezember 2007.
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