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Articles non publiés dans LeLac

Rock Oz’Arènes

Charlotte bleibt…

Charlotte Carrel bleibt als Chefin vom Festival Rock Oz’Arènes. Im Interview (LL8/11) teilte Charlotte Carrel mit, dass sie sich überlegen will, ob sie nach 20 Jahren Rock Oz’Arènes die Leitung übergeben will und verlangte gleichzeitig eine grössere politische Unterstützung für das Festival. «Ich musste mich, nach 20 Jahren Festival, selber in Frage stellen und mich überlegen, ob ich als 45-jährige die nötige Motivation überhaupt noch habe, um das Festival in eine erfolgreiche Zukunft führen zu können» sagt Charlotte und ergänzt, dass sie besonders durch ihr Team zum Weitermachen motiviert wurde sowie durch das Interesse und die Unterstützung, die von Seiten des neuen Gemeinderats von Avenches ausgesprochen wurde. Für das Team war das 20. Festival vom letzten Jahr sehr stressig, denn bis drei Wochen vor dem Festival lief der Ticketverkauf nicht optimal. Dies hat sich glücklicherweise geändert und heute gehören die Jahre 2003 und 2011 zu den erfolgreichsten Rock Oz‘Arènes-Jahren. Seit September werden die Kontakte zu den Künstlern geknüpft und hart um die Gagen verhandelt, damit im August das 21. Rock Oz‘Arènes eingeläutet werden kann …

Inside Rock Oz‘Arènes
Warnung: für alle, die keine starken Nerven haben, Inside Rock Oz’Arènes erscheint ab der nächstem März-Ausgabe im LeLac!

 

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Châtel-St-Denis/Avencheswww.homeetfoyer.ch

Home+Foyer schafft neue Arbeitsplätze in Avenches

Home+Foyer Châtel-St-Denis, die über eine mehr als 50-jährige Erfahrung im Bau von Einfamilienhäusern zurückblicken kann, eröffnet im Februar eine Niederlassung im neu erstellten Bürohaus in Avenches. Letztes Jahr eröffnete Bernard von Gunten, der im Jahr 2005 Home+Foyer Westschweiz übernommen hat, ein provisorisches Büro in Faoug. In Avenches werden ab sofort 5 MitarbeiterInnen arbeiten und mittelfristig sollen weitere 10 Arbeitsplätze geschaffen werden. Home+Foyer beschäftigt heute in Châtel-St-Denis und in Avenches 22 Architekten, Ingenieure, Bauzeichner und kaufmännische MitarbeiterInnen. Das neue Bürohaus in Avenches wurde von Home+Foyer in drei Monaten gebaut.

Grosses Potential in der Broye
«Ich sehe in der Broye ein grosses Entwicklungspotential, denn hier gibt es noch günstiges Bauland und die Region ist gut erschlossen» erklärt Bernard von Gunten, der mit seinem Unternehmen über 50 Bauten (Einfamilienhäuser, Überbauten, Miethäuser, Renovationen) in Arbeit hat. Heute werden 60% der Projekte zwischen Lausanne und Genf realisiert.

Fixpreis für das individuelle Heim
Im Katalog oder auf dem Internet bietet Home+Foyer eine grosse Auswahl von Häusern in den verschiedensten Stilarten zu drei Fixpreisen an. Die «family budget line» bietet bereits ein Haus «Villena» für 375‘000 Franken an, die «standart line» einen etwas luxuriöseren Innenausbau und die «öko line», einen Ausbau mit erneuerbarer Energie. Quartierüberbauungen, Bürohäuser, Miethäuser werden von Home+Foyer geplant und zu Fixpreisen angeboten. «Wir haben aber auch exklusive Villen zwischen Lausanne und Genf erstellt» betont Bernard von Gunten und ergänzt, dass Home+Foyer als Generalunternehmen mit den regionalen Unternehmen zusammen arbeitet. Für Verkäufer von Land bietet Home+Foyer einen Gratiszutritt an.

 

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Payerne – www.silverclub.ch

Kunst und Konzerte im Silver Club

Pierre Keller / Das neue Jahr hat im Silver Club bei Payerne vielversprechend begonnen. Neben gut besuchten Konzert-Events fand im Silver Café ebenfalls die Vernissage zu einer interessanten Gemäldeausstellung statt. Iris Siegenthaler, die ausstellende Künstlerin, ist von Geburt Genferin, wohnt in Corcelles-près-Payerne und hat sich in unserer Region als talentierte Kunstmalerin noch wenig blicken lassen. Die Künstlerin verfügt über ein breites Spektrum von Techniken, die ihr eine grosse Vielfalt im Gestalten ihrer Bilder erlauben. Viel Feingefühl in den Farben und in der Wahl ihrer Motive lassen das Figürliche wie das Abstrakte als ein Nebeneinander, das sich stilistisch ergänzt, zu. Iris Siegenthaler hat sich über viele Jahre autodidaktisch weitergebildet und damit zu einem ihr eigenen, sehr persönlichen Ausdruck gefunden. Ihre Bilder sind eingängig und laden den Betrachter zum Verweilen ein. Die sehenswerte Ausstellung im Silver Café ist jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag von 13h-18h geöffnet und dauert noch bis zum 31. März 2012.
Weitere Veranstaltungen im Silver Club: Samstag 4.2.12 Concerts Metal – Deathcore – Deathmetal / 11.2.12 Soirée Disco années 80 & Karaoké / 18.2.12 Reprises acoustiques de Françis Cabrel, d’une ombre à l’autre / 3.3.12 Himalaya vs The Alps – Concerts Metal.

 

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Le bilinguisme

Le 23 janvier a eu lieu la première assemblée des membres de l’association Murten Morat Bilingue. L’association vise à promouvoir la pratique des deux langues dans le sens d’un enrichissement entre les deux communautés. Au cœur des activités 2012 se trouvent le suivi du dossier avec les CFF et les autorités moratoises (panneau dans la gare), quelques conférences ainsi que l’attribution du Prix du bilinguisme. L’association continue de chercher des membres actifs. www.morat-bilingue.ch

 

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Wenn Pascal Corminboeuf träumen würde…

Was Pascal Corminboeuf in seiner Amtszeit als parteiloser Staatsrat und als zweimaliger Staatsratspräsident von 1996 bis zu seinem Rücktritt 2011 geleistet hat, wurde ausführlich in vielen Tageszeitungen, am Radio und am Fernsehen erläutert. Welche Zukunft er für den Kanton Freiburg, die Schweiz und die Jugend gerne träumen würde, auf Seite…

Pascal Corminboeuf, der parteilose König der Schweizer Politik

Kein anderer unabhängiger parteiloser Staatsrat oder Regierungsrat der Schweiz wurde für eine zweite Legislatur gewählt ausser er: Pascal Corminboeuf schaffte es drei Mal und wurde jeweils mit den besten Resultaten wiedergewählt. Pascal Corminboeuf ist einer der wenigen Politiker, der nicht eine politische Sprache spricht, die meist wenig aussagt und nur wenige verstehen, sondern spricht eine offene klare Sprache, die jeder Bürger sofort versteht. Unter dem Vorsteher der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft des Kantons Freiburg fusionierten viele Gemeinden. Von den 284 Freiburger Gemeinden haben in seiner Amtszeit 165 eine oder mehrere Fusionen gemacht. Aus dem Landwirtschaftsgesetz von 400 Seiten wurde ein Gesetz mit dazugehörendem Reglement geschaffen. In den 15 Jahren im Staatsrat war Pascal Corminboeuf für die anderen Regierungsmitglieder immer ein integrer Regierungskollege. Als parteiloser Staatsrat konnte er immer unabhängig von Parteien, Interessengruppen oder Organisationen entscheiden, was von seiner Seite aus das Richtige für den Kanton war. Pascal Corminboeuf sieht sich als aktiver Pessimist: „Wenn ich mich zu sehr auf die heutige Gesellschaft und Zeit konzentrieren würde, müsste ich ein Pessimist sein. Ich habe aber Vertrauen in dieses Leben und dieses Leben führt manchmal durch weniger schöne und schwierige Zeiten, aber es endet immer wieder im Positiven und etwas Besserem, das ist meine Lebensphilosophie“, betont er in seinem Carnotzet neben seinem Bauernhof, das er der lokalen Theatergruppe zur Verfügung stellt, um proben zu können.

Pascal Corminboeuf träumt in die Zukunft: LeLac fragte Pascal Corminboeuf, was er für die Zukunft des Kantons und der Schweiz gerne träumen würde.

Höchstspannungsleitung Galmiz – Yverdon-les-Bains?
Mein Traum ist es, dass der Bundesrat dem Staatsrat auf die Anfrage Ende 2011 eine positive Antwort gibt. Wir beantragen, das Projekt „Galmiz-Yverdon“ als eines der Pilotprojekte „Höchstspannungsleitung unter den Boden“ zu betrachten. Dann könnten wir endlich auf das Bedürfnis der Bevölkerung eingehen. Bis heute wollte man das Projekt „Höchstspannungsleitung unter den Boden“ vergraben und nicht die Linie. Im Ausland gibt es genügend gute Beispiele und das Parlament hat sich auch positiv zum Projekt im Wallis entschieden.

Künftige Anzahl der Gemeinden im Kanton Freiburg?
Im Kanton Freiburg haben wir die Wälder in Einheiten von 800 Hektaren eingeteilt. Heute haben wir etwas mehr als 30 Waldeinheiten. Ein Förster hat mir einmal gesagt, dass dies auch die ideale Anzahl der Gemeinden für den Kanton wäre. Ich glaube, dies ist etwas utopisch, aber wenn die Gemeinden mehr Kompetenz haben wollen, dann bedeutet dies, ein Minimum an Bevölkerungszahl und genügend finanziellen Mitteln. Es ist an den Gemeinden, das richtige Verhältnis und die richtige Grösse zu finden. Heute können auch kleinere Gemeindefusionen von den Kantonssubventionen profitieren. Wenn heute eine Gemeinde die Kantonsaufgaben erfüllen will, ist dies unter 1000 bis 1500 Einwohnern nicht mehr möglich.

Bezirke im Kanton?
Alle sind mit 7 Bezirken geboren, im Moment kann man sich der Kanton nicht anders vorstellen. Vielleicht sollte man eventuell eher von Regionen sprechen, wie wir dies mit der Polizei gemacht haben. Wir haben ein Region Nord (Broye/Lac), Zentrum (Sense/Saane) und Süd (Greyerz/Glane/Veveyse). Heute ist es auch ein Problem der Wahlkreise, wenn die Veveyse heute nur noch 6 Grossräte hat, laut Bundesgericht sollten es 10 pro Wahlkreis sein, sind die kleineren politischen Formationen nicht mehr vertreten. Es gibt Kantonen, die keine Bezirke, sondern nur Regionen haben. Wir sind der Kanton, der am meisten Strukturen von Napoleon erhalten hat.

Landwirtschaft?
Die grössten internationalen Bankers haben mir bestätigt, dass in keinem Land mehr als 20% der einheimischen Landwirtschaftsprodukte exportiert werden. Die Schweiz ist das Land, das am meisten Nahrungsmittel pro Kopf importiert, für über 1000 Franken pro Einwohner. Die schweizerische Produktion ist heute am unteren Limit. Wir dürfen nicht abhängig vom Ausland werden.
Wenn man in diesem Gebiet die Transportkostenwahrheit hätte, dann hätten wir viel weniger Probleme und die schweizerischen Landwirtschaftsprodukte wären konkurrenzfähiger. Natürlich schafft das Transportbusiness viele Arbeitsplätze. Die Amerikaner sind die Champions bei den indirekten Subventionen, um die Produkte für den Export zu unterstützen. Die Schweiz ist viel transparenter und legt offen, was subventioniert wird.
Für mich hat die einheimische Nahrungsmittelproduktion auch mit der Gesundheit zu tun, wenn man gut und richtig isst, dann ist man auch gesünder. Man sieht heute, wie schlecht die Amerikaner essen und in China gibt es bereits über 200 Millionen übergewichtige Menschen. Dies erwirkt enorme Kosten im Gesundheitswesen. Ich habe kürzlich am Radio gehört, dass in Europa die Männer in Frankreich und die Frauen in der Schweiz die ideale Figur haben. Wir haben eines der besten Knowhow der Welt auf dem Gebiet der Landwirtschaftsproduktion und müssen dies unbedingt erhalten, ebenso dürfen wir die Selbstversorgung nicht verringern.

Schweizer Demokratie?
Die Demokratie hat verhindert, dass wir grosse Fehler gemacht und zu schnell gehandelt haben. Aber diese Demokratie darf uns nicht paralysieren, manchmal habe ich das Gefühl, dass man zu viele Möglichkeiten hat, alles zu blockieren, was für die Entwicklung unseres Landes nicht immer förderlich ist.

Schweiz – Europa?
In Brüssel schätz und liebt man die Schweiz, aber man stempelt uns immer noch als Profiteure ab. Wir haben heute bei vielen Europäern ein falsches Image. Wenn wir heute die Karte ansehen, dann ist es klar, dass wir mitten in Europa sind. Die Probleme, die Europa heute hat, ermutigen uns natürlich nicht, der EU beizutreten. Das andere Problem ist, dass wir jeden zweiten Franken in der EU verdienen. Diese Gleichgewichtübung zwischen dem Volkentscheid, der gegen einen EU-Beitritt ist, und der wirtschaftlichen Realität müssen wir zusammenlegen. Ich glaube, dass wir heute zu wenig nuancieren, entweder ist alles schwarz oder weiss. Vielleicht müssen wir unsere Rolle nach den Wahlen in Frankreich und Deutschland wieder überprüfen. In der Schweiz haben wir Bundesräte, die einen Meilenstein für dieses oder anderes Geschäft, wie mit Libyen oder mit Europa, setzen wollen, statt man dies im Kollegium bespricht und entscheidet. Ich weiss nicht wie dies mit Didier Burkhalter rauskommt, der nicht über die diplomatische Ausbildung verfügt, Alain Berset verfügt über diese, aber vielleicht ist es auch besser, dass kein Linker in Brüssel verhandelt. In den nächsten 20 Jahren sehe ich die Schweiz noch mehr in Europa, es ist nicht anders möglich. Ich hoffe, dass es Europa bald besser geht.

Ausbildung?
Vor zwanzig Jahren hatten wir, wenn ein Schüler von La Chaux-de-Fonds nach Domdidier kam, zwei Jahre Unterschied in der Ausbildung. Seit HARMOS eingeführt wurde, gibt es nicht mehr solche grosse Unterschiede in den Primarschulen zwischen den Kantonen. Mit dem interkantonalen Gymnasium in Payerne haben wir gesehen, dass zwei Kantone gut zusammen etwas aufbauen können. Im Hochschulbereich ist die Mobilität schon heute sehr gross. Alain Berset hat seine Studien in Neuenburg und Hamburg absolviert und nicht in Freiburg. Es ist wichtig, dass man die künftigen Studenten orientiert, welche Berufe im eigenen Kanton gefragt sind. Im Kanton Freiburg fehlen beispielsweise Ingenieure, Liebherr will nächstes Jahr 100 neue Arbeitsplätze im Forschungszentrum schaffen und findet keine Ingenieure.
Auch manuelle Berufe, wie Maurer, Schreiner, Elektriker usw. sind sehr gefragt. In Grangeneuve bilden wir 600 Agroingenieure aus und auch „arboristes“, das sind Leute, die für den Unterhalt der Fussballplätze (a & b), Gemeindeanlagen und Golfplätze verantwortlich sind, usw.

Wirtschaft?
Die Schweizer Wirtschaft ist in einer sehr guten Lage, aber die Schweiz hat eine interne Gefahr, dass der Unterschied zwischen den kleinsten und grössten Löhnen immer grösser wird. Ich bin für ein freies Wirtschaftssystem, doch dies kann zu einer sozialen Explosion führen. Die Schweiz darf nicht weniger solidarisch werden, als sie heute ist. Es ist aber ebenso gefährlich, wenn ein Arbeitsloser ebensoviel verdient wie in einem schlecht bezahlten Job.

Was ich nicht ertrage, ist die Jugendarbeitslosigkeit. Manchmal ist es die Schuld der Jugend aber manchmal ist es auch die Schuld des Systems. Was ich auch nicht verstehe ist, dass man nicht von erfahrenen Leuten profitiert, die über 55-jährig sind. In Norwegen beispielsweise sind viele touristische Begleiter im Pensionsalter. Wenn man sich nützlich vorkommt, dann ist man auch besser in seinem Kopf und fühlt sich nicht ausgeschlossen.

Kultur?
Alles was Kultur ist, bringt die Leute zusammen. Ob Musik, Theater, Gesang, wie letztes Jahr als 1000 Sänger und Sängerinnen zusammen zu Ehren von Failloubaz gesungen haben, dies vereint reiche und weniger reiche Leute, die sich sonst kaum kennen würden.

Banken?
Sie haben grosse Fortschritte gemacht. Aber oft schiesst man Eigentore, wie im Fall Hildebrand, wo einer sich nicht an das Bankgeheimnis hielt und die Nationalbank damit einen Topmann verlor. Er oder seine Frau hat sicher einen Fehler gemacht. Die Schweizer Banken sind auf dem richtigen Weg und können immer noch von einem sehr guten Image, als sicherere Banken, profitieren. Wenn es den Schweizer Banken schlecht geht, dann ist dies für die ganze Schweiz eine Katastrophe.

Schweizer Franken – Euro?
Der Schweizer Franken darf nicht zu einer Zufluchtwährung werden, denn wir sind zu klein, um täglich für Milliarden Euros zu kaufen, dies sagt sogar Christoph Blocher. Alain Berset hat beim offiziellen Empfang gesagt, dass alle, die vor drei Jahren gesagt haben, dass das Bankgeheimnis gelockert und der Schweizer Franken an den Euro gebunden werden sollte, Idioten seien, heute sind sich alle einig. Dies zeigt, dass heute alles sehr schnell geht. Der Nationalbank ist es bis jetzt gelungen, den überteuerten Franken massiv zu schwächen, was von den Exportunternehmen begrüsst wurde.

Öffentlicher Verkehr?
Der Kanton Freiburg hatte in den letzten 10 Jahren einen Bevölkerungszuwachs von mehr als 60‘000 Personen. Dies bedingt, dass wir genügend Wohnraum und ein gutes Angebot im öffentlichen Verkehr anbieten können. Ich war schon immer dafür, dass man den Norden des Kantons mit dem RER anschliesst. Die Verbindung Neuenburg-Murten-Freiburg muss verbessert, respektive die Reisezeit verkürzt werden, ebenso die Strecke Payerne-Freiburg. Heute sind diese Verbindungen, sowie die Verbindung Avenches-Lausanne eine Katastrophe. Solange wir diese Situation haben, können wir den Leuten nicht vorwerfen, dass sie zwei Autos haben.

Zukunft der Jugend?
Man muss wieder Vertrauen in die Schweiz haben und der Jugend die Lust zur Arbeit schmackhaft machen. Auch sollte man die Generationen nicht zu sehr trennen, denn dies ist für alle Generationen interessant. Heute finden im Kanton Freiburg 50% der Jugendlichen eine Arbeit im Kanton, im Kanton Zürich sind es 88%, dies können wir noch verbessern. Den Jugendlichen wünsche ich, dass sie den Virus zur Neugier und Bewunderung dieser bewegten Welt bekommen, um diese erforschen und besser verstehen zu können. Leider fehlt es heute manchmal an Vorbildern und Persönlichkeiten, die bei den Jugendlichen diesen Virus zur Neugier auslösen.

Pascal Corminboeuf, wir danken Ihnen für das Gespräch und hoffen, dass Ihre Träume sich realisieren.

 

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  Last Update
30.1.2012
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