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Im LeLac nicht publizierte Artikel

Murten

Zusammenschluss von zwei Geometerbüros

Auf den 1. Januar 2009 fusionieren im Seebezirk die beiden Ingenieur- und Vermessungsbüros Stauffacher + Partner AG und Bättig & Partner AG. Weitergeführt werden die Büros unter dem Namen Stauffacher + Partner AG. Die Büroräumlichkeiten befinden sich an der Bernstrasse 30 in Murten. Das zweisprachige Büro beschäftigt 20 Mitarbeiter/innen und wird weiterhin Geometer-, Ingenieur- und allgemeine Vermessungsarbeiten, vor allem im Seebezirk und im angrenzenden Waadtland, ausführen.

Durch die altersbedingten Rücktritte von Anton Bättig (Bättig & Partner AG) und Daniel Helfer (Stauffacher + Partner AG), aber auch infolge des sich ständig verändernden wirtschaftlichen Umfeldes, haben die Geschäftsleitungen beider Büros beschlossen, zukünftig zusammen zu arbeiten. Das neue Büro beschäftigt 2 Ingenieure ETH, 7 Ingenieure HTL und Techniker, 4 Geomatiker/innen, 1 kaufmännische Angestellte, 3 Lernende und 3 teilzeitlich angestellte Messassistenten. Mit den modernsten Messinstrumenten und EDV-Ausrüstungen werden die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter weiterhin die Kunden in den Fachgebieten Grundbuchvermessung, Meliorationen, Tiefbau, Planungen, Ingenieurvermessung und Geoinformatik (GIS) kompetent bedienen.

Die vierköpfige Geschäftsleitung besteht aus den beiden bisherigen Mitgliedern Dieter Stauffacher (Muntelier) und Heinrich Heiter (Gurmels) sowie den neuen Mitgliedern Dominique Chervet (Môtier) und Andreas Studer (Murten).

 

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Nova Friburgo

«Allons dans le Brésil vivre gais et contents!»

Linda Ratschiller / Diese erste Zeile des Liedes der freiburgischen Emigranten nach Brasilien von 1819 ist für Marcel Auguste Schuwey wohl immer noch gültig. Auf seiner ersten Reise nach Brasilien 1996 entdeckt der Mann aus Villarepos Nova Friburgo. Damals lernt er seinen "brasilianischen Bruder" João Thurler kennen, der ebenfalls aus Jaun stammt. Das ist der Anfang einer Freundschaft und einer Herzensangelegenheit.

Das neue Freiburg liegt 200m höher als das alte und zählt heute 180'000 Einwohner, darunter eine Wilhelm Tell Statue, die ihren schweizerischen Vorfahren ebenfalls übertrifft. Die ?Casa Suiça", das Museum der Kolonisation, bewahrt die Geheimnisse und Dokumente der ersten Freiburger in Brasilien auf. Die Schweiz, die damals schwer von den napoleonischen Kriegen und den schwierigen Umweltbedingungen getroffen wird, unterschreibt mit dem brasilianischen König einen Vertrag, der die Emigration von katholischen Bauern nach Brasilien vorsieht. Am 4. Juli 1819 gehen rund 200 Freiburger in Estavayer-le-Lac an Bord. Ihre Reise führt sie über Deutschland und die Niederlande nach Brasilien, wo sie die erste dauerhafte nicht-portugiesische Kolonie gründen. Sieben Schiffe mit insgesamt 2'013 Passagieren, von denen 311 die Reise nicht überleben werden, verlassen 1819 die Schweiz.

Seit 2003 kümmert sich Marcel Auguste Schuwey nicht nur um den ?Complexe de Conquista", dem unter anderem eine Käserei, eine Schokoladenfabrik und ein Restaurant angehört, sondern hat auch die Organisation "le Tireur fribourgeois" gegründet. Sie zählt heute 190 Mitglieder aus der Schweiz, die rund 80'000.- Franken in ein Ausbildungszentrum und diverse Entwicklungsprojekte investiert haben. Die Einwohner Nova Friburgos zeigen sich erkenntlich. So heisst die Strasse, in der Marcel Auguste Schuwey wohnt, "Avenida Villarepos". Ein Abstecher in diesen kleinen Schatz, der aus zwei Kulturen entstand, macht aus einer Reise nach Brasilien ein aussergewöhnliches Abenteuer. Ausserdem sind der Gruyère, das Fondue und die handgemachte Schokolade aus Nova Friburgo definitiv die originellsten Souvenirs, die man finden kann.

 

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Murten Tourismus

Neue Geschäftsleitung

Stéphane Moret heisst der neue Geschäftsleiter von Murten Tourismus, der Anfang Januar 2009 Barbara Erni als Nachfolger ablösen wird. Der 28-jährige hat an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg studiert, mit Schwerpunkt Medien- und Kommunikationswissenschaft. Seit 2006 war Stéphane Moret im Marketingservice des Freiburger Tourismusverband für das Projekt "Touristische Internetplattformen FRIBOURG REGION" zuständig. Er ist in Murten in einer zweisprachigen Familie aufgewachsen und hat die französische Schule besucht.

Barbara Erni wird Murten Tourismus im Januar nach fast vierjähriger erfolgreicher Tätigkeit verlassen, um eine neue Herausforderung im Personalmanagement anzunehmen. Stéphane Moret wird seine Tätigkeit zu 60% bereits im Dezember 2008 aufnehmen und von der direkten Zusammenarbeit mit Barbara Erni profitieren können, um dann per Januar 2009 die Geschäftsleitung zu 100% zu übernehmen.

 

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Mont Vully

Künstler will die Spitze des Mont Vully verschönern

Der Künstler Antoine Glauser aus Sugiez möchte die Spitze des Mont Vully dynamisieren und verschönern. In seinem Konzept, das er Vully Tourisme und einem Mitglied des Gemeinderates des Bas-Vully präsentierte, zeigt der Künstler Maßnahmen auf, die die Spitze des Mont Vully verschönern würden. Der Künstler stellt in seiner Dokumentation fest, dass es auf der Spitze des Mont zu viele verschiedene Informationstafeln hat und Monumente, wie die massive Steinskulptur des Bat. G21, das zwischen 1912 und 2003 regelmässig in der Region des Mont militärische Übungen durchführte, sowie der grosse Menhir, der an die Parzellenzusammenlegung zwischen 1962 und 1994 erinnert, die nichts auf der Spitze des Mont zu suchen haben. Weiter hält er fest, dass der pyramideförmige Kulminationspunkt (653m), die alten militärischen Anlagen, Papierkörbe, Holzunterstände, Grillplätze usw. schlecht unterhalten sind und sich in einem desolaten Zustand befinden.

Grünfläche statt Parkplatz auf dem Mont

Auf der Spitze des Mont Vully, wo heute der Parkplatz ist, möchte Antoine Glauser eine Grünzone erstellen. Der Parkplatz würde westlich vom heutigen Standort, auf die Höhe des Opidums, verlegt werden, damit die BesucherInnen von dort aus via Opidum auf den Mont Vully laufen können, um mitten im Grünen die schöne Aussicht auf die drei Seen zu geniessen. Laut Glauser wird das Projekt anfangs 09 dem Gemeinderat des Bas-Vully präsentiert.

 

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Avenches: 3.-17. Juli 09

Oper 'Don Giovanni'

Liebe und Verführung sind zeitlose Künste. Ihren schönsten Auftritt haben sie in der komisch-tragischen Oper ?Don Giovanni' von Wolfgang Amadeus Mozart. Der weltweit bejubelte Star-Regisseur Giancarlo Del Monaco wird im Juli 2009 in der Arena von Avenches für eine überraschende Neu-Inszenierung sorgen. Mit Konstantin Gorny und Nicola Ulivieri in der Titelrolle, Noëmi Nadelmann und Sunhee Park als Donna Anna, Juan José Lopera und Andreas Scheidegger als Don Ottavio sowie Andrea Concetti und Domenico Balzani als Leporello lockt Avenches mit einer hervorragenden Besetzung. Bis Ende Jahr gibt es 10% Frühbuchungsrabatt.

www.avenches.ch/opera

 

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  Last Update
30.1.2012
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